Schulangst

Hallo und Guten Tag!

nun sitze ich hier und hoffe, dass vielleicht Jemand doch unter Euch ist, der mir helfen bzw. mir einen Tipp geben kann.

Es geht um folgendes:

meine Tochter, 6. Klasse, hat in der letzten Zeit sehr oft in der Schule gefehlt, weil sie „krank“ war. Nach Gespräche mit unserem Hausarzt und mehreren Untersuchung, konnte dennoch nichts körperliches festgestellt werden.

Mich wunderte das einfach, weil sie sonst ein „hartes“ Kind war/ist; d. h. sie war selten krank, was mich als allein erziehende, berufstätige Mutter nur freuen kann.

Nach dem letzten Gespräch mit dem Arzt bekam ich dann zu hören, dass es ein „schulisches Problem“ sei. Natürlich mögen Kinder oftmals die Schule nicht, das hat sie auch mehrmals erwähnt.

Ich wollte mit dem Klassenlehrer ein gründlicheres Gespräch (als bei den Elternabende oder bei Zeugnisseausgabe) führen, bis es jetzt mir klar wurde, dass ER das Problem ist.

Sie haßt ihn und hat gleichzeitig auch Angst vor ihm. Da er auch ein Fach unterrichtet, das ihr nicht besonders liegt (sie ist sprachlich eher begabt), macht dies noch schwieriger.

Ich weiß es nicht, wie ich ihn ansprechen soll, ohne dass er dies in den falschen Hals bekommt und anfängt, sie zu „linken“. Ich weiß auch nicht, wo ich alleine mit meinem Problem hinlaufen soll.

Sie erzählte mir, dass er sich beschwert, sie würde sich im Unterricht nicht melden (sie ist immer etwas zurückhaltend gewesen), wenn sie sich aber meldet, ignoriert er sie. Wenn sie sich dann NICHT meldet, ruft er sie mit 100%-ige Sicherheit auf, weil er weiß, dass sie das Thema überhaupt nicht kann.

Ich bin für jeden Tipp und Hinweis dankbar!

Stehe wirklich mit den Nerven am Ende, weil sie unbedingt die Schule wechseln will. Was ist aber, wenn sie auch bei der nächsten Schule eine/n LehrerIn hat, den/die sie nicht leiden kann? Also, das kann nicht wirklich die Lösung sein?!?!

Liebe Grüße
Clarisse

Hallo,
also ich würde versuchen deiner Tochter klar zu machen, dass sie immer wieder in ihrem leben auf solche SChwierigkeiten stoßen wird und ein „weglaufen“ nicht die Lösung ist.
Deine Tochter ist in einem schwierigen Alter. Sie wird noch so manche Probleme in nächster Zeit bekommen, aber da muss sie durch.

Du kannst nur versuchen so objektiv wie möglich zu bleiben. Wenn der Lehrer ein normaler mensch ist und normal mit deiner Tochter und den anderen Schülern umgeht solltest du sie zwingen das zu tun was richtig ist. Zur SChule gehen und sein bestes geben und das auch bei „Arschlochlehrern“.

mfg
Bert

Hallo

Am besten ist es, wenn du bzw. deine Tochter versuch(s)t herauszufinden oder darauf zu achten, ob sie die einzige ist, die so ein Problem mit diesem Lehrer hat.

Wenn sie die einzige ist, dann muss das noch nicht heißen, dass das Problem an ihr liegt. Es gibt auch Lehrer, die sich mit Vorliebe einen einzelnen herauspicken und den immer wieder ärgern. Aber das würde heißen, dass es sich wahrscheinlich nicht lohnt, sich mit anderen Eltern zusammenzutun.

Ansonsten würde ich vor allem das Gespräch mit anderen Eltern suchen, besonders von solchen Schülern, die auch besonders unter diesem Lehrer zu leiden haben. Deine Tochter weiß bestimmt, wen aus der Klasse das betreffen könnte. Wenn es genug Kinder sind, dann kann man es bestimmt durchsetzen, dass die Klasse im neuen Schuljahr einen anderen Lehrer bekommt. Auf jeden Fall hilft es ihr, wenn sie sieht, wie auch andere Mitschüler das gleiche Problem mit diesem Lehrer haben.

