Schule - Nur Markenware zulässig?!?

Angenommen, die Eltern eines Kindes erhalten von dessen Klassenlehrers einen Zettel, auf dem folgendes steht:

"Liebe Eltern!

Für das erste Schreiben mit dem Füller ist es besonders wichtig, dass Ihr Kind einen guten Füller hat.
Kaufen Sie deshalb bitte nur einen Markenfüller (z.B. Lamy, Pelikan,…). Am Besten nehmen Sie Ihr Kind mit zum Kauf, so dass es die verschiedenen Füller selbst ausprobieren kann.

Mit frdl Grüßen

Jannsen"

Frage 1: Müssen die Eltern nun unbedingt ein Markenprodukt kaufen?

Frage 2: Wie sollten sich nun sozial schwache Eltern (z.B. beide Sozialhilfeempfänger) verhalten?

Frage 3: Macht sich der Lehrer denn nicht durch das Werben für einzelne Unternehmen (Pelikan etc.) strafbar?

Frage 4: Wird durch derartiges Verhalten des Lehrers denn nicht der wirtschaftlich soziale Wettbewerb verzerrt?

Würden alle Eltern in Deutschland solche Schreiben erhalten und sich deren inhaltlichen Forderungen fügen, würden doch die Hersteller und Vertreiber von sogenannten „No-Name-Marken“ benachteiligt.

Gruß

deVinci

Angenommen, die Eltern eines Kindes erhalten von dessen
Klassenlehrers einen Zettel, auf dem folgendes steht:

"Liebe Eltern!

Für das erste Schreiben mit dem Füller ist es besonders
wichtig, dass Ihr Kind einen guten Füller hat.
Kaufen Sie deshalb bitte nur einen Markenfüller (z.B. Lamy,
Pelikan,…). Am Besten nehmen Sie Ihr Kind mit zum Kauf, so
dass es die verschiedenen Füller selbst ausprobieren kann.

Mit frdl Grüßen

Jannsen"

Frage 1: Müssen die Eltern nun unbedingt ein
Markenprodukt
kaufen?

Wieso??? Der Lehrer hat zwar seinen Satz im Imperativ formuliert, aber es sicher als eine Empfehlung verstanden. Kein Lehrer kommt auf die Idee sowas zu „befehlen“.

Frage 2: Wie sollten sich nun sozial schwache
Eltern (z.B. beide Sozialhilfeempfänger) verhalten?

Sich nicht an den gutgemeinten Ratschlag halten und die evtl. Benachteiligung des Kindes gegenüber den Mitschülern in Kauf nehmen.

Frage 3: Macht sich der Lehrer denn nicht durch das
Werben für einzelne Unternehmen (Pelikan etc.) strafbar?

Eine Empfehlung ist net strafbar. Soweit ich weiß ist in vielen Schulordnungen nur das Werben innerhalb des Schulgebäudes eingeschränkt. Dem Lehrer steht eine freie Meinungsäußerung wie jedem anderen Bürgern ebenfalls zu.

Frage 4: Wird durch derartiges Verhalten des Lehrers
denn nicht der wirtschaftlich soziale Wettbewerb verzerrt?

Wieso das? Weil es Firmen gibt, die sich einen gewissen guten Ruf gegenüber ihren Mitbewerbern geschaffen haben?!

Würden alle Eltern in Deutschland solche Schreiben erhalten
und sich deren inhaltlichen Forderungen fügen, würden doch die
Hersteller und Vertreiber von sogenannten „No-Name-Marken“
benachteiligt.

Was allerdings kein rechtliches Problem wäre, oder?

mfg - jens

Wieso??? Der Lehrer hat zwar seinen Satz im Imperativ
formuliert, aber es sicher als eine Empfehlung verstanden.
Kein Lehrer kommt auf die Idee sowas zu „befehlen“.

Peter Meier „konfrontiert“ den Lehrer mit den Worten, „Wir haben doch unserer Tochter schon einen Füllfederhalter gekauft. Müssen wir denn nun noch einen weiteren kaufen?“ und erhält zur Antwort: „Ja, aber dieser Füller ist kein Markenprodukt , und nur Markenprodukte sind wirklich gut! Glauben Sie mir, die Schreibergebnisse der Schüler mit den Billig-Füllern sind erfahrungsgemäß miserabel!“

Frage 2: Wie sollten sich nun sozial schwache
Eltern (z.B. beide Sozialhilfeempfänger) verhalten?

Sich nicht an den gutgemeinten Ratschlag halten und die evtl.
Benachteiligung des Kindes gegenüber den Mitschülern in Kauf
nehmen.

