Cool bleiben 
Hallo Manuel,
als unsere älteste Tochter im letzten Kindergartenjahr war, stellte sich heraus, dass sie sich den kompletten Stoff der 1. Klasse bereits heimlich (frag nicht, wie , keine Ahnung) angeeignet hatte. Wir sind dann auch bei den Pfiffikids gelandet
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Jedenfalls haben wir sie ganz „normal“ eingeschult, auch, weil uns die Einschulungszeremonie und das ganze Drumherum wichtig für sie waren. Kurzfristig haben wir über ein „Nachschulen“ nachgedacht, das ist wohl eine Einschulung aus dem Kindergarten heraus direkt in das laufende Schuljahr, aber das wollten wir dann doch lieber nicht aus obigen Gründen. Übrigens: Die Schulleitung hat sehr wohl einige Möglichkeiten, auch unsere 2. Tochter hat einen unüblichen Weg genommen, ich lese aber oft, dass das angeblich nicht möglich sei - aber man muss eben fragen.
Wir haben damals abgewartet, wie sie sich zurechtfindet, wie ihre Lehrerin reagiert, denn es ist ein schwieriges Thema, man steht schnell unter Verdacht, ehrgeizige Eislaufmutter/-vater zu sein.
Es ging dann schnell: Nach 4 Wochen bat mich ihre Lehrerin zum Gespräch und schlug das Springen vor.
Das Springen selbst war dann schwierig, weil die aufnehmende Lehrerin komplett dagegen war und es unsere Tochter spüren ließ
((((. Aber im Jahr darauf gab es einen Lehrerwechsel, alles lief dann problemlos. Sie hat die Gymnasialempfehlung bekommen, man wird sehen, wie sich das alles in der Pubertät dann auswirkt.
Die Kinder der neuen Klasse kannte meine Tochter übrigens teilweise vom Kindergarten, so dass die soziale Eingewöhnung gar kein Thema war.
Mein Tipp daher: Einschulen, abwarten, vorsichtig sein mit Bemerkungen und vor allem mit dem „Bäh-Wort“ Hochbegabung
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Viele Grüße,
Sylvia