Liebe/-r Experte/-in,
vor einem guten dreiviertel jahr war meine
wirtschfaftliche situation derart pekär, dass ich einen
gläubiger darum gebeten habe, mir ein halbjähriges
zahlungsmoratorium einzuräumen, um in dieser zeit alle
anstregungen zu unternehmen, um meine berufliche lage
(ich bin seit fast 25 jahren in der medienbranche tätig)
zuverbessern und mich neu aufstellen zu können.
während die kundenberater am telefon (name des beraters
und zeitpunkt des telefonats habe ich stets notiert) mir
gegenüber stets freundlich und entgegenkommend auftraten
und eine einvernehmliche lösung in form eines
entgegenkommens durch eine zahlpause in aussicht
stellten, erhielt ich von der rechtsabteilung eine
kündigung des kredites.
es hat mich unzählige weitere telefonate und schreiben
gekostet, um den alten zustand wieder herzustellen. dies
erreichte ich schlechterdings nur, in dem ich über xing
den zuständigen leiter der kreditabeilung angemorst habe,
und ihm mein leid mit dem haus schilderte, das über
monate mit zwei verschiedenen stimmen mit mir sprach.
bereits wenige tage später erhielt ich einen neuen
tilgungsplan.
die raten werden seitdem problemlos bedient, seit dem 1.
juli habe ich übrigens einen neuen job und verdiene recht
ordentlich.
das problem ist nun, dass ich auf einem schufa-negativ-
eintrag sitze, den ersten überhaupt in meinem leben, und
diesen wohl - trotz der beseitigung des grundes, nämlich
der nicht „ordnungsgemäßen beendigung eines kredites“ -
so ohne weiteres nicht los werde, da die bank den
standpunkt vertritt, dass der eintrag von einer
vorherigen vereinbarung herrühre, und nun eine neue
vorliege, der eintrag also nicht gelöscht werde.
abgesehen davon, dass ich das verhalten dieser bank in
beiden zusammenhängen für nicht fair halte, hat dies nun
unmittelbare folgen für mich: erst vor drei tagen hat mir
meine hausbank nicht nur die ausstellung einer (für flug-
und hotelbuchungen, die fester bestandteil meines jobs
sind, erfoderlichen) visa-karte verweigert, sondern,
trotz ausreichender kontodeckung und gehaltseingängen in
höhe von monatlich rund 3.300 Euro, gleich auch meine
maestrokarte gesperrt.
sie können sich sicher vorstellen, wie mir derzeit zumute
ist.
meine frage ist also,
ob ich mich vor dem gerade geschilderten hintergrund
rechtlich gegen den negativ-eintrag wehren, oder wie ich
diesen anderweitig loswerden kann, etwa durch die
begleichung der restschuld. (ich habe gehört, dass der
eintrag so oder so drei jahre stehen bleibt, ganz egal,
ob dem grund abgeholfen wurde).
ich würde mich wirklich sehr über einen guten rat freuen!
mit freundlichen grüßen
svante