Schularbeiten und Internet

Hallo kann mir einer einen Tip geben wo im Internet -kostenfrei- Hilfe bei den Hausaufgaben der Kinder angeboten wird?
Ich hab nur kurz gekuckt, war alles mit Einwahlprogrammen behaftet (1,99€/min).Tochter ist 14 hat öfter bei Mathe Probleme.
Danke im Voraus, Gruß Uwe

Hi!

„Hilfe zu Hausaufgaben“ bedeutet doch „Lösung“ der Hausaufgaben, oder?
Dadurch lernt man leider nix…

Die beste kostenlose Hilfe gibts üblicherweise von den Eltern :wink:

Sinnvoller ist neben Hausaufgabenhilfe durch Eltern, Freunde (Lerngruppen!), ältere Geschwister usw. auch ein Nachhilfeunterricht, wo die Schwächen aufgearbeitet werden.
Billig gibbet das von älteren Schülern (die suchen doch oft so einen Nebenverdienst - in der schule mal nachfragen), ansonsten halt beim Lehrer, inserieren oder bei professionellen Schülernachhilfedingsens.

Gruß,
Sharon

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

„Hilfe zu Hausaufgaben“ bedeutet doch „Lösung“ der
Hausaufgaben, oder?

Nö, denn eine Lösung ist keine Hilfe :wink:

Dadurch lernt man leider nix…

Bei der Lösung (meistens) nix, bei der Hilfe schon.

Die beste kostenlose Hilfe gibts üblicherweise von den Eltern
:wink:

Meine Eltern konnten mir in Mathe nur bis zur 8. Klasse helfen…

Sinnvoller ist neben Hausaufgabenhilfe durch Eltern, Freunde
(Lerngruppen!), ältere Geschwister usw. auch ein
Nachhilfeunterricht, wo die Schwächen aufgearbeitet werden.
Billig gibbet das von älteren Schülern (die suchen doch oft so
einen Nebenverdienst - in der schule mal nachfragen),
ansonsten halt beim Lehrer, inserieren oder bei
professionellen Schülernachhilfedingsens.

Klar, das sind sinnvolle Methoden und sollten unbedingt praktiziert werden! Zumindest das Lernen mit Freunden/ Mitschülern.
Das Internet jedoch ist ebenso wichtig! Es hilft dort, wo Bekannte auch nicht weiter wissen, eine dritte Meinung oder Erklärungs-Methode gefragt ist, etc.
Und der größte Vorteil: Es ist schnell und 24/7 verfügbar!
Eine fundierte Kenntnis über die Recherche im Internet ist immer von großem Vorteil.

Letztendlich ist es auch „besser“ durch ein paar Mathe Homepages zu surfen oder meine Funktion mit einem Programm berechnen zu lassen, als die Hausaufgaben stumpf vom Klassenkameraden abzuschreiben, denn so habe ich mich zumindest etwas mit Mathe beschäftigt.

Vernunft ist natürlich das oberste Gebot!

Hier noch ein guter Link: (stammt hier aus dem Mathe-Brett)
http://www.mathematik.net/
Aber Vorsicht! Denn dort findet man folgenden Link, der von Schülern auch „unvernünftig“ genutzt werden könnte:
http://www.mathepower.com

Gruß

Thomas

1 „Gefällt mir“

Öhm, genau das hab ich doch gesagt…?!
Hi!

Das da:

„Hilfe zu Hausaufgaben“ bedeutet doch „Lösung“ der
Hausaufgaben, oder?

Nö, denn eine Lösung ist keine Hilfe :wink:

und

Dadurch lernt man leider nix…

Bei der Lösung (meistens) nix, bei der Hilfe schon.

Genau das sagte ich doch auch…

Naja egal…
Aber dazu noch was:

Die beste kostenlose Hilfe gibts üblicherweise von den Eltern
:wink:

Meine Eltern konnten mir in Mathe nur bis zur 8. Klasse
helfen…

Jo, meine Mama hilft gerade ihrer Enkelin, meine Mama ist weit jenseits der 60 und hat mit Mathe, erst recht mit „höherer“ nix mehr am Hut.
ABER: sie schaut in Enkel’chens Mathebuch! Du kannst mir nicht erzählen, daß ein Erwachsener, sofern er nicht einen IQ von 70 und weniger hat, die Erklärungen, die für KINDER geschrieben worden sind, nicht verstehen kann!!