Und auch den Benachteiligungen des Kindes gegenüber dem Lehrer? :wink:

Frage 3: Macht sich der Lehrer denn nicht durch das
Werben für einzelne Unternehmen (Pelikan etc.) strafbar?

Eine Empfehlung ist net strafbar.

…bitte nur eine Markenfüller (z.B. Lamy, Pelikan,…).

Liegt die Betonung denn hier nicht auf „nur“???

Dem Lehrer steht eine freie
Meinungsäußerung wie jedem anderen Bürgern ebenfalls zu.

Sollten Lehrer denn nicht unabhängig, loyal, neutral und pragmatisch sein?

Frage 4: Wird durch derartiges Verhalten des Lehrers
denn nicht der wirtschaftlich soziale Wettbewerb verzerrt?

Wieso das? Weil es Firmen gibt, die sich einen gewissen guten
Ruf gegenüber ihren Mitbewerbern geschaffen haben?!

„Guter Ruf“ oder Marketing-Strategie???

Gruß

deVinci

1 „Gefällt mir“

Hallo deVinci,

auch in Ö ist diese Vorgehensweise gebräuchlich. Unsere Lehrer verlangen für die Taferlklassler Geha-Filzstifte (zum Schreibenlernen), andere werden nicht toleriert.

Hanna

Moin,

Du unterstellst dem Lehrer, er würde den Kindern Schlechtes wollen (finanziell gesehen) bzw. die Eltern dazu bringen, mehr Geld als nötig auszugeben.

Wie wäre es, einfach mal dem Profi (=Lehrer) zu glauben und zu akzeptieren, dass die Schreibergebnisse mit Billigfüllern wirklich schlecht sind? Aus meiner Schulzeit glaube ich mich zu erinnern, dass es durchaus Unterschiede in der Qualität der Teile gab.

Wenn der Geldbeutel nicht mitmacht ist die Diskussion eh müßig. Dann kauft man dem Kind das Günstigste was zu haben ist wobei besonders bei solchen Gebrauchsgegenständen gilt, dass gute Qualität sich auszahlt. Was hilft ein Billigschreiber wenn er mehr Tinte verbraucht und die Feder ständig kaputt ist. Das kommt auf die Dauer teurer.

Im Übrigen könnte ich mir vorstellen dass der Lehrer noch etwas verhindern will: Es gibt im Schreibwahrenhandel eine Unmenge von farbigen Glitzi-Klicki-Bunti-Füllern. Sch*** - Qualität aber alle finden sie toll. Eventuell will man da einfach einen Riegel vorschieben.

Bye
Rolf

3 „Gefällt mir“

Guten Morgen!

Frage 1: Müssen die :Eltern nun unbedingt ein
Markenprodukt
kaufen?

Von „muß“, also von Zwang, steht da nichts. Es handelt sich um eine Empfehlung, eine Hilfestellung, um die Eltern nicht allein zu lassen. Schule und Lehrer werden aus Erfahrung wissen, daß manche Eltern ihren Zöglingen andernfalls alle möglichen ungeeigneten Schreibgeräte kaufen und sich hinterher bitterlich beschweren, daß es keine klare Ansage gab.

Wenn Dich die Aufzählung geeigneter Fabrikate stört, stelle Dir vor, wie wohl sonst eine praktisch umsetzbare Empfehlung aussehen könnte. Soll ein Lehrer ein technische Beschreibung liefern, dabei peinlichst jedes Warenzeichen vermeiden?

Wie sollten sich nun sozial schwache
Eltern (z.B. beide Sozialhilfeempfänger) verhalten?

Sie sollten froh sein, eine brauchbare Empfehlung in Händen zu halten, die sie davor bewahrt, das knappe Geld für unbrauchbares Zeug auszugeben.

Frage 3: Macht sich :der Lehrer denn nicht durch :das Werben für einzelne :Unternehmen (Pelikan etc.) :strafbar?

Dem Lehrer gilt mein aufrichtiges Mitleid, wenn er sich vorhersehbar mit derart unsinnigen Anwürfen auseinandersetzen muß. Mach doch mal einen Vorschlag, wie eine für alle Eltern verständliche Empfehlung zum Kauf eines geeigneten Schreibgerätes aussehen könnte, ohne Nennung irgendwelcher Fabrikate.

Frage 4: Wird durch :derartiges Verhalten des :Lehrers denn nicht der :wirtschaftlich soziale :Wettbewerb verzerrt?

