Ob die Schule über sowas dann lacht und den Brief wegwirft
oder nicht ist mir egal…
Und was hättest du erreicht?
Das ist Kindergartenniveau.
Du hast recht - ich hoffe, ich kanns mir verkneifen 
Die neue Schule muss sich von den Urteilen der alten
distanzieren, sonst ist sie der falsche Partner für die 10.
Klasse.
Muss sie? Die Schule braucht weder die Mutter noch den Sohn.
Auch Mutter und Sohn brauchen diese Schule nicht - andere Schulen haben auch hübsche Klassräume 
Kurz: ich will keine Schule mehr, die mich nicht als Partner respektiert und versucht, mich wie einen Lieferanten zu behandeln.
Persönlicher Vorstellungstermin dort wäre in diesem fiktiven
Fall am kommenden Dienstag - dann entscheidet die neue Schule,
ob sie uns nimmt.
Und hat sich vorher bei der alten Schule informiert.
Nö, meines Wissens nicht - aber die alte Schule hat sich ungefragt(!) bei der neuen gemeldet, was in meinen Augen zeigt, was die alte Schulleitung für persönliche Ziele haben könnte…
Es gibt mehrere Möglichkeiten: Umzug, Privatschule etc.
Der Beste kriegt den Jungen - ich komm NICHT als Bittsteller,
sondern als Kunde.
Umzug kann teuer werden,
Es reicht ein Umzug auf dem Papier…
Privatschule ebenfalls.
Wir reden von 50.- bis 100.- Euro monatlich.
Kunde in einer staatlichen Schule kannst du vergessen.
Ich fürchte du hast recht. Aber ich werde diesen Anspruch publizieren, wo immer ich kann (auch hier).
Vergesst nie: es sind UNSERE Steuergelder!
Und ich hab schon echt gute Ansätze gesehen, die Bandbreite ist groß!
Natürlich hast du recht. Aber kannst du verstehen, daß mir die
Lust auf „vernünftig“ vergangen ist?
Kann ich. Aber nochmal: was willst du erreichen?
Dem Sohn einen guten Einstieg in die / in eine neue Schule
ermöglichen, oder dich selbst abreagieren.
Mit dem „abreagieren“ hast du recht. Aber im Kontakt mit der Schule bin ich ja ein ganz braver, nicht wie hier. 
Es geht natürlich erstmal und den Jungen. Aber wenn die alte Schule uns behindern will - und das macht sie gerade, dann werd ich böse.
Auch damit der Junge lernt, sich nix gefallen zu lassen.
Dass er auch sonst noch viel zu lernen hat (schulisch und verhaltensmäßig ist völlig klar und auch in Arbeit! Aber hier O.T.)
Es kann nicht meine Aufgabe sein, die Schule zu „schulen“, wie
sowas zu laufen hat.
Eben. Warum machst du es dann.
Ich mach es nur in den Punkten, wo ich sonst unsere Ziele nicht erreiche. Ich bin ja immer noch nett, kein Anwalt, kein Schulamt, kein böser Brief, kein Anruf…
Verschwiegen hab ich nix. Aber natürlich gibts jede Menge
Vorgeschichten - teilweise auch hier im Archiv zu finden…
Der Knabe ist zwar sehr clever und gut, aber vollpubertär und
sicher nicht einfach. Trotzdem ist es unter der Würde eines
Pädagogen, „Rache“ zu üben…
So wie du schreibst, stimmt das. Aber die Frage sei erlaubt,
ob die zuständigen Pädagogen die gleiche Geschichte erzählen
würden.
Nö - aber lass mal alle subjektiven Geschichten hier weg und glaub mir einfach, dass der Junge heute den 4. Tag zuhause ist ohne Info an die Eltern.
Allein sowas halte ich für unverzeihlich. Übrigens ist die Schulleitung auch Mehrfachtäter, hat schon häufiger versagt. Nachweislich.
Hier (und in anderen Brettern) steht immer wieder davon, dass
Lehrer sich heutzutage nicht mehr durchsetzen können, das die
Zustände an Schulen schrecklich sind.
