Schulausschluss ohne Elterninfo, Drohungen, Kosten

Hallo,

Auch Mutter und Sohn brauchen diese Schule nicht - andere
Schulen haben auch hübsche Klassräume :smile:
Kurz: ich will keine Schule mehr, die mich nicht als Partner
respektiert und versucht, mich wie einen Lieferanten zu
behandeln.

Respekt kannst du verlangen. Nur: Du gehst nicht in die Schule, sondern dein Sohn, d.h. er muss mit den Leuten dort viel mehr zusammenarbeiten als du.

Nö, meines Wissens nicht - aber die alte Schule hat sich
ungefragt(!) bei der neuen gemeldet, was in meinen Augen
zeigt, was die alte Schulleitung für persönliche Ziele haben
könnte…

Nun wie gesagt: das macht jede Schulleitung. Ob sie es dann den Eltern gegenüber zugibt, ist was anderes. Die meisten Schulleiter im Schulbezirk kennen sich eh’ persönlich, d.h. sie haben ein Network, d.h. auch, dass sie wissen, wie sie Entscheidungen des anderen Schulleiters einzuschätzen haben.

Es reicht ein Umzug auf dem Papier…

Das kommt auf die Schule an (und auf die länderspez. Gesetzgebung). Wenn es alternativ-mögliche Schulen im Umkreis gibt, klar. Aber es kann auch sein, dass eine alternative Schule erst ab 50km wieder zu bekommen ist. Das kann aber niemand hier beurteilen.

Privatschule ebenfalls.

Wir reden von 50.- bis 100.- Euro monatlich.

Das ist keine richtige Privatschule, sondern eine halbstaatliche, die mit staatlichen Zuschüssen arbeitet. Es mag dich überraschen, aber auch diese Schulen kommunizieren untereinander, z.T. sogar ziemlich intensiv.

Meinetwegen Vollgas mit Schulausschluss. Aber dann so wie es
sich gehört: Eltern informieren, einladen, reden. Is das
zuviel verlangt?

Hier wiederum hast du meine vollständige Zustimmung.
Ich bin z.Zt. übrigens in einer vergleichbaren Situation. Auch hier hat die Schule ganz seltsam gehandelt. Allerdings hat das JA das zuständige Schulamt eingeschaltet und ich habe festgestellt, dass das SEHR hilfreich war.

Oder hat da jemand Angst vor einem Gespräch?

Auch hier kann das Schulamt helfen.

Die Drohung war, dass er „dafür sorgen würde, dass ihn keine
Schule mehr nimmt“. Oder so ähnlich. (Zitat Junge, ich war
nicht dabei.)

Das ist natürlich schlecht (dass du nicht dabei warst). Egal, was dein Sohn gehört hat, meine Erfahrung ist, dass sich Jugendliche sehr selten so ausdrücken können, dass sie in solchen Situationen glaubwürdig rüberkommen. Und natürlich ist die Aussage des Schulleiters daneben.

die neue Schule, die bisher so kooperativ und interessiert war
ist nun sehr reserviert - ohne unsere Seite überhaupt gehört
zu haben.

Wenn du diese Schule haben möchtest für deinen Sohn - dann kommt das sehr auf dein Verhalten an. Kompromislos in der Sache, aber freundlich und zuvorkommend, auf keinen Fall rechthaberisch, und keinesfalls persönlich werdend, sondern sachlich. Keine Vermutungen („der Schulleiter will sich rächen“ klingt nicht sachlich).

Ich hatte Mühe, überhaupt nen Termin zu bekommen. Voher war
keine Rede von nem „Vorstellungsgespräch“.
Ich bin absolut dafür, dass wir uns kennenlernen. Aber ein
neutrales Gespräch wär mir lieber gewesen als eines aus der
Defensive.

Das ist klar. Aber jetzt ist es so, mach das Beste draus.

Wenn da nur das Geringste schiefgeht, dann werde ich den Rat
hier aus dem Forum befolgen uns das Schulamt einschalten.

Es gibt im Schulamt Sachbearbeiter, die bei Schulwahl zur Seite stehen, die könnte man durchaus erstmal neutral mit einbeziehen (dein Sohn ist ja schulpflichtig und du suchst die richtige Schule für ihn).

Das ist verständlich und in Ordnung. Aber was soll dann der
schnelle Anruf?