Du wärst gut beraten, die Ideologie aus der Schule fern zu halten. Wie gefiele Dir wohl der"wirtschaftlich soziale Wettbewerb", wenn einzele Kinder von ihren Eltern mit klecksendem und unbrauchbaren Mist ausgestattet würden? Kommt dann die Beschwerde, daß der Lehrer keine erschöpfende Liste sämtlicher unbrauchbarer Füller erstellte und dabei alle täglich wechselnden Versandhausbezeichnungen und Werbegeschenke mit Zeichnung und Testergebnissen berücksichtigte?

Würden alle Eltern in :smiley:eutschland solche Schreiben :erhalten und sich deren :inhaltlichen Forderungen :fügen, würden doch die
Hersteller und Vertreiber von :sogenannten „No-Name-Marken“
benachteiligt.

Worum geht es Dir? Geht es Dir wirklich um die zweckmäßige Ausstattung eines Schulkindes? Wenn Eltern meinen, die Entwicklung der Feinmotorik zum Schreiben und das dafür geeignete Schreibgerät beurteilen zu können, sind sie nicht gehindert, ein x-beliebiges Schreibgerät zu kaufen. Wenn Eltern glauben, die Lieferbarkeit von Tintenpatronen vorhersehen zu können, sollen sie den Exoten beschaffen.

Aber die ganz große Zeit, in der sie alle Register ziehen können, kommt erst noch für diese Eltern. Irgendwann muß auch mal ein Buch gekauft werden. Dann passiert Skandalöses: Es heißt nicht etwa „irgendein Buch“, vielmehr geht es dann um einen ganz bestimmten Buchtitel. Es kommt noch toller, weil nämlich sogar ein Verlag genannt wird. Und so ein Verlag ist gewinnprofitorientiert. Und alle anderen Verlage sind einfach so außen vor. Du solltest schon mal einen Schulstreik, mindestens aber eine Demo vorbereiten. Es muß Eltern möglich sein, ihre Kinder für Unterrichtszwecke mit beliebigen Büchern von selbstverfaßter Prosa, über die Bibel bis zu Fix & Foxi auszustatten.

Gruß
Wolfgang

PS: Wieso eigentlich bin ich gerade so glücklich, mich früher nicht für den Lehrerberuf entschieden zu haben?

Verschwörung!!!

Für das erste Schreiben mit dem Füller ist es besonders
wichtig, dass Ihr Kind einen guten Füller hat.
Kaufen Sie deshalb bitte nur einen Markenfüller (z.B. Lamy,
Pelikan,…). Am Besten nehmen Sie Ihr Kind mit zum Kauf, so
dass es die verschiedenen Füller selbst ausprobieren kann.

Frage 1: Müssen die Eltern nun unbedingt ein
Markenprodukt
kaufen?

Ja sonst werden sie mit ewiger Verdammnis bestraft! Oder Ihr Kind ärgert sich einfach nur die ganze Zeit mit nem schrott-billigfüller rum…

Frage 2: Wie sollten sich nun sozial schwache
Eltern (z.B. beide Sozialhilfeempfänger) verhalten?

Arbeiten gehen!

Frage 3: Macht sich der Lehrer denn nicht durch das
Werben für einzelne Unternehmen (Pelikan etc.) strafbar?

Strafbar nicht, aber dienstrechtlich nicht einwandfrei ist das auf jeden Fall. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde sollte einem das schon wert sein!

Frage 4: Wird durch derartiges Verhalten des Lehrers
denn nicht der wirtschaftlich soziale Wettbewerb verzerrt?

In jedem Falle! Ich empfehle dringend noch eine Petition an den Bundestag!

Würden alle Eltern in Deutschland solche Schreiben erhalten
und sich deren inhaltlichen Forderungen fügen, würden doch die
Hersteller und Vertreiber von sogenannten „No-Name-Marken“
benachteiligt.

Ganz sicher handelt es sich hier um eine Verschwörung von Lehrern, die in Gehag - Aktien investiert haben! Gut das Du das aufgedeckt hast! Die solltest du unbedingt sofort ansch…!
Oder Du unterstützt diese Handlungen und kaufst neben dem Füller gleich auch n paar aktien…

ElC.

Zum Wohl des Kindes (es schreibt sich wirklich besser als mit diesen Billigdingern, bei denen staendig die Farbe auslaueft) kann ich die Empfehlung des Lehrers nachvollziehen.
Und die paar Euro fuer den Fueller werden auch sozial Schwache Eltern aufbringen koennen - zum Schulranzen hats ja auch gereicht, und der ist erheblich teurer.
Ansonsten zum naechsten Geburtstag / Weihnachten schenken lassen.
Uebrigens gab es schon zu meiner Schulzeit „poppige“ Fueller von Pelikan, die auch was taugen. Da ist aber nach ca. 1 Jahr immer der Plastikdeckel gebrochen, was bei den Metalldeckeln nicht vorkommt.
… Es muss ja nicht gleich LAMY sein, wo die Fueller UND Patronen teuer sind…

Liebe Gruesse Tata

Schade, solche Väter …
… sind juristisch leider nicht zu belangen!
* stöhn *
Christian

Hi,

kinder sind nunmal nicht ganz billig.

Natürlich stellt so etwas eine (vordergründig unsinnige) belastung dar.
Wie du weiter unten aber schreibst, ist es lediglich eine (zwar mit nachdruck) gemachte empfehlung, weil der lehrer hier seine erfahrungen hat.
Nur um mal auf die angesprochene markenqualität einzugehen:
Markenfüller haben eigentlich NUR vorteile und der preis stellt einen zunehmend vernachlässigbaren nachteil dar, weil ein „RICHTIGER“ füller nahezu ewig hält.
Ich selbst habe immernoch einen schreibenden LAMY.

Sei froh, daß der lehrer da nachhakt. Es könnte ihm auch sch…-egal sein, ob dein kind fortschritte macht oder zurückfällt, weil es nicht richtig schreiben lernt…

Un beim füller hört das auch nicht auf. Spätestens in der 6. klasse kommen nämlich die taschenrechner ins spiel.
Da wird dann auch empfohlen. Bei uns mussten ALLE einen Ti-30 kaufen (der auch heute noch funktioniert).
Spätestens dann wirst du einsehen, daß einem lehrer auch nicht alles zuzumuten ist. Oder sollte er deiner meinung nach auf sämtliche rechner auf dem markt geschult sein, damit er jedem kind erklären kann, wie das ding funktioniert???

LG Alex:smile:

p.s.: solche sachen kann man sich auch gerne von verwandten (paten usw.) schenken lassen…

Jau klar, da Vinci,
ist doch nur eine Empfehlung.

Kauf ruhig irgend ein Billigteil, damit genug Kohle übrigbleibt für die angesagten Turnschuhe und das Designer-T-Shirt mit Firmenlogo.

Aber jammere dann nicht über die Sauklaue deines Kindes und die verklecksten Finger, den mit ausgelaufener Tinte versauten Schulranzen.

Gruß
Eckard

Warum Füller?
Hallo, deVinci

warum braucht man eigentlich einen Füller um schreiben zu lernen?
Gut, als ich in die Grundschule ging, musste man auch mit Füller schreiben, aber seitdem sind einige Jahre ins Land gegangen.
Es gibt doch gute Kugelschreiber, die ergonomisch geformt sind, nicht klecksen und nicht schmieren.

Gruß
karin

Das ist erst der Anfang !
Hallo,

willkommen im Club der Schulkindeltern :wink:

Mir sind diese Listen auch sauer aufgestoßen. Und zwar weniger wegen der vorgeschriebenen Marken - ich persönlich gebe auch lieber etwas mehr aus für einen Füller, der dann einige Jahre hält - sondern im Laufe der Schuljahre über die Menge der Artikel und den fraglichen Sinn:

Der Lehrer X meiner ältesten Tochter verlangt beispielsweise aus ökologischen Gründen (!!!) Papierheftumschläge. Der bereits in der richtigen Farbe vorhandene (!!!) Plastikumschlag aus der Grundschulzeit darf nicht verwendet werden - sehr sinnvoll.

Es gibt zig verschiedene Heftformen, groß, klein, ohne Rand, mit einem Rand, mit zwei Rändern, normaldick, doppeltdick… und jede® Lehrer(in) verlangt exakt Modell X (wehe, es ist ein Doppelheft, obwohl einfach Dicke vorgeschrieben ist).

Meine Kinder benötigen ständig für irgendwelche Projekte noch zusätzliche Ordner, das nervt. Diese Ordner werden eigentlich nie voll und sind im nächsten Schuljahr „übrig“. Ich bin allerdings so frei, dass ich am Schuljahresende ausmiste und in popelige graue Ordner umschichte, um den tollen lilablassblauen Ordner eventuell noch einmal zu verwenden - aber im Folgejahr muss das Teil dann garantiert zitronengelb mit rosa Punkten sein *seufz*.

Ich frage mich, wie ich Abi geschafft habe mit EINEM dicken Ordner daheim, in dem ein Register war, das die Fächer trennte… Das „Archiv“ meiner Töchter, momentan 3. und 5. Klasse, ist bereits so umfangreich, dass ich nur den Kopf schütteln kann ! Ich erinnere mich