Danke für den Input o.T.
Gruß Stefan
;Was passiert eigentlich, wenn ich gar nicht messe, ob das Atom
;noch intakt ist, sondern einfach warte bis mir Bruchstücke in
;meinen Detektor fliegen? Ich messe nicht das Atom selbst,
;sondern nur nach dem Zerfall entstandene Bruchstücke. Das Atom
;lass ich ganz in Ruhe und messe nur indirekt, ob es schon
;zerfallen ist. (Für den Sinn dieses letzen Abschnitts übernehme
;ich keine Verantwortung!)
Hallo erstmal,
ich will mich hier nur auf diesen letzten Abschnitt beziehen, für den du ja keine Verantwortung übernehmen willst!
Also ob du nun in die Kiste mit deinem Auge, oder einem Sensor hineinsiehst kommt wohl auf das selbe hinaus, beide sind passive Messmöglichkeiten, die dir Auskunft über die Situation in der Kiste geben.
Ich denke die Quantenmechanik verbietet der Katze, dem Elektron oder etwas ähnlichem keinen Zustand oder vielmehr Charakter.
Es kann durchaus ein Teilchen ohne Wellencharakter auftreten, doch schließt dass nicht aus, dass das Teilchen später wieder Wellencharakter besitzt.
D.h. das Teilchen kann beide Charakterkarten ausspielen, muss das aber nicht tun, und wenn es sich in der „Kisten“-Situation entscheiden muss, oder sich schon entschieden hat, so können wir trotzdem nicht voraussagen wie die Enzscheidung ausgefallen ist, ohne „hineinzusehen“.
MfG Omnaest
;Was passiert eigentlich, wenn ich gar nicht messe, ob das
Atom
;noch intakt ist, sondern einfach warte bis mir Bruchstücke in
;meinen Detektor fliegen? Ich messe nicht das Atom selbst,
;sondern nur nach dem Zerfall entstandene Bruchstücke. Das
Atom
;lass ich ganz in Ruhe und messe nur indirekt, ob es schon
;zerfallen ist. (Für den Sinn dieses letzen Abschnitts
übernehme
;ich keine Verantwortung!)Hallo erstmal,
ich will mich hier nur auf diesen letzten Abschnitt beziehen,
für den du ja keine Verantwortung übernehmen willst!Also ob du nun in die Kiste mit deinem Auge, oder einem Sensor
hineinsiehst kommt wohl auf das selbe hinaus, beide sind
passive Messmöglichkeiten, die dir Auskunft über die Situation
in der Kiste geben.
Das erscheint mir sehr logisch.
Ich denke die Quantenmechanik verbietet der Katze, dem
Elektron oder etwas ähnlichem keinen Zustand oder vielmehr
Charakter.
Es kann durchaus ein Teilchen ohne Wellencharakter auftreten,
doch schließt dass nicht aus, dass das Teilchen später wieder
Wellencharakter besitzt.
Ich verstehe nicht ganz , was das bedeutet: Sie verbietet … keinen Zustand.
Erstens bezieht sich die QM nicht auf direkt auf Einzelsysteme, sondern auf Quantenmechanische Gesamtheiten. Siehe dazu auch die hervorragende Seite von Martin Ziegler:
http://kelly.uni-paderborn.de/~ziegler/QM.html
Das mit dem erst Teilchen- dann Wellencharakter bedeutet aber nicht , daß die Katze erteinmal kurz tot war und dann wieder lebendig, oder so? Das sagt die QM nämlich sicher nicht. (Siehe auch obige Seite.)
D.h. das Teilchen kann beide Charakterkarten ausspielen, muss
das aber nicht tun, und wenn es sich in der „Kisten“-Situation
entscheiden muss, oder sich schon entschieden hat, so können
wir trotzdem nicht voraussagen wie die Enzscheidung
ausgefallen ist, ohne „hineinzusehen“.
Vorhersagen, was mit dem Teilchen passiert ist können wir tatsächlich nicht ohne hineinzuschauen. Wir koennen aber sagen, daß
100*exp(-t*ln(2)/T) Prozent
der Atome einer Quantenmechanischen Gesamtheit zur Zeit t zerfallen sind, wobei T die Halbwertzeit des Isotops ist.
Gruß
Marco
Ich denke die Quantenmechanik verbietet der Katze, dem
Elektron oder etwas ähnlichem keinen Zustand oder vielmehr
Charakter.
Es kann durchaus ein Teilchen ohne Wellencharakter auftreten,
doch schließt dass nicht aus, dass das Teilchen später wieder
Wellencharakter besitzt.Ich verstehe nicht ganz , was das bedeutet: Sie verbietet …
keinen Zustand.
Erstens bezieht sich die QM nicht auf direkt auf
Einzelsysteme, sondern auf Quantenmechanische Gesamtheiten.
Ja, das stimmt schon, aber ich meine, wenn z.B. eine Elektron von A nach B läuft, und ich bei A einen Sensor installiert habe, mit welchem ich das Elektron als Teilchen erfassen kann, so kann das Elektron durchaus bei B als Welle auftreten.
Bei A habe ich dann natürlich ein Einzelsystem, worüber die QM natürlich nicht viel aussagen kann.
Bei B kommt die QM aber wieder zu ihrer vollen Tragweite, denn ist das Elektron zwischen A und B z.B. durch einen Doppelspalt gelaufen, so zeigt sich wiederrum dessen Wellencharakter.
Siehe dazu auch die hervorragende Seite von Martin Ziegler:
http://kelly.uni-paderborn.de/~ziegler/QM.html
Das mit dem erst Teilchen- dann Wellencharakter bedeutet aber
nicht , daß die Katze erteinmal kurz tot war und dann wieder
lebendig, oder so? Das sagt die QM nämlich sicher nicht.
(Siehe auch obige Seite.)
Nein, die Katze bleibt natürlich tot, wenn sie einmal tot war!
Ich hab mich hier weniger auf die Katze bezogen, als vielmehr auf den Wellen-Teilchen-Dualismus des Elektrons.
D.h. das Teilchen kann beide Charakterkarten ausspielen, muss
das aber nicht tun, und wenn es sich in der „Kisten“-Situation
entscheiden muss, oder sich schon entschieden hat, so können
wir trotzdem nicht voraussagen wie die Enzscheidung
ausgefallen ist, ohne „hineinzusehen“.Vorhersagen, was mit dem Teilchen passiert ist können wir
tatsächlich nicht ohne hineinzuschauen. Wir koennen aber
sagen, daß
100*exp(-t*ln(2)/T) Prozent
der Atome einer Quantenmechanischen Gesamtheit zur Zeit t
zerfallen sind, wobei T die Halbwertzeit des Isotops ist.
Das ist wahr, die QM beschreibt wirklich nur stat. Gesamtheiten.
Mit freundlichen Grüßen
Omnaest Charis