Angenommen, da hat jemand einen Dispo, der leicht ausgereizt ist, aber irgendwie kommt er nicht vom Fleck, weil er auch nur BaföG bezieht und am Ende des Monats immer wieder dort steht, wo er vorher war.
Wäre es sinnvoll, einen Kredit über die Minus-Summe aufzunehmen (sofern er denn einen kriegen würde) und das Konto auszugleichen?
Damit ist das Problem natürlich nicht vom Tisch, aber wenn man sich ständig an der Dispo-Grenze befindet, ist das auch nicht lustig.
Natürlich ist es grundsätzlich günstiger aufgrund des vermutlich erheblichen Zinsunterschiedes von Dispo und Ratenkredit.
Dagegen steht aber der psychologische Effekt für den Betroffenen, der nach Kontoausgleich durch den Ratenkredit ja wieder einen „freien“ Dispo hat, den er ja munter wieder ausnutzen kann.
Außerdem: wenn er bisher nicht dauerhaft geschafft hat, wieder aus dem Dispo zu klettern, wird er auch den Ratenkredit nicht zuverlässig bedienen können. Und, wie gesagt, die hohen Dispo-Zinsen werden es nicht sein, die ihn Monat für Monat wieder ins Unglück stürzen, sondern die Kreditsumme an sich.
Ein Bekannter hatte genau das gleiche Problem und hat bei seiner Hausbank vorgesprochen. Es wurde dann so gelöst, dass der Dispo automatisch jeden Monat um 50,- € gekürzt wurde. So ist er Schritt für Schritt von seinen Miesen runter gekommen und hat seinen Kontostand seitdem im Griff.
Ein Bekannter hatte genau das gleiche Problem und hat bei
seiner Hausbank vorgesprochen. Es wurde dann so gelöst, dass
der Dispo automatisch jeden Monat um 50,- € gekürzt wurde. So
ist er Schritt für Schritt von seinen Miesen runter gekommen
und hat seinen Kontostand seitdem im Griff.
Ah, sehr interessant! An sowas hab ich noch gar nicht gedacht. Anfänglich hatte ich einen Dispo von 700 DM. Die Bank hat ihn aber immer automatisch erhöht, ohne das irgendwie mit mir abzumachen. Aber wirklich gute Idee, mit der stufenweisen Dispokürzung! Danke!