Wenn sie etwas selbst nicht weiß oder nicht kann, liest sie es nach! Und dann bringt sie es der Kleinen bei. Der Unterschied ist: meine Mama gibt sich Mühe…

Die „Omi“ ist jedenfalls ganz begeistert und wenn die Kleine in der nächsten Klasse Englisch hat, will sie auf diese Weise „mitlernen“, da sie bis dato kein einziges Wort spricht! Und die beiden lernen dann gemeinsam *gg*

Letztendlich ist es auch „besser“ durch ein paar Mathe
Homepages zu surfen oder meine Funktion mit einem Programm
berechnen zu lassen,

und was lernst du dabei? Nix eigentlich, du kriegst lediglich recht bequem die Lösung. Das wird schnell zur Gewohnheit…

als die Hausaufgaben stumpf vom
Klassenkameraden abzuschreiben, denn so habe ich mich
zumindest etwas mit Mathe beschäftigt.

Stumpf aus dem Internet abzuschreiben ist besser?

Einzig was sinnvoll ist, sind Lernprogramme, die eben KEINE Lösungen anbieten, sondern den Stoff selbst vermitteln!

Gruß,
Sharon

nein
Nochmals Hi!

Das da:

„Hilfe zu Hausaufgaben“ bedeutet doch „Lösung“ der
Hausaufgaben, oder?

Nö, denn eine Lösung ist keine Hilfe :wink:

und

Dadurch lernt man leider nix…

Bei der Lösung (meistens) nix, bei der Hilfe schon.

Genau das sagte ich doch auch…

Du hast „Lösung“ und „Hilfe“ gleichgestellt, ich habe beide Begriffe differenziert!

Naja egal…
Aber dazu noch was:

Die beste kostenlose Hilfe gibts üblicherweise von den Eltern
:wink:

Meine Eltern konnten mir in Mathe nur bis zur 8. Klasse
helfen…

Jo, meine Mama hilft gerade ihrer Enkelin, meine Mama ist weit
jenseits der 60 und hat mit Mathe, erst recht mit „höherer“
nix mehr am Hut.
ABER: sie schaut in Enkel’chens Mathebuch! Du kannst mir nicht
erzählen, daß ein Erwachsener, sofern er nicht einen IQ von 70
und weniger hat, die Erklärungen, die für KINDER geschrieben
worden sind, nicht verstehen kann!!

Wenn sie etwas selbst nicht weiß oder nicht kann, liest sie es
nach! Und dann bringt sie es der Kleinen bei. Der Unterschied
ist: meine Mama gibt sich Mühe…

Die „Omi“ ist jedenfalls ganz begeistert und wenn die Kleine
in der nächsten Klasse Englisch hat, will sie auf diese Weise
„mitlernen“, da sie bis dato kein einziges Wort spricht! Und
die beiden lernen dann gemeinsam *gg*

Hach, was für ein Glück Du doch hast!

als die Hausaufgaben stumpf vom
Klassenkameraden abzuschreiben, denn so habe ich mich
zumindest etwas mit Mathe beschäftigt.

Stumpf aus dem Internet abzuschreiben ist besser?

Da es keine Homepage www.gib-mal-die-Hausaufgabe-rüber.de gibt: definitiv ja!

Einzig was sinnvoll ist, sind Lernprogramme, die eben KEINE
Lösungen anbieten, sondern den Stoff selbst vermitteln!

Genau! Aber davon stand in Deinem ersten Beitrag nichts.

Gruß

Thomas

Hi,

Hier noch ein guter Link: (stammt hier aus dem Mathe-Brett)
http://www.mathematik.net/

Ist zwar keine direkte Hilfe, aber http://www.mathe-online.at/ ist auch ganz gut, vorallem das Lexikon, wenn man mal schnell was suchen will- und die Seite kann auch fast komplett heruntergeladen werden.

Gruß

Sebastian

nein zum zweiten :wink:
Auch nochmal Hi! *g*

Nochmal: wir wollen beide B sagen, ich nahm den Weg von A nach B und du den Weg von C nach B. Oder anders gesagt: wir beide meinen dasselbe, nur hapert es an der Verständigung.