WENN du recht hast, und die alte Schulleitung sich vor einem Gespräch drückt und sich im Unrecht ahnt, bauen die vor. Das KANN sein. Aber wie auch immer - damit kannst du richtig und falsch umgehen.

Ich bin nicht sicher, ob er ein Problemschüler ist - ehrlich.
Es hat das Problem nur im Umgang mit dieser Schule, nicht in
verschiedenen Praktika, nicht in Vereinen, nicht in der
Nachbarschft - seltsam.

Das kann und will ich nicht beurteilen. Es ist aber bei dem Gespräch an dir, der anderen Schulleitung zu zeigen, dass dein Sohn und du, dass ihr besser seid als der Ruf, der euch (unberechtigterweise) vorausgeeilt ist. Da bist du gefragt und das funktioniert nicht, wenn du auf Kundenrecht usw. pochst.

Ok - was soll ich da reinschreiben?

Ganz konkret die jetzige Sachlage schildern. Als Aufhänger nicht „Beschwerde“ oder so, sondern als besorgte Mutter, die gezwungen ist aufgrund der Vorkommnisse kurzfristig eine neue Schule für ihren Sohn zu suchen. Du bittest um Hilfe. Du wunderst dich darüber, dass dir nicht Bescheid gegeben wurde über den Schulverweis und fragst einfach mal an, ob das rechtens ist.
Danach wird eine Nachfrage kommen, eventuell telefonisch (Tel. angeben), da kann man dann mehr schildern. Außerdem weiß man dann schon mal, wie das Schulamt gepolt ist, ob die offen sind für Nachfragen und Kritik.

Euch beiden alles Gute.

Gruß
Elke

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Hallo Elke!
Erst nochmal danke für gerade diesen letzten Beitrag.
Langsam beruhige ich mich wieder…
:smile:
Vorbemerkung: es handelt sich nicht um meinen Sohn, was aber kaum was ändert. Aber es erklärt, warum ich einiges nur mittelbar erfahre.
Daß mir der Junge aber nicht gerade egal ist hast du vermutlich trotzdem schon bemerkt :smile:

Es reicht ein Umzug auf dem Papier…

Das kommt auf die Schule an (und auf die länderspez.
Gesetzgebung). Wenn es alternativ-mögliche Schulen im Umkreis
gibt, klar. Aber es kann auch sein, dass eine alternative
Schule erst ab 50km wieder zu bekommen ist.

Es sind ein paar Schulen in „Reichweite“, aber wir haben einen klaren Favoriten - die mit dem Termin am Dienstag.

Das ist keine richtige Privatschule, sondern eine
halbstaatliche, die mit staatlichen Zuschüssen arbeitet. Es
mag dich überraschen, aber auch diese Schulen kommunizieren
untereinander, z.T. sogar ziemlich intensiv.

Dagegen hab ich auch nix - der Ton macht die Musik.
Ein Urteil ist was Korrektes - ein Vorurteil eben nicht.
Aber die Hoffnung auf Souveränität der „Neuen“ stirbt zuletzt - hoffentlich nicht am Dienstag :smile:

Meinetwegen Vollgas mit Schulausschluss. Aber dann so wie es
sich gehört: Eltern informieren, einladen, reden. Is das
zuviel verlangt?

Hier wiederum hast du meine vollständige Zustimmung.
Ich bin z.Zt. übrigens in einer vergleichbaren Situation. Auch
hier hat die Schule ganz seltsam gehandelt. Allerdings hat
das JA das zuständige Schulamt eingeschaltet und ich habe
festgestellt, dass das SEHR hilfreich war.

Interessant dass du das Wort „seltsam“ benutzt. Kann es sein, dass du damit „nicht korrekt“ meinst?
:smile:

Die Drohung war, dass er „dafür sorgen würde, dass ihn keine
Schule mehr nimmt“. Oder so ähnlich. (Zitat Junge, ich war
nicht dabei.)

Das ist natürlich schlecht (dass du nicht dabei warst).

Das hat sich ohne Vorwarnung am Freitag nach Schulschluss in der Schule abgespielt, ich hatte keinen Anlass und keine Chance, dabei zu sein.
Und ich schliesse nach wie vor nicht aus, dass uns die Schulleitung wann auch immer eine andere Version erzählt.
Aber darf nicht nach unserem Recht auch der erwachsene Angeklagte lügen und schweigen, um sich nicht selbst zu belasten.
Hab hier ein paar Antworten bekommen, die dem Schüler alles krumm nehmen, aber die Messlatte für die Schule verständnissvoll niedrig legen.
Übrigens: ich möchte 2009 kein Lehrer sein, schon gar nicht in einer HS…

Egal, was dein Sohn gehört hat, meine Erfahrung ist, dass sich
Jugendliche sehr selten so ausdrücken können, dass sie in
solchen Situationen glaubwürdig rüberkommen.

