Schulanfaenger

Hallo Manuel,

mein Patenkind konnte als er zur Schule kam schon lesen und schreiben wurde aber mit 6 1/2 ganz normal eingeschult. Nach 1/2 Jahr war klar er war völlig unterfordert und sprang nach den Weihnachtsferien direkt in die 2. Klasse. Für ihn war das kein Problem, die Schule hatte die Eltern darauf angesprochen und das klappte gut. Jetzt ist er 8 und geht in die 3. Klasse, ist mit Abstand der jüngste, ist aber ein Kind das sich gut durchsetzen kann. Ich würde Deinen Sohn in die erste Klasse tun und wenn er sich wirklich langweilt dann springen lassen, red mal mit der Schule ob das möglich ist.

Wir haben gerade das Problem ob unserer überhaupt in die Schule soll (er wird im September 6), das ist auch ätzend, jeder hat eine andere Meinung dazu.

Liebe Grüße

Sabine

Cool bleiben :wink:
Hallo Manuel,

als unsere älteste Tochter im letzten Kindergartenjahr war, stellte sich heraus, dass sie sich den kompletten Stoff der 1. Klasse bereits heimlich (frag nicht, wie , keine Ahnung) angeeignet hatte. Wir sind dann auch bei den Pfiffikids gelandet :wink:.

Jedenfalls haben wir sie ganz „normal“ eingeschult, auch, weil uns die Einschulungszeremonie und das ganze Drumherum wichtig für sie waren. Kurzfristig haben wir über ein „Nachschulen“ nachgedacht, das ist wohl eine Einschulung aus dem Kindergarten heraus direkt in das laufende Schuljahr, aber das wollten wir dann doch lieber nicht aus obigen Gründen. Übrigens: Die Schulleitung hat sehr wohl einige Möglichkeiten, auch unsere 2. Tochter hat einen unüblichen Weg genommen, ich lese aber oft, dass das angeblich nicht möglich sei - aber man muss eben fragen.

Wir haben damals abgewartet, wie sie sich zurechtfindet, wie ihre Lehrerin reagiert, denn es ist ein schwieriges Thema, man steht schnell unter Verdacht, ehrgeizige Eislaufmutter/-vater zu sein.

Es ging dann schnell: Nach 4 Wochen bat mich ihre Lehrerin zum Gespräch und schlug das Springen vor.

Das Springen selbst war dann schwierig, weil die aufnehmende Lehrerin komplett dagegen war und es unsere Tochter spüren ließ :frowning:((((. Aber im Jahr darauf gab es einen Lehrerwechsel, alles lief dann problemlos. Sie hat die Gymnasialempfehlung bekommen, man wird sehen, wie sich das alles in der Pubertät dann auswirkt.

Die Kinder der neuen Klasse kannte meine Tochter übrigens teilweise vom Kindergarten, so dass die soziale Eingewöhnung gar kein Thema war.

Mein Tipp daher: Einschulen, abwarten, vorsichtig sein mit Bemerkungen und vor allem mit dem „Bäh-Wort“ Hochbegabung :wink:.

Viele Grüße,

Sylvia

Einweihen…
Hallo Ihr zwei,

hm, das mit dem Einweihen ist so eine Sache…

Überspringen ist ja nun wirklich keine so ganz alltägliche Sache. Manchmal müssen Eltern sehr darum kämpfen (weiß ich aus dem Bekanntenkreis), manchmal irren Eltern sich natürlich auch wegen der Fähigkeiten der Kinder (was ich jetzt nicht Manuel unterstellen will, ist allgemein gemeint). Manchmal sind Kinder so glücklich in ihrer Klasse, dass sie sich lieber langweilen, als ihre Freunde zu verlassen.

All das kann man aber vorher nicht sagen. Ich wäre daher mit dem Einweihen etwas vorsichtig. Wir haben es damals allgemein gehalten und unserer Tochter gesagt, dass wir uns alles erst einmal anschauen und dann einen Weg gegen die Langeweile suchen würden. Es hätte durchaus auch sein können, dass von Lehrerseite andere Vorschläge gekommen wären, Zusatzaufgaben oder ähnliches - ist auch eine Alternative.

Schlimm wäre es, sich auf das Überspringen zu versteifen, und dann klappt es nicht.

Viele Grüße,

Sylvia

Sachte…
Hi Manuel!

Ich weiß nicht, wie das bei Euch in der Grundschule abläuft, aber ein ganz leiser Tipp von mir!

Stecke ihn ganz normal in die Schule! Wenn sich nach einem Monat herausstellt, dass er wirklich unterfordert ist (letztendlich kann man das nicht vorhersagen, sondern nur vermuten!!!), dann sollte er doch auch nach einem Monat noch wechseln können (ist zumindest hier bei uns so - ich spiele seit 'nem Monat Ersatzlehrer).

Hier in NRW gibt es ab Sommer das etwas merkwürdige Modell, dass das erste und zweite Schuljahr zusammengefasst werden. Die Kids werden dann nach einem Jahr entweder in die dritte oder in die zweite Klasse gestuft (natürlich wird vorher dementsprechend „anspruchsvoller“ oder „anspruchsloser“ unterrichtet).
Ist NRW da das einzige Bundesland?

LG
Guido

hallo diana,

wieso raten uns dann die kiga-psychologin und die kiga-leiterin dazu! bin uebrigens aus bayern!

und wer alle sind habe ich unten schon bemerkt - siehe nun auch wieder oben !

danke trotzdem

gruss manuel!

Hallo Manuel,

ich weiß ja nicht wirklich wo du wohnst, aber eine Einschulung
zu überspringen ist nicht möglich. Frühestens zum
Schulhalbjahr käme das infrage. Und das ist auch gut so.

Gruß

Diana

PS: wer ist eigentlich Alle?

hallo,

wie sich am montag bei der kiga-untersuchung rausstelle haette er ohne weiteres letzten september (also schon mit knapp 5) schon in die schule gehen koennen…nein sie meinte sogar er haette gehen sollen! sie haette ihm am liebsten am dienstag gleich zur schule gebracht! und nebenbei als fremdsprache hat sie arabisch vorgeschlagen!

aber was ich aus den postings nun raus gehoert hab und wa ich mit meiner frau nun beredet hab - werden wir ganz „normal“ in die erste gehen lassen - dann kann man nach nem monat/halben jahr weitersehen!

gruss manuel!

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