Auf jeden Fall sollte bald das Gespräch mit diesem Lehrer gesucht werden. Dabei muss man sich überlegen, wie man dem Lehrer sagt, was los ist. Auf jeden Fall bekommt man einen Eindruck von diesem Lehrer. Es kann ja auch sein, dass ein großes Missverständnis zwischen dem Lehrer und dem Mädchen vorliegt. Dann kann auch ein Dreiergespräch Lehrer/Kind/Elternteil unter Umständen etwas helfen.

Wenn der Lehrer aber einfach nur fies sein sollte, kann man eventuell ja vorschlagen, den schulpsychologischen Dienst hinzuzuziehen. Das haben viele Lehrer nicht so gerne. Vielleicht gibt er sich dann ein bisschen Mühe.

Allerdings ist meine Erfahrung, dass man einen Erwachsenen durch ein Gespräch nicht ändern kann. Wenn sich was ändert, so ist diese Änderung meistens zeitlich sehr begrenzt.

Vielleicht könnte sie dann in eine Parallel-Klasse wechseln?
Ich finde es nicht unbedingt sinnvoll, unbedingt bei einem Lehrer auszuharren, der einem das Leben zur Hölle macht, nur deshalb, weil es sein könnte, dass der nächste Lehrer einam auch das Leben zur Hölle macht. So richtig fiese Lehrer sind doch gar nicht soo häufig.

Viele Grüße
Simsy

Hallo Clarisse!

Wenn ein Kind krank durch die schulischen Umstände wird, können wir Eltern nicht einfach tatenlos zusehen.
Insofern stimme ich Bert nicht zu, dass Kinder diese Art von Lehrern ohne wenn und aber auszuhalten haben.
In der Grundschulklasse unseres Sohnes war auch ein Mädchen, dass morgens am Brechen war und große Schulangst entwickelte.
Die anderen Kinder hatten mit der Lehrkraft keine besonderen Probleme, aber eben dieses eine Kind litt.

Die Eltern wendeten sich an uns Elternvertreter, und wir haben Ihnen das direkte Gespräch mit der Lehrkraft empfohlen.

Das Gespräch verlief sehr konstruktiv, und der Lehrkraft war nicht bewusst, dass das Kind solche massiven Ängste entwickelt hatte.

Mein Tipp wäre daher, Dich mit dem Lehrer (unbedingt persönlich, nicht am Telefon) zu einem Gespräch zu treffen.
Mach Dir einen Zettel, was Du konkret ansprechen möchtest. Und beginn IMMER mit den Dingen, die im Unterricht gut sind. (Struktur, Inhalte, klare Aufgabenstellung, gute Vorbereitung etc.)

Danach erst sprich davon, wie es Deinem Kind geht.
Solange Du von den Empfindungen Deiner Tochter sprichst und nicht den Lehrer angreifst, müsste das Gespräch auf freundlich-sachlicher Ebene stattfinden.

Wie Simsy bereits schrieb, es ist wichtig herauszufinden wie andere Kinder die Situation sehen.

Deine Tochter sollte 2 Dinge aus dieser Lage lernen:

  1. meine Eltern stehen hinter mir und setzen sich für mich ein, ich werde ernst genommen

  2. man muss auch ab und zu mal eine *kleine* Kröte schlucken, aber darf sich nicht von einem anderen Menschen fertigmachen lassen

Angelika

Hallo Clarisse

Ein Gespräch mit dem Lehrer wird früher oder später unumgänglich sein, wenn du auch seine Sicht der Dinge kennen willst. Ein guter Ansatzpunkt, damit er sich nicht angegriffen fühlt / nicht gleich auf Verteidiungs- und somit auch Konfrontationskurs geht, wäre z.B. „Meine Tochter hat Mühe in diesem Fach, können Sie mir helfen zu verstehen, warum?“. Lass zuerst ihn sprechen (à la: du weisst nicht so genau, was los ist), und so lernst du die Sichtweise des Lehrers kennen und bringst es beim Gespräch vielleicht hin, das Problem zu eurem gemeinsamen Problem zu machen: Ihr fragt euch gemeinsam, warum deine Tochter Mühe hat und was man ändern könnte. Falls dem Lehrer bisher gar nichts bewusst war, wird das darauf hin ändern. Falls er absichtlich fies ist, kann es daraufhin auch ändern, da er weiss, dass die Mutter ein Auge drauf hat - auch wenn du ihn (noch) nicht direkt auf sein Verhalten angesprochen hast.