Du hast „Lösung“ und „Hilfe“ gleichgestellt, ich habe beide
Begriffe differenziert!

Nein, hab ich nicht, ich zitiere mich selbst(Ursprungsposting):

„Hilfe zu Hausaufgaben“ bedeutet doch „Lösung“ der Hausaufgaben, oder?
Dadurch lernt man leider nix…

  1. bemerkst du die Anführungsstriche?
  2. bemerkst du das Fragezeichen?
  3. bemerkst du den letzten Satz dazu im Kontext?

Wenn du darüber nachdenkst, kommst du zum Schluß, daß wir beide eigentlich dasselbe gesagt haben, nur auf verschiedene Weise! :wink:

Hach, was für ein Glück Du doch hast!

Ja, nicht wahr? *seufz*
Wenn nur mehr Eltern so wären…vor allem die jüngere hab-keine-Zeit-Generation…

Aber mal ehrlich:
Dauernd Hilfe über eine sehr lange Periode brauchen nur wenige Schüler. Auch ich hab nur hin und wieder mal Hilfe gebraucht. Ist dieses hin und wieder bzw. _mal_ über eine längere Zeit von einigen Wochen oder Monaten echt zuviel der Mühe?
Versteh ich echt nicht… aber das ist eh ein anderer Punkt und trifft ja sowieso nicht auf Uwe zu - denke ich zumindest *g*

Stumpf aus dem Internet abzuschreiben ist besser?

Da es keine Homepage www.gib-mal-die-Hausaufgabe-rüber.de
gibt: definitiv ja!

Öhm aha, was meinst du, wo man besonders viele fertige Referate z.b. runterladen kann? Oder fertige Lösungen zu einigen Schulbücheraufgaben :wink:

Außerdem war stumpf abschreiben noch nie besonders sinnvoll, geschweige denn von „definitiv besser“ als lernen. Meinst du jetzt, abschreiben sei ok oder wie ist das zu verstehen?

fragender Gruß,
Sharon

Hi Uwe

Für sowas kann ich http://www.zahlreich.de empfehlen.

Das ist ein Hausaufgabenboard. Da muß man teilweise auch was bezahlen, wenn man an bestimmte Sachen will. Aber man kann sich dort auch kostenlos registrieren und Fragen stellen, wenn man morgen einen Test schreibt und noch was wissen möchte, oder bei Hausaufgaben und Referatne nicht weiterkommt etc…
Dort kann man auch Kontakte für Nachhilfe herstellen usw. einfach mal reinschauen, da bekommt sie bestimmt HIlfe zu ihren Fragen.
Ist nicht nur für Schüler, sondern auch mal für Studenen ganz praktisch.

Grüße
Novalee

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Sharon,

soll das:

Die beste kostenlose Hilfe gibts üblicherweise von den Eltern
:wink:

heißen, dass Du die deutsche Lsung favorisierst, dass kein Schüler sich über den Horzont der Eltern hinaus bilden soll?

Unten schreibst Du dann von einer engagierten Oma. Was ist, wenn die doofe Oma selber noch einem Beruf nachgeht?

Ich finde es traurig, dass selbst Menschen in Deinem Alter es als selbstverständlich ansehen, dass die Schule nicht alle Möglichkeiten zuum Nachfragen ihres Stoffes bietet. M.E. reicht es, wenn alleiniges Erarbeiten maximal in der Oberstufe angegangen wird…

Gruß, Karin

zur verständlichkeit von mathebüchern
hallo!

Jo, meine Mama hilft gerade ihrer Enkelin, meine Mama ist weit
jenseits der 60 und hat mit Mathe, erst recht mit „höherer“
nix mehr am Hut.
ABER: sie schaut in Enkel’chens Mathebuch! Du kannst mir nicht
erzählen, daß ein Erwachsener, sofern er nicht einen IQ von 70
und weniger hat, die Erklärungen, die für KINDER geschrieben
worden sind, nicht verstehen kann!!

