Hallo,
mein Sohn kommt jetzt bald in die Schule. Eigentlich sollte ich froh und stolz auf ihn sein. Statt dessen bin ich traurig und mir ist fast zum Weinen zumute. Wem geht es ähnlich?
Gruß Isolde
Hallo,
mein Sohn kommt jetzt bald in die Schule. Eigentlich sollte ich froh und stolz auf ihn sein. Statt dessen bin ich traurig und mir ist fast zum Weinen zumute. Wem geht es ähnlich?
Gruß Isolde
mein Sohn kommt jetzt bald in die Schule. Eigentlich sollte
ich froh und stolz auf ihn sein. Statt dessen bin ich traurig
und mir ist fast zum Weinen zumute. Wem geht es ähnlich?
Hallo, Isolde,
kann ich mir vorstellen, jetzt geht für dich und ihn der Abschnitt „Kleinkinderzeit“ zuende. Da ist man schon ein wenig nachdenklich und schaut zurück.
Aber andererseits sollte man nun auch nach vorn schauen - Du hast ihn gut durch diese Zeit gebracht und ihn ja wohl gut auf den neuen Lebensabschnitt, den „Ernst des Lebens“
, vorbereitet.
Auch da gibt es viel Schönes und Spannendes, was man miteinander tun kann. Auch in dieser Zeit braucht das Kind die Eltern, die ihm Sicherheit, Rückhalt und Bestätigung geben - vielleicht sogar mehr als früher.
Natürlich verliert man jetzt die Position, die einzige Beziehungsperson des Kindes zu sein, aber die wichtigste bleibt man vorerst schon noch.
Du wirst noch mehrere solcher Umbrüche im Leben deines Kindes miterleben - das hormonelle Chaos der Pubertät, erste Liebe und erste Enttäuschung, den Schritt aus dem Elternhaus in ein eigenes, selbstbestimmtes Leben.
Aber immer wird es dein Sohn sein, dem du den Weg ins Leben bahnst. Denn das ist nun einmal die Aufgabe von Eltern: Kinder tüchtig machen für ein eigenes, selbständiges Leben.
Grüße und eine schöne Schulzeit für deinen Sohn und dich!
Eckard
Hallo,
ich habe zwar erst ein 1/2 Jahr altes Zwillingspärchen, aber ich kann dennoch nachvollziehen, was in dir vorgeht. Ich begründe das mit der eigenen Erfahrung der Einschulung. Ich hatte zwar auch eine Menge Spaß in der Schule, aber etwas geht dabei langsam unter. Der Verstand wird durch den Einfluss der Lehrer in den Vordergrund gestellt, teilweise wird der junge Mensch ganz darauf reduziert. Nach der überwiegend emotionalen Erziehung, in die du ja auch involviert warst (neben deinem Kind
) ist dieser Schritt jetzt in gewisser Weise grausam. Über die Jahre wird das Kindsein aus dem Menschen ganz verschwinden und im schlimmsten Fall wird er sich im Laufe seiner beruflichen Karriere selbst total auf seinen Verstand reduzieren und innerlich sterben.
Das hört sich dramatisch an - und ist es meiner Meinung meistens auch. Was aber auch in diesen Zusammenhang gehört, ist, dass dein Kind die Möglichkeit hat, mit deiner Unterstützung sein Wesen zu behalten und ein ganzer Mensch zu bleiben bzw. sich nach der Pubertät selbständig wieder darauf zu besinnen, seine Teile wieder zusammenzufinden.
Viel Glück!
Gruß
Alexander
Hallo Isolde,
Wem geht es ähnlich?
mir geht es eben nicht so, ich bin stolz wie Oskar, daß mein jüngster dieses Jahr in die Schule kommt.
Aber eine Frage hätte ich noch.
Fällt es Dir schwer, loszulassen?
Aus Deiner Frage heraus hab ich das Gefühl, als ob Du es nicht so gut könntest.
Das wäre ev. auch der Grund für Deine Gefühle.
Gandalf
Hallo Isolde,
mir geht es (glücklicherweise) nicht so wie dir. Im Sommer wird meine Tochter (jüngestes von 3 Kindern) eingeschult und ich sehne diesen Tag herbei. Endlich wird mein Kind gefordert, gefördert und darf einen weiteren großen Schritt in seinem Leben gehen. Darauf freuen wir uns alle sehr! Den Schulranzen hat meine Tochter gleich ins Fenster gestellt, damit auch ja alle sehen, dass sie kein Kindergartenkind mehr ist!
Auch bei meinen Söhnen war es ähnlich und wir waren stolz, dass die beiden der Kiga-Zeit entwachsen waren.
Deinem Sohn und dir wünsche ich alles Gute… Kopf hoch - das wird schon!!!
Tschüss,
Manu
Ja, es fällt mir unheimlich schwer loszulassen. Verstand und Herz sind eben zwei Paar Schuhe. Aber es macht mich auch traurig, dass für ihn jetzt die schöne Kinderzeit mit sehr viel Freizeit vorbei ist. Viele Kids machen hier schon in der ersten Klasse bis abends Hausaufgaben.
Gruß Isolde