jetzt habe ich gerade einen Artikel mit einem ähnlichen Titel gelesen und frage mich jetzt, wie das noch einmal aussah mit Schrödingers Katze… Ich weiß nur noch, daß es was mit Radioaktivität zu tun hat und die Katze in dem abgeschlossenen Raum gleichzeitig tot und lebendig sein kann. (denke ich jedenfalls…) Ich freue mich sehr über eine anschauliche Erklärung des „Versuchaufbaus“
Du brauchst dazu:
- eine gasdichte und schalldichte Kiste mit Deckel
- eine Katze
- Giftgas
- einen ZuffallsZeit-Generator welcher das Giftgas freisetzt. (Schrödinger verwendete hierzu den radioktiven Zerfall, weil man zwar weiss, dass z.B. in 1’000 Jahren die hälfte der Atome zerfallen ist aber trotzdem nicht bestimmen kann ob ein bestimmtes Atom in einer Minute zerfällt oder erst in 5’000 Jahren).
Optional wenn das Experiment länger dauern soll:
5. genügend Sauerstoff (für die Katze)
6. genügend Wasser
7. genügend Katzenfutter
8. ein Katzenklo (für längere Versuche: selbstreinigende Ausführung)
9. einen Kater (für sehr lange (> 10 Jahre) Versuchsdauer)
Nun kommt alles in die Kiste und der Deckel drauf.
Problem:
Nach z.B. 24 Stunden kannst du nicht bestimmen ob die Katze lebt oder tot ist ohne die Kiste aufzumachen.
(Wenn du z.B. das Katzenfutter weglässt ist der Fall nach 6 Monaten schon klar)
mfg Peter
P.S. Achtung: das Experiment nicht mit echten Katzen durchführen. (Tierschutzgesetz) !!!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Zusatz zu Schrödingers Katze
Soweit ich mich erinnere, fehlt noch ein Mechanismus, der die Katze tötet, sobald die Kiste geöffnet wird. Auch nach Öffnen der Kiste bleibt dann nämlich unklar, ob die Katze bis dahin noch gelebt hat oder schon tot war.
W.
Du brauchst dazu:
- eine gasdichte und schalldichte Kiste
mit Deckel- eine Katze
- Giftgas
- einen ZuffallsZeit-Generator welcher
das Giftgas freisetzt. (Schrödinger
verwendete hierzu den radioktiven
Zerfall, weil man zwar weiss, dass z.B.
in 1’000 Jahren die hälfte der Atome
zerfallen ist aber trotzdem nicht
bestimmen kann ob ein bestimmtes Atom in
einer Minute zerfällt oder erst in 5’000
Jahren).Optional wenn das Experiment länger
dauern soll:
5. genügend Sauerstoff (für die Katze)
6. genügend Wasser
7. genügend Katzenfutter
8. ein Katzenklo (für längere Versuche:
selbstreinigende Ausführung)
9. einen Kater (für sehr lange (> 10
Jahre) Versuchsdauer)Nun kommt alles in die Kiste und der
Deckel drauf.Problem:
Nach z.B. 24 Stunden kannst du nicht
bestimmen ob die Katze lebt oder tot ist
ohne die Kiste aufzumachen.
(Wenn du z.B. das Katzenfutter weglässt
ist der Fall nach 6 Monaten schon klar)mfg Peter
P.S. Achtung: das Experiment nicht mit
echten Katzen durchführen.
(Tierschutzgesetz) !!!
hmmm… da ist ja ganz nett, aber ich dachte dies hat irgendetwas mit der Relativitätstheorie oder der Heissenbergschen Unschärferelation zu tun… wenn ja, wo ist dabei die Verbindung und wenn nein, wo ist der Witz bei dem Experiment?
deine Antwort ist die Beste.
Gerald
Relativitätstheorie
definitiv nein, die Katze muss nicht Lichtgeschwindigkeit erreichen.
Heisenbergschen Unschärferelation
Ja, die Ungewissheit, wann genau das erste Teilchen zerf"allt und den Mechanismus ausl"ost, wird durch "ahnliche (Matrix-)Operatoren beschrieben wie Ort und Impuls in der Ableitung der Unscha"arferelation.
Oder: Wegen der Unsch"arferelation kann nicht bestimmt werden, wann in einem Atomkern die Teilchen auf den richtigen Bahnen mit dem richtigen Tempo herumwirbeln, um den Kern auseinanderdriften zu lassen.
Und das f"ur jedes der fraglichen Atome.