Stimmt. Aber Menschen wie du können damit umgehen, haben Erfahrung und verwenden solche Schwächen nicht gegen den Angeklagten, oder?

Und natürlich ist die Aussage des Schulleiters daneben.

Interessant dass du das Wort „daneben“ benutzt. Kann es sein, dass du damit „unter aller Kanone“ meinst?
:smile:

Wenn du diese Schule haben möchtest für deinen Sohn - dann
kommt das sehr auf dein Verhalten an. Kompromislos in der
Sache, aber freundlich und zuvorkommend, auf keinen Fall
rechthaberisch, und keinesfalls persönlich werdend, sondern
sachlich. Keine Vermutungen („der Schulleiter will sich
rächen“ klingt nicht sachlich).

Stimmt 100%ig. Ich danke Gott dass ich noch bis Dienstag „abkühlen“ kann. Ich hätte gestern der Versuchung fast nicht widerstehen können, das arme Mädel am Telefon verbal über die Klinge springen zu lassen - sie hat mir wunderschöne Vorlagen geliefert. Ich hab mich grad noch eingerenkt. Unterm Strich hätte ich mich zwar abreagiert und Sie blamiert, aber wir wären nie wieder Freunde geworden. Also kein Gespräch im SInne des Jungen. Aber hat ja dann doch geklappt! :smile:

Wenn da nur das Geringste schiefgeht, dann werde ich den Rat
hier aus dem Forum befolgen uns das Schulamt einschalten.

Es gibt im Schulamt Sachbearbeiter, die bei Schulwahl zur
Seite stehen, die könnte man durchaus erstmal neutral mit
einbeziehen (dein Sohn ist ja schulpflichtig und du suchst die
richtige Schule für ihn).

Wenn er in ein paar Tagen mit der 9.Klasse fertig ist (ohne sie derzeit zu besuchen) und den tollen Quali hat (der mich wirklich freut, auch wenn er nicht viel dafür arbeiten musste!) - wann ist denn dann die Schulpflicht beendet? Mindestalter?
Welche Rolle spielt das hier?
Annahme: Wenn weiterhin schulpflichtig UND die alte Schule verweigert die 10. Klasse - warum muss ich dann Fahrgeld bezahlen und warum sollte die Gemeinde 1200 Euro bezahlen an die Gastschulgemeinde ???
Kansst du mich da aufklären?

Das ist verständlich und in Ordnung. Aber was soll dann der
schnelle Anruf?

WENN du recht hast, und die alte Schulleitung sich vor einem
Gespräch drückt und sich im Unrecht ahnt, bauen die vor. Das
KANN sein. Aber wie auch immer - damit kannst du richtig und
falsch umgehen.

Derzeit ignoriere ich die alte Schule, fokussiere mich auf die neue.
Offiziell weiß ich ja von allem immer noch nix - der Junge steht morgens auf und ist abends wie immer daheim, wenn ich von der Arbeit komme…

Es ist aber bei dem
Gespräch an dir, der anderen Schulleitung zu zeigen, dass dein
Sohn und du, dass ihr besser seid als der Ruf, der euch
(unberechtigterweise) vorausgeeilt ist. Da bist du gefragt
und das funktioniert nicht, wenn du auf Kundenrecht usw.
pochst.

Alles klar - das krieg ich locker hin. Der Junge bestimmt auch - er hat ja keinen Stress mit der neuen. Ich hau erst auf die Kacke, wenn wir nix mehr zu verlieren haben - aber dann gewaltig.

Ganz konkret die jetzige Sachlage schildern. Als Aufhänger
nicht „Beschwerde“ oder so, sondern als besorgte Mutter, die
gezwungen ist aufgrund der Vorkommnisse kurzfristig eine neue
Schule für ihren Sohn zu suchen. Du bittest um Hilfe. Du
wunderst dich darüber, dass dir nicht Bescheid gegeben wurde
über den Schulverweis und fragst einfach mal an, ob das
rechtens ist.
Danach wird eine Nachfrage kommen, eventuell telefonisch (Tel.
angeben), da kann man dann mehr schildern. Außerdem weiß man
dann schon mal, wie das Schulamt gepolt ist, ob die offen sind
für Nachfragen und Kritik.