Viel Erfolg!
Alusru

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Hallo,

Wenn ein Kind krank durch die schulischen Umstände wird,
können wir Eltern nicht einfach tatenlos zusehen.

Was heist den sie ist krank? Welche Symptome hat sie denn? Welche Arzt hat den gesagt das es am Lehrer liegt? Kann er das überhaupt?
Ja ich habe geschrieben, dass sie die Situation objektif beobachten soll, wenn du allerdings daraus schliest, dass ich meinte sie soll nichts tun hast du mich an der Stelle falsch verstanden.

Insofern stimme ich Bert nicht zu, dass Kinder diese Art von
Lehrern ohne wenn und aber auszuhalten haben.

Start der Hetzjagd auf einen Lehrer von dem du und auch sie nicht das geringste weisst.

In der Grundschulklasse unseres Sohnes war auch ein Mädchen,
dass morgens am Brechen war und große Schulangst entwickelte.
Die anderen Kinder hatten mit der Lehrkraft keine besonderen
Probleme, aber eben dieses eine Kind litt.

Dann muss sofort was getan werden. Was ist allerdings dann immer noch die Frage nur reden wir hier nicht von einem Grunschuhlkind, sondern von einem Mädel mit ca 12 Jahren. Wann fängt die Pupertät noch mal an?
Und selbst wenn nicht darf man in so einer Situation auf keinen Fall erst mal dem Mädel alles glauben. da schliese ich jetzt sofort mal die Freundinnen mit ein. Objektiv die Situation beobachten und dann handeln wie ich auch geschrieben habe.

Die Eltern wendeten sich an uns Elternvertreter, und wir haben
Ihnen das direkte Gespräch mit der Lehrkraft empfohlen.

Das Gespräch verlief sehr konstruktiv, und der Lehrkraft war
nicht bewusst, dass das Kind solche massiven Ängste entwickelt
hatte.

Mein Tipp wäre daher, Dich mit dem Lehrer (unbedingt
persönlich, nicht am Telefon) zu einem Gespräch zu treffen.
Mach Dir einen Zettel, was Du konkret ansprechen möchtest. Und
beginn IMMER mit den Dingen, die im Unterricht gut sind.
(Struktur, Inhalte, klare Aufgabenstellung, gute Vorbereitung
etc.)

Danach erst sprich davon, wie es Deinem Kind geht.
Solange Du von den Empfindungen Deiner Tochter sprichst und
nicht den Lehrer angreifst, müsste das Gespräch auf
freundlich-sachlicher Ebene stattfinden.

Respekt, super Empfehlungen, würde ich auch so machen wenns zum Gespräch kommt.

Wie Simsy bereits schrieb, es ist wichtig herauszufinden wie
andere Kinder die Situation sehen.

Das ist in meinen Augen sehr schwierig aber gut, ich kenn ihre Tochter und die Freundinnen nicht. Wenn sie alle ehrlich sind könnte man auch etwas erfahren. Ein Versuch wäre es vielleicht wert.

Deine Tochter sollte 2 Dinge aus dieser Lage lernen:

  1. meine Eltern stehen hinter mir und setzen sich für mich
    ein, ich werde ernst genommen

  2. man muss auch ab und zu mal eine *kleine* Kröte schlucken,
    aber darf sich nicht von einem anderen Menschen fertigmachen
    lassen

Ausser meinen kleinen Anmerkungen würde ich deine Antwort direkt unterschreiben.

mfg
Bert

Hallo!

Danke schon Mal für die Rückmeldungen!