*armeKatzenpopulation*
MfG Lutz
Definitiv:
Ungefähr 3 Jahre nach ihrem Tod zerfällt die Katze
Servus H
Die Katze sitzt in einem gschlossenen Kasten neben einer Giftampulle. Ein Hammer kann die Ampulle zerschlagen, wenn ein Kernzerfall es uebver einen Geiger-Counter ausloest. Ob der Kern zerfallen ist oder nicht, --d.h. ob die Katze tot oder lebendig ist, kann man erst wissen,wenn man den Kastenoeffnet. Was ist voerher mit der Katze los?
… Es gibt eine schoene Geschichte ueber einen chinesischen Kaiserssohn. Er war sehr hochmutig und wollte seinen besten Berater (Confucius vielleicht?) demuetigen. Er nahm ein Voegelein in seine Hand und schloss die Hand. „Lebt es oder nicht?“ fragte er schmunzeln den Weise.
„Die Antwort liegt in Eurer Hand, Eure Hoheit: wenn ich ‚es lebt‘ sage, wird es getoetet sein; wenn ich sage, ‚Es ist tot‘, dann fliegt es weg“.
Heissenbergschen Unschärferelation
Unser Quantentheorie-Dozent hat uns
immerfort eingetrichtert, dass das
UNBESTIMMTHEITS-Relation zu heissen hat.
Wir hielten es fuer eine Spitzfindigkeit,
aber das Beispiel mit Schroedingers Katze
zeigt doch deutlich, dass dem nicht so ist.
Der „Zustand der Katze“ (lebend oder tot)
ist bis dahin unbestimmt, also unklar, bis
der Deckel aufgemacht wird, bis wird also
eine Beobachtung/ eine Messung durchfuehren.
So ist es in der Quantentheorie mit allem!
Sie ist eine Theorie der Beobachtungen,
der Messungen, der Wechselwirkung zwischen
Beobachter und Beobachtetem. Was zwischen
Beobachtungen passiert wird in Form von
Wahrscheinlichkeiten beschrieben. Es
kuemmert die Quantentheorie nicht, was
wirklich dazwischen passiert. Mit anderen
Worten, die Quantentheorie sagt nichts
darueber, ob die Katze lebt oder tot ist,
waehrend der Deckel zu ist, sie stutzt sich
nur auf das, was der Beobachter erblickt,
wenn er den Deckel oeffnet, eine zornige
Katze, veraergert ueber die schlechte
Behandlung, oder ein Gerippe 
MEB
Soweit ich mich erinnere, fehlt noch ein
Mechanismus, der die Katze tötet, sobald
die Kiste geöffnet wird. Auch nach Öffnen
der Kiste bleibt dann nämlich unklar, ob
die Katze bis dahin noch gelebt hat oder
schon tot war.
Eigentlich is das doch egal, weil die Katze soweiso ein äußerst schlechtes Beispiel für das ist, was es beschreiben soll. So ist der Zustand der Katze nicht im geringsten etwa mit dem eines Atoms zu vergleichen. So kann ich z.B. im nachhinein immer noch feststellen wann die Katze gestorben ist… etc… außerdem ist der Zustand der Katze nicht wirklich unbestimmt während Sie in der Kiste ist. Wärend es der eines Atoms etwa schon ist. Das Atom wird erst durch die Messung in einen bestimmten Zustand gezwungen, während dies bei der Katze nicht der Fall ist.
ralf
Der „Witz“ an Schroedinger’s Katze ist, dass es ein makroskopisches Beispiel der Quantenmechanik ist. Die QM sagt, dass man ein Zustand nur nach einer Messung genau angeben kann. Dieser Zustand ist dann immer ein sog. Eigenzustand. Vor einer Messung ist der Zustand eine Superposition (=Ueberlagerung) von allen moeglichen Eigenzustaenden, die mit ihren individuellen Wahrscheinlichkeiten gewichtet sind.
Quantenmechanisch kann man also nicht sagen, das System IST so oder so ohne das Systen zu stoeren (messen), sondern man kann nur eine Wahrscheinlichkeit angeben.
Link zur Katze: die Eigenzustaende der armen Katze sind tot oder lebendig. Wenn man den Deckel nicht oeffnet (d.h. vor der Messung), ist die Katze nun eben beides, tot UND lebendig, man weiss nur eine Wahrscheinlichkeit, mit der sie schon weggetreten ist (gegeben durch die W’keit des radioaktiven Zerfalls). Bei der Katze spricht das natuerlich gegen jegliche Intuition, in der QM muss man aber so denken.
Matthias