Anmerkung:
Der Gastschulantrag läuft schon länger, da ja aufgrund der vergangenen beidseitigen „Verfehlungen“ keine vernünftige Ausbildung mehr möglich war und die Schule ja bereits geäussert hat, dass der Junge hier KEINESFALLS in die 10. Klasse aufgenommen wird. Wir haben nicht nachgehakt - kein Interesse.
Aber die Gemeinde hat irrtümlich den Antrag unkorrekt bearbeitet und verteilt…aber das ist O.T.

Euch beiden alles Gute.

Dankeschön!
Gruß
Timsy

Hallo Timsy,

Erst nochmal danke für gerade diesen letzten Beitrag.
Langsam beruhige ich mich wieder…

Das ist schon mal gut.

Ein Urteil ist was Korrektes - ein Vorurteil eben nicht.

Keine Frage.

Ich bin z.Zt. übrigens in einer vergleichbaren Situation. Auch
hier hat die Schule ganz seltsam gehandelt. Allerdings hat
das JA das zuständige Schulamt eingeschaltet und ich habe
festgestellt, dass das SEHR hilfreich war.

Interessant dass du das Wort „seltsam“ benutzt. Kann es sein,
dass du damit „nicht korrekt“ meinst?

Nein, ich habe schon mit Grund „seltsam“ geschrieben. Derzeit kann niemand die Reaktion der Schulleitung und zwei der involvierten Lehrer nachvollziehen. Es stehen noch Erklärungen aus. Aber ich möchte dieses Fass hier gar nicht aufmachen.

Die Drohung war, dass er „dafür sorgen würde, dass ihn keine
Schule mehr nimmt“. Oder so ähnlich. (Zitat Junge, ich war
nicht dabei.)

Und ich schliesse nach wie vor nicht aus, dass uns die
Schulleitung wann auch immer eine andere Version erzählt.
Aber darf nicht nach unserem Recht auch der erwachsene
Angeklagte lügen und schweigen, um sich nicht selbst zu
belasten.

Nun ja, so heißt es vor Gericht. Ist hier aber nicht der Fall.
Die Frage ist da eher: wird bewusst gelogen (–> kann man es beweisen?) oder ist die Sicht der Schule so verbaut, dass sie glauben, was sie sagen.

Hab hier ein paar Antworten bekommen, die dem Schüler alles
krumm nehmen, aber die Messlatte für die Schule
verständnissvoll niedrig legen.

Ich glaube, das hast du dir zu einem Teil durch deine emotionale Schreibweise selbst zu zuschreiben. Wenn man den Eindruck hat, dass jemand nicht mehr rational denkt, dann färbt das die Sichtweise. Deshalb ist es ja gut, dass du dich abregst. Wenn du hier zugänglicher rüberkommst, wirst du auch in der realen Situation überzeugender wirken und mehr für den Jungen rausholen können als anders.

Egal, was dein Sohn gehört hat, meine Erfahrung ist, dass sich
Jugendliche sehr selten so ausdrücken können, dass sie in
solchen Situationen glaubwürdig rüberkommen.

Stimmt. Aber Menschen wie du können damit umgehen, haben
Erfahrung und verwenden solche Schwächen nicht gegen den
Angeklagten, oder?

Vielleicht nicht, wenn ich mich selbst in die Ecke gedrängt und angegriffen fühle?
Vielleicht nicht, wenn ich schon so oft angegriffen wurde, dass ich nur im Angriff die beste Verteidigung sehe?
Das sind mögliche Erklärungen, keine Entschuldigungen.
Aber ich habe in der oben angerissenen Situation erlebt, dass ein Jugendlicher sich verbal das eigene Grab schaufelt und wenn niemand mit dabei ist, der seine Aussagen in die richtige Richtung lenkt (nicht manipuliert! ihm nur hilft, sich klar und verständlich auszudrücken, ohne Missverständnissen Vorschub zu leisten), dann kann das böse enden.

Und natürlich ist die Aussage des Schulleiters daneben.

Interessant dass du das Wort „daneben“ benutzt. Kann es sein,
dass du damit „unter aller Kanone“ meinst?

Ich meinte, sowas sollte ein Schulleiter nicht sagen, niemals.
Hier ist allerdings das Problem die Beweisbarkeit.

