Liebe/-r Experte/-in,
das unendliche Thema Schufa - hier erneut eine Frage zum Basisscore. Ich hätte gern gewusst, ob man die Prozentzahlen in eine Note umwandeln kann, so z.B. ob ein Basisscore von 92-94 noch gut ist bzw. ob es eine bessere Einschätzungsmöglichkeit über die Bonität eines Kunden gibt als diesen Basisscore?
Ab wann würdet Ihr einen Basisscore als schlecht im Sinne von unbefriedigend enschätzen?
mfg
Henning
Hallo Henning,
ob ein Basisscorewert „gut“ oder „befriedigend“ oder sonstwie anzusehen ist, entscheidet allein der Nutzer des Scores (wobei gewerbliche Vertragspartner im Regelfall von der Schufa branchenspezifische Scorewerte erhalten und nutzen, deren Ermittlung und Systematik vom Basisscore abweicht). Der Scorewert korreliert mit der jeweiligen Ausfallwahrscheinlichkeit. Ob dieses Risiko gering (gut) oder zu hoch (schlecht) zu bewerten ist, befindet der Nutzer, der bestimmte Ausfallquoten tolerieren muß, um seine geplanten Umsatz- und Ertragsziele zu realisieren.
Im Bankenwesen ist der Schufa-Score auch nur ein Bewertungskriterum unter vielen anderen. Viele Banken nutzen darüberhinaus eigene Scorekarten, die auf Basis der Vertragsbestände entwickelt werden. Außerdem spielen beispielsweise Einkommenswerte für die Risikoeinschätzung eine Rolle, die beim Schufa-Score in keiner Weise einfließen, da die Schufa derartige Daten nicht zur Verfügung hat.
Bei weiteren Fragen wende Dich gerne wieder an mich.
Gruß an den Namensvetter,
Henning
Hallo Henning!
Sorry für die späte Antwort!!
Wurde Deine Frage schon beantwortet?
In der Bank, in der ich arbeite, haben wir ein eigenes Score-System, das nicht mit dem Schufa-Scoring zusammenarbeitet. Wir ziehen uns nur die Auskunft, lassen die Auskunft dann aber in unser eigenes Scoring mit einfließen. Die Schufa hat ganz andere Score-Killer-Kriterien als wir, das ist der Grund.
Viele Grüße
Mirjam