Vielleicht muss ich noch ein paar Sachen hinzufügen:

a) meine Tochter hatte in der 5. Klasse eine Lehrerin; und auch bessere Noten als jetzt (außer Mathe, da hielt sie sich immer im Durchschnitt, da es eben nicht IHR Fach ist und auch nicht weiter schlimm ist). Die Klasse war aber aufgrund fehlenden Lehrkräfte so groß, dass die Schulkonferenz sich entschieden hat, die Klassen zu teilen und aus Zwei, drei Klassen zu machen.

Es sind „fremde“ Kinder, ein neuer Lehrer, das alles belastet natürlich ein Kind. Obwohl mit den SchülerInnen gar kein Probleme gibt.

Sie steht zwar nicht im Mittelpunkt, wie vielleicht andere Kinder, ist aber nicht unbeliebt oder wird sogar gehänselt.

b) Sie ist IMMER eine gute Schülerin gewesen und hatte Schulnoten zwischen 1 und 3 gehabt.

c) Natürlich ist sie am Vorpubertieren. Das fängt, leider, immer früher an. Aber es kann nicht sein, dass es NUR daran liegt.

Zu Bernt´s Frage: sie hat oft Bauchschmerzen (mit Brechreiz) und ist infektanfälliger als früher. Wie ich sagte, ich habe mit diesem Kind ein großes Glück (bzgl. ihres gesundheitlichen Zustandes) immer gehabt und musste meistens nur dann auf der Arbeit fehlen, wenn ICH krank war.
Der Hausarzt hat nicht gesagt „es liegt an dem Klassenlehrer“. Er meinte einfach, es wäre „ein schulisches Problem“ und ich sollte mit dem Klassenlehrer sprechen. Da er die erste „Anlaufstelle“ wäre.

Wenn es sich dann wirklich raustellt, dass es an IHM liegt, dann sollte ich einen Schulpsychologischen Dienst aufsuchen. Ich hoffe aber, dass es nicht dazu kommt.

Ein Schulwechsel bleibt (zumindest zu dem jetzigen Zeitpunkt) ausgeschlossen.

Ich habe mittlerweile den Lehrer angerufen und ihm um einen Gesprächstermin gebeten. Ich bin zwar sehr aufgeregt und weiß bestimmt, dass ich in dem Moment nicht weiß, wie und womit ich anfangen soll, aber es ist eine Sache, die unbedingt geklärt werden muss.

Ich habe außerdem mit dem Klassensprecher (Klassenpflegeschaft) gesprochen und er hat mich ebenso dazu geraten, seinen Namen (=den Lehrer) nicht zu erwähnen bzw. erst versuchen raus zu finden, welchen Eindruck DER LEHRER von meiner Tochter hat.

Ich denke das wäre / ist ein guter Anfang.

Auf weitere Meinungsäußerung freue ich mich!

Schönen Abend!
Clarisse

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Schlimm, schlimm, schlimm
Abend Alusru!

Jemanden bei solch einem Thema zu Gesprächstechniken verführen zu
wollen halte ich eher für fahrlässig. Meinst du mit deinem Posting
kann man sich in dieser Art mit einem Lehrer unterhalten?

Entweder man beherscht Gesprächsführung (weil man es gelernt hat) oder
er/sie soll bloß die Finger davon lassen. Verärgert man seinen
Gegenüber wird es nur noch schlimmer.

Mein Tip wäre:
Ganz offen und ganz ehrlich mit dem Lehrer reden und dann schaun wir mal!

Gruß
Stefan

Hi,

mag sein das ich es überlesen habe aber was hast du denn mit deiner Tochter besprochen? Was erwartet sie von dir? Ich für mein Teil sehe auch die Schule und den Klassenlehrer in solchen Situationen in der Pflicht nur können die nicht agieren wenn sie von nichts wissen. Vielleicht kannst du mit deiner Tochter herausarbeiten was passieren müsste damit es ihr besser geht und dann ein Gespräch alleine mit dem Lehrer oder Klassenlehrer führen und ggf. noch ein zweites zu dritt.