Ich kann die Situation mit dem Sohn nicht beurteilen, zu wenig
Information. Ich möchte nur allgemein davor warnen, Lehrern
und Schulen die letzten Möglichkeiten aus der Hand zu nehmen,
eine Schule zu leiten.
100% Zustimmung.
Meinetwegen Vollgas mit Schulausschluss. Aber dann so wie es sich gehört: Eltern informieren, einladen, reden. Is das zuviel verlangt?
Oder hat da jemand Angst vor einem Gespräch?
Jedenfalls hat der „alte“ Schulleiter heute vormittag seine
Drohung wahrgemacht und die „Neue“ angerufen und bedrängt.
Was heißt bedrängt? Was heißt Drohung?
Die Drohung war, dass er „dafür sorgen würde, dass ihn keine Schule mehr nimmt“. Oder so ähnlich. (Zitat Junge, ich war nicht dabei.)
Ich hätt es dem jungen fast nicht geglaubt - aber dass der Mann angerufen hat beweist dass er es ernst meint.
Den Inhalt des Gesprächs kenne ich nicht - nur das Resultat:
die neue Schule, die bisher so kooperativ und interessiert war ist nun sehr reserviert - ohne unsere Seite überhaupt gehört zu haben.
Ich hatte Mühe, überhaupt nen Termin zu bekommen. Voher war keine Rede von nem „Vorstellungsgespräch“.
Ich bin absolut dafür, dass wir uns kennenlernen. Aber ein neutrales Gespräch wär mir lieber gewesen als eines aus der Defensive.
Wenn da nur das Geringste schiefgeht, dann werde ich den Rat hier aus dem Forum befolgen uns das Schulamt einschalten.
Es ist gang und gäbe, dass sich alte und neue Schule über
wechselnde Schüler austauschen. Die Schülerakte wird an die
neue Schule übersandt werden. Einige Sachen werden vorher aus
der Schülerakte entfernt werden (z.B. Ordnungsmaßnahmen), aber
jeder vernünftige Schulleiter wird sich bei einem Schulwechsel
mit der abgebenden Schule in Verbindung setzen. Da es sich
hier um ein informelles Gespräch handelt und nichts
Schriftliches ausgetauscht wird, wird offen geredet.
Das ist verständlich und in Ordnung. Aber was soll dann der schnelle Anruf?
Die hat folglich zurückhaltend reagiert und erstmal ne 3. Schule
ins Spiel gebracht.
Vermutlich ist es der „Neuen“ peinlich, wenn Sie entgegen der
Bitte des Kollegen den Schüler nimmt.
Vielleicht hat sie nur Bedenken, sich einen als schwierig
bekannten Schüler in die Schule zu holen.
Verständlich, hätte ich auch. Aber das hätte ich von anfang an gesagt und hätte gesagt, ich will den Burchen sehen, kennelernen.
Nicht erst weil ein „Kollege“ mich „impft“…
Nicht jede Schule
ist gleich gut ausgerüstet, um mit Problemschülern umzugehen.
Ich bin nicht sicher, ob er ein Problemschüler ist - ehrlich.
Es hat das Problem nur im Umgang mit dieser Schule, nicht in verschiedenen Praktika, nicht in Vereinen, nicht in der Nachbarschft - seltsam.
Übrigens: wir sind offiziell immer noch nicht informiert, dass
der Junge seit Montag vormittag nicht mehr zur Schule geht -
allein dafür lohnt sich doch mein „Verweis“ an die Schule!?!?
Nein. Ein „Verweis“ ist (s.o.) Kindergarten und bringt gar
nichts, außer 1. lautes Auflachen, 2. das Auffahren von noch
schwereren Geschützen seitens der Schule.
Etwas bringen könnte, ein Brief (ohne Verweis, sachlich) an
die Schulleitung. Kopie ans Schulamt.
Ok - was soll ich da reinschreiben?
Eine Mängelliste, Aufzählung aller alten (?) und neuen Verfehlungen der alten Schule?
Ich fürchte, das fürht nur zur Eskalation und daran bin ich nicht interessiert - im Moment.
Danke für deine offene Meinung, du hast mir wirklich geholfen, auch wenn es sich nicht immer so anhören sollte 
Grüße!
Timsy