Wenn er in ein paar Tagen mit der 9.Klasse fertig ist (ohne
sie derzeit zu besuchen) und den tollen Quali hat (der mich
wirklich freut, auch wenn er nicht viel dafür arbeiten
musste!) - wann ist denn dann die Schulpflicht beendet?

Hier in Hessen mit 18. Weiß nicht, ob das überall gleich ist. Das kann natürlich auch eine Berufsschule neben einer Ausbildung sein.

Welche Rolle spielt das hier?

Wenn jemand nicht mehr schulpflichtig ist, braucht sich das SSA nicht zu kümmern - solange er schulpflichtig ist, müssen sie ihn irgendwo unterbringen.

Annahme: Wenn weiterhin schulpflichtig UND die alte Schule
verweigert die 10. Klasse - warum muss ich dann Fahrgeld
bezahlen und warum sollte die Gemeinde 1200 Euro bezahlen an
die Gastschulgemeinde ???
Kansst du mich da aufklären?

Das verstehe ich nicht richtig. Liegt wohl an der Regelung in eurem Bundesland.

Derzeit ignoriere ich die alte Schule, fokussiere mich auf die
neue.

Das ist der wichtigste Satz den du geschrieben hast!

Offiziell weiß ich ja von allem immer noch nix - der Junge
steht morgens auf und ist abends wie immer daheim, wenn ich
von der Arbeit komme…

Sollte man nicht mal mit ihm reden? Und seine Seite so genau wie möglich hören? Ihm auch klarmachen, dass man am besten helfen kann, wenn man GENAU weiß, was vorgefallen ist. Ohne Beschönigung.

Anmerkung:
Der Gastschulantrag läuft schon länger, da ja aufgrund der
vergangenen beidseitigen „Verfehlungen“ keine vernünftige
Ausbildung mehr möglich war und die Schule ja bereits
geäussert hat, dass der Junge hier KEINESFALLS in die 10.
Klasse aufgenommen wird. Wir haben nicht nachgehakt - kein
Interesse.

Hier kenne ich mich nicht aus, das scheint hier anders geregelt zu sein, auch weil es so viele unterschiedliche Schulformen gibt (es gibt ja z.B. auch die Möglichkeit über berufsorientierte Schulen den Realschulabschluss zu machen).

Aber die Gemeinde hat irrtümlich den Antrag unkorrekt
bearbeitet und verteilt…aber das ist O.T.

Auch ot: hier läuft das z.B. überhaupt nicht über die Gemeinde (obwohl es Streit zwischen Landkreis und Stadt gibt, wegen der vielen Landkreiskinder, die in der Stadt in die Schule gehen (müssen) ).

Gruß
Elke

Hallo Elke!

Nein, ich habe schon mit Grund „seltsam“ geschrieben. Derzeit
kann niemand die Reaktion der Schulleitung und zwei der
involvierten Lehrer nachvollziehen. Es stehen noch Erklärungen
aus. Aber ich möchte dieses Fass hier gar nicht aufmachen.

Schade… :smile:

Offiziell weiß ich ja von allem immer noch nix - der Junge
steht morgens auf und ist abends wie immer daheim, wenn ich
von der Arbeit komme…

Sollte man nicht mal mit ihm reden?

Sorry, das hab ich schlampig formuliert: mit „offiziell“ wollte ich sagen, dass ich zwar inoffiziell vom Jungen natürlich genauestens weiss, was läuft - was aber die Schule nicht weiß, weil sie mir immer noch nix mitgeteilt hat (=> theoretisch 5 Tage ohne Aufsicht!).

Und seine Seite so genau
wie möglich hören? Ihm auch klarmachen, dass man am besten
helfen kann, wenn man GENAU weiß, was vorgefallen ist. Ohne
Beschönigung.

Genau das haben wir gemacht und ich denke, er hat verstanden, dass Lügen hier kurze Beine haben werden/ würden.
100 Prozent sicher bin ich natürlich nicht, dass er mit allem herausgerückt ist. Evtl. hat er auch beschönigt, weggelassen. Aber er weiß, dass er von meiner Seite nix zu befürchten hat, wenn er Mist gebaut hat und dann ehrlich ist. Trotzdem sitzt ER irgendwie (teilweise eben auch zu Recht) in allen Gesprächen auf der Anklagebank.
Die Frage nach der Dauer der Schulpflicht kläre ich noch.

Grüße!
Timsy