Viele Grüße
Me

Hallo, Clarissa,
vor dem Gespräch mit dem Lehrer musst Du keinen Bammel haben. Du hast ja schließlich keine mündliche Prüfung :smile:

Du darfst sogar einen Spickzettel benutzen! Überlege die Fragen, die Du stellen willst und schreib sie auf, dann wird nichts vergessen.

Gegenstand des Gespräches sollte Deine Tochter sein. Du willst wissen, wie er sie beurteilt, ob er Probleme mit ihren Leistungen sieht. Sag ruhig, dass Du besorgt bist, dass ihre Noten gegenüber früher so abgesunken sind. Ob man vielleicht mehr üben müsste?

Wird schon!
Eckard

Hallo Stefan

Ich möchte deine Kritik nicht gänzlich unbeantwortet lassen. Es liegt mir fern, irgendwen zu irgendwas zu verführen. Zumal ich Charakter und Persönlichkeit weder der Fragestellerin noch des Lehrers kenne. Dass ein indirekter Einstieg in das Problem ein gewisses Mass an Talent oder Übung in Gesprächsführung braucht, ist natürlich richtig.

Ich kann nicht wissen, welche Vorgehensart der Fragestellerin am besten liegt. Ich persönlich würde meine Vorgehensweise ohnehin einfach von meinem Eindruck des betreffenden Lehrers abhängig machen, also intuitiv handeln. Je nachdem würde auch ich also von Anfang an die Sachlage offen ansprechen. Meinen Beitrag sah ich denn auch als Ergänzung zu bisher Geschriebenem, als weiteren Input zur Gesprächsvorbereitung, und keineswegs als alleinseligmachende Lösung. Das habe ich vielleicht zu wenig (bzw. gar nicht) deutlich gemacht; insofern ist deine Kritik teilweise berechtigt.

Ich wollte vor allem auf einen zentralen Punkt hinweisen, der da lautet: Nicht gleich den Lehrer mit Aussagen, die er als Vorwürfe auffassen könnte, angreifen. Offenheit ist notwendig, das ist klar. Mit meinem Ansatzpunkt, den ich nach wie vor für eine gute Möglichkeit halte, geht es darum zu vermeiden, gleich zu Gesprächbeginn unnötig Geschirr zu verschlagen mit Aussagen, die das Gegenüber als Angriff empfinden könnte. Wenn ein Gesprächspartner spürt, dass man nicht in erster Linie ihm ein Fehlverhalten vorwerfen, sondern gemeinsam mit ihm ein Problem angehen möchte, ist nun mal schon viel gewonnen - jedenfalls sofern er nicht einfach ein fieses Arschloch ist.

Ich hoffe, damit sind Sinn und Absicht meines ursprünglichen Beitrages genügend geklärt.

Freundliche Grüsse
Alusru

2 „Gefällt mir“

Hallo,
also wie schon gesagt, bereite dich gut auf dieses Gespräch vor.
Auf eine Situation solltest du dich vorher schon mal einstellen, damit du dann die Ruhe behällts.
Du Fragst den Lehrer also wie er deine Tochter sieht. Er wird dir Antworten, entweder als ob er da keine Probleme sieht, oder aber er wird dir etwas negatives zu deiner Tochter sagen.
Bei der ersten Antwort solltest du genau so vorgehen wie geschrieben, ihn also vielleicht ein wenig für deine Tochter zu sensibilisieren. Er weiss ja scheinbar nicht wie es deiner Tochter geht und er weiss auch nichts von seinem scheinbaren fehlverhalten ihr gegenüber.
SOllte er allerdings etwas an deiner Tochter auszusetzten haben wird es schwer für dich sein ruhig zu bleiben, da du ja Hintergrundinfos von ihr hast. Er wird sein Handeln nämlich als gerechtfertigt und vernünftig verkaufen wollen. WIe das in den Gespräch dann genau weiter geht kann ich dir natürlich nicht sagen aber bereite dich darauf vor und immer schön ruhig bleiben.

Viel Glück und hoffentlich ein interessantes und positives Gespräch.
Kannst ja deine Eindrücke nach dem Gespräch hier wieder zur Diskusion stellen.

mfg
Bert