das nich, aber was wenn die erklärungen hochwissenschaftlich geschrieben sind? wir (10. kl.) haben seit der 6. die gleiche reihe von mathebüchern, und die erklärungen da drin trotzden jeder verständlichkeit. kein lehrer hat da je zu uns gesagt: schaut rein, lests euch durch und dann habt ihrs verstanden. und mein vater (damals 1,0 abi, informatik studiert) guckt sich das an und meint: nee, sorry, aus der bemerkung kann ich mir rein gar nix nehmen.
meine oma hat mit mir bis zur 4. kl. auch hausaufgaben gemacht, aber dann hörte es doch so langsam auf.
und nochwas zu internetseiten: z.b. bei http://www.zahlreich.de können sie inzwischen sehr,sehr gut unterscheiden, wer es nochmal erklärt bekommen will, und wer einfach nur sein zeug gemacht haben will. habe selber mal ne zeitlang auf einer unterseite von zahlreich mitgearbeitet und auf leute die ne „lösung“ erwarten, reagiert man dort höchst allergisch. mehr als ne „hilfe“ wird betreffendes kind dann sowieso nicht kriegen, und was spricht dagegen den sachverhalt nochmals erklärt zu bekommen?

liebe grüße
yvi

3 „Gefällt mir“

Hi!

das nich, aber was wenn die erklärungen hochwissenschaftlich
geschrieben sind?

Hochwissenschaftlich?!? In einem Schulbuch?!?
Entschuldige bitte, ist jetzt nicht böse gemeint, aber wie nennst du dann erst die Fachliteratur, die du später bei Ausbildung oder Studium lesen mußt? Ultrahochwissenschaftlich? *SCNR*

So, warum versteht man diese angeblich „hochwissenschaftlichen“ Erklärungen nicht?

  1. man gibt sich keine Mühe.
    Alles andere ist nur Ausrede. Sorry, is so…

  2. zuviele Fremdwörter?
    Wozu gibbet Duden und Co? Wenn ich mal einen Text nicht verstehe - unabhängig von der Art des Textes, sei es Erklärung oder auch nur in einer Tageszeitung oder gar Beamtendeutsch *g* -, übersetze ich den
    Text in eine mir verständliche Form. Notfalls wird wirklich der ganze Text per Hand umgeschrieben. Klar, das macht Mühe (siehe Punkt 1). Und ist nicht die von Schülern bevorzugte Form des Vorgekauten. Ein Schulbuch ist ein ARBEITSBUCH, d.h. damit soll man arbeiten :wink:

Das bedeutet nicht nur, die Übungen zu machen, sondern auch Erklärungen ergänzen (aus anderen Quellen, sei es Unterricht oder Bücher), Musterlösungen dazuheften, kleine Skizzen am Rande machen etc…

  1. zu lange Texte mit verschachtelten Sätzen?
    Läßt sich kürzen. Bedeutet auch hier umschreiben. Macht leider auch Mühe…
    Vorteil der Methode: Strukturiert man den Text in kurze Sätze um, lassen die sich sogar neben die einzelnen Arbeits-/Rechenschritte schreiben. Somit wird der Lösungsweg und die Erklärung noch klarer und nachvollziehbar und man hat auch gleich noch ein Musterbeispiel.

  2. Wenn das alles nichts hilft?
    Was hält dich davon ab, ein zusätzliches Buch zu kaufen/in Bücherei zu leihen, das für dich verständlicher ist und vielleicht mehr Beispiele hat??

und nochwas zu internetseiten: z.b. bei
http://www.zahlreich.de können sie inzwischen sehr,sehr gut
unterscheiden, wer es nochmal erklärt bekommen will, und wer
einfach nur sein zeug gemacht haben will. habe selber mal ne
zeitlang auf einer unterseite von zahlreich mitgearbeitet und
auf leute die ne „lösung“ erwarten, reagiert man dort höchst
allergisch. mehr als ne „hilfe“ wird betreffendes kind dann
sowieso nicht kriegen, und was spricht dagegen den sachverhalt
nochmals erklärt zu bekommen?

In dem Punkt sind wir uns zumindest einig :wink:
Gegen Hilfe einholen und Sachen nochmal erklärt bekommen, hab ich ja nix, find ich auch gut. Nur werden auf Seiten wie hausaufgaben.de eher Lösungen angeboten und keine Hilfe. Und das ist nun mal der falsche Weg!

Gruß,
Sharon

1 „Gefällt mir“

Hi!

soll das:

Die beste kostenlose Hilfe gibts üblicherweise von den Eltern
:wink:

heißen, dass Du die deutsche Lsung favorisierst, dass kein
Schüler sich über den Horzont der Eltern hinaus bilden soll?

Das hab ich nirgendwo geschrieben :wink:
Im Gegenteil, ich schrieb, daß sich durch das gemeinsame Lernen sogar der Horizont der Eltern erweitern kann :wink:

Unten schreibst Du dann von einer engagierten Oma. Was ist,
wenn die doofe Oma selber noch einem Beruf nachgeht?

Wo ist denn da das Problem? Meine Mutter ging dauernd arbeiten, war weder eine Zeitlang arbeitslos noch hat sie längere Zeit Erziehungsurlaub genommen. Und obwohl sie seit letztem Jahr Rente bezieht, geht sie weiterhin arbeiten! (Wenn auch jetzt weniger als vorher :wink: )
Zeit hat man immer irgendwann, selbst wenn man jeden Abend von der Arbeit völlig geschafft ist, bleibt immernoch das Wochenende.

Ich finde es traurig, dass selbst Menschen in Deinem Alter es
als selbstverständlich ansehen, dass die Schule nicht alle
Möglichkeiten zuum Nachfragen ihres Stoffes bietet.

Nee, ich finde es wirklich traurig, daß es oft so ist :wink:
Nur dann immer den Lehrern und der Schule den schwarzen Peter zuzuschieben ist auch nicht richtig. Wenn das Schulsystem versagt, was hilft es einem, nur darüber zu meckern und nicht selber etwas zu unternehmen?
In so einem Fall sind in erster Linie die Eltern gefragt, sei es, daß sie selber Nachhilfe geben oder etwas in die Wege leiten. Darüber hinaus kann man das vom etwas älteren Schüler aber auch erwarten!

M.E. reicht es, wenn alleiniges Erarbeiten maximal in der Oberstufe
angegangen wird…

Definitiv nein!
Klar kann ein Grundschulkind das noch nicht und die etwas älteren müssen auch nicht von heut auf morgen damit anfangen, aber mit der Zeit sollte selbständiges Erlernen zunehmend geübt werden! In der Oberstufe erst damit anzufangen ist schon zu spät!
Und was machen die Schüler, die keine Oberstufe durchlaufen? Die lernen es dann nie.

Spätestens in der Ausbildung oder Studium fallen sie dann auf die Nase. Da ist meist Schluß mit perfektem Frontalunterricht, wo einem alles bis ins Detail nahegebracht wird, was man wissen muß! Da heißt es, sich den Stoff selbständig anzueignen!

Und was machen die erst im Beruf? Wenn der Chef dir eine Aufgabe oder einen Auftrag gibt, hält der sich nicht lange mit umständlichen Erklärungen auf und gibt dir die Lösung vor. Auch da heißt es selbst drauf kommen und einen geeigneten Lösungsweg suchen. Wenn du nie gelernt hast, selbständig zu arbeiten, wie willst du das schaffen?

Der Lieblingsspruch unserer Professoren: in der Schule kann man alles lernen, nur nicht das Lernen! :wink:

Gruß,
Sharon

Hi!

das nich, aber was wenn die erklärungen hochwissenschaftlich
geschrieben sind?

Hochwissenschaftlich?!? In einem Schulbuch?!?

habe jetzt leider kein mathebuch mit sonst würd ich mal zitieren

So, warum versteht man diese angeblich
„hochwissenschaftlichen“ Erklärungen nicht?

  1. man gibt sich keine Mühe.
    Alles andere ist nur Ausrede. Sorry, is so…

was macht da mein vater? (der mit dem info-studium?)

  1. zuviele Fremdwörter?
  2. zu lange Texte mit verschachtelten Sätzen?
  3. Wenn das alles nichts hilft?

schonmal inner 6. klasse versucht? (wollte nicht nochmal alles zitiern)
schonmal als mutter soviel zeit gehabt, dass mit deinem kind durchzuexerziern? hab heutzutage ich als schüler nicht (oder was sagst du zu 3 arbeiten die woche plus 4 hausarbeiten nebenher und täglich bis halb 3 unterricht?), hat mutti nicht, hat vati nicht, hat oma vielleicht.
außerdem führen wir hier kein selbststudium durch, sondern haben lehrer, die uns den stoff erklären. ein buch ist dann zum nochmal nachlesen zuhause. wie soll ich aber etwas was ich mündlich schon nicht verstanden hab, zuhause erst umschreiben, andere bücher usw. wälzen muss, aus so nem text verstehen? dafür sind bücher nicht gedacht (ich will damit auch nicht behaupten, dass alle unsere bücher so aussehen, nur wie soll oma sich da hineinfitzen, wenn es für das kind, was in der materie stehen müsste schon nicht zu verstehen ist?).

Nur werden auf Seiten wie
hausaufgaben.de eher Lösungen angeboten und keine Hilfe. Und
das ist nun mal der falsche Weg!

da geb ich dir recht. aber seiten, die z.b. nicht mit einem dialer versehen sind, wo noch echte menschen dahinter sitzen, die werden das prinzip wie bei zahlreich ganz schnell fressen, und anfragen der art „schnell, dringend, hilfe, biiiiiiiiiiiiiitteeeeeeeeeee, bis morgen“ etc. trotz wüstester beschimpfungen der (s.o.) jammernden ignorieren.
gruß
yvi

Hallo yvi

ist ja nicht böse gemeint, aber bei zahlreich.de hab ich auf anspruchsvolle Fragen, zum Verständnis des Stoffs, oder zu weitergehenden Gedanken(UNI -Niveau) NIE auch nur eine Antwort bekommen. Wohingegen Lösungen uns Anleitungen für Lösungen meist sehr schnell da sind. Find ich echt schade :frowning:

http://www.zahlreich.de können sie inzwischen sehr,sehr gut
unterscheiden, wer es nochmal erklärt bekommen will, und wer
einfach nur sein zeug gemacht haben will. habe selber mal ne
zeitlang auf einer unterseite von zahlreich mitgearbeitet und
auf leute die ne „lösung“ erwarten, reagiert man dort höchst
allergisch. mehr als ne „hilfe“ wird betreffendes kind dann
sowieso nicht kriegen, und was spricht dagegen den sachverhalt
nochmals erklärt zu bekommen?

liebe grüße
yvi

Hi!

Hochwissenschaftlich?!? In einem Schulbuch?!?

habe jetzt leider kein mathebuch mit sonst würd ich mal
zitieren

Brauchst du nicht, ich hatte Mathe-Lk und mir zudem auch Bücher für Mathe-STUDENTEN (also eher „hochwissenschaftlich“) damals geholt - ich weiß in etwa, was du meinst :wink:

  1. zuviele Fremdwörter?
  2. zu lange Texte mit verschachtelten Sätzen?
  3. Wenn das alles nichts hilft?

schonmal inner 6. klasse versucht?

Nee, damals war ich zu dumm dafür *g*
Die entsprechenden Ratschläge, die ich unter anderem jetzt auch gebe - darüber hab ich damals auch nur milde gelächelt („ja, ja, ihr Erwachsenen, labert ihr nur, ihr habt ja keine Ahnung!“) und sie für absurd gehalten :wink:

schonmal als mutter soviel zeit gehabt, dass mit deinem kind
durchzuexerziern?

Das geht durchaus. Geht es mal nicht, gibt es auch andere Alternativen, aber das hab ich schon geschrieben.

hab heutzutage ich als schüler nicht (oder
was sagst du zu 3 arbeiten die woche plus 4 hausarbeiten
nebenher und täglich bis halb 3 unterricht?),

Streß und Zeitmangel pur :wink:
Aber leider nur aus deiner Sicht :wink:
Klar, daß ein (jüngerer) Schüler noch nicht so belastbar ist, aber das Pensum ist durchaus zu schaffen (du hast schließlich nicht jede Woche mehrere Klausuren oder Tests) und man kann es sogar steigern!

Effizientes Lernen ist hier das Stichwort. Das lernt man aber leider nicht in der Schule… eher das Gegenteil…
Ich z.b. hab es noch nicht mal während meiner Ausbildung gelernt und die war schon heftiger als Schule und Abitur zusammen. Ich lernte es erst während des Studiums.
Unser Prof meinte zu uns in der allerersten Vorlesung, daß wir unser Lernverhalten erst mal in die Tonne kloppen können. In der Schule stöhnen die Schüler, wenn sie hundert Vokabeln pro Woche lernen müssen und brauchen dafür auch eine gute Woche. Mit effizientem Lernen, was fürs Studium nötig ist, lernst du gut und gerne zweitausend Vokabeln am Tag!

Hälst du nicht für möglich? Hatte ich damals auch nicht :wink:
Ging auch nicht von heute auf morgen, aber es steigerte sich mit der Zeit und siehe da: es geht!!

Ich hätte nie gedacht, wieviel man schaffen kann, wenn man es nur angeht! Hätte ich das bloß vorher schon in der Schule gelernt! :wink:

Und zum Thema Arbeitspensum:
Klar, daß das auf dich nicht übertragbar ist, da du noch jünger bist, aber ich liste dir gerne mal auf, was ich so mache:

  • Unter der Woche mind. 8 Std. täglich zur Uni, wenn ich alle wichtigen Vorlesungen besuchen würde, wäre es noch länger. Ich beschränke mich schon auf die anwesenheitspflichtigen Veranstaltungen
  • bei den meisten Veranstaltungen muß man gut vorbereitet sein, oft werden zu Beginn Tests durchgeführt. Das heißt für mich, jeden Tag einige (!) Kapitel auswendiglernen!
  • der neu dazukommende Stoff wird nur kurz umgerissen, die wichtigen Details muß man sich erst zusammensuchen in Heimarbeit (Literatursuche ist wie du dir vorstellen kannst teilweise sehr zeitaufwändig) und natürlich auch auswendiglernen - jeden Tag!
  • dazu kommen Berichte und Referate, die man zu vielen Stunden schreiben und abgeben muß
  • Klausuren sind sehr umfangreich, eine Klausur umreißt ungefähr soviel Stoff, wie man früher in der Schule in 3-4 Jahren mindestens(!) lernte
  • Klausurenanzahl variiert zwar stark pro Semester, aber z.b letzes Sem. hatte ich 13 Prüfungen, alle innerhalb weniger Tage, was bedeutet, mehrere pro Tag
  • Wochenenden muß ich komplett arbeiten, 11 Stunden pro Tag
  • Semesterferien gibt es nur auf dem Papier, da da die Examina liegen oder Praktika gemacht werden müssen, da bin ich übrigens auch froh, wenn ich „nur“ 8 Stunden arbeiten muß, meist muß man den ganzen Tag (bis zu 16 Stunden) dableiben!

So mal das wichtigste.
Kurz: ich hab auch einen mind. 8 Std-Tag, zudem noch mind. (!)weitere 8 Std. arbeiten zu Hause dazukommen (und irgendwann muß ich auch Haushalt führen etc *g*).

Was ich damit auf keinen Fall machen will, ist deinen Streß als Lapalie abzutun! Daß du Streß und Zeitmangel hast kann ich auch nachvollziehen, schließlich ging es mir damals genauso! :wink:

Was ich damit sagen will, ist aber: auch wenn du es nicht nachvollziehen kannst und darüber lächelst oder den Kopf schüttelst, nimm dir trotzdem die Tipps zu Herzen!
Mich hats später auch eiskalt erwischt, als ich merkte, daß die Erwachsenen doch Recht hatten! Es geht! Und wie es geht, kann man lernen!
Mit richtigem Lernverhalten kannst du sicher einen Großteil des Stresses und Zeitmangels kompensieren. Mach dich mal dazu schlau, es gibt viele Tipps dazu, z.b. hier:
http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/ARBEITSB…
http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/index.shtml
http://www.ni.schule.de/~pohl/lernen/kurs/lernlink.htm
http://www.stangl-taller.at/lerntipp/default.shtml
http://www.lerntechnik.info/

wie soll ich aber etwas was ich mündlich schon nicht verstanden hab, zuhause erst umschreiben,
andere bücher usw. wälzen muss, aus so nem text verstehen?

Es geht nicht darum, den Inhalt umzuschreiben „in eigene Worte“, sondern erstmal in eine Form, die verständlich ist, also z.b. ohne Fremdwörter. Nenn es Übersetzung :wink:
ERST DANN geht es an den Inhalt selbst, dann kannst du es auch wenn du willst, in eigene Worte umschreiben. Zur Not mit Hilfe von anderer Literatur oder Internet oder deinen Mitschriften aus dem Unterricht oder…

Gruß,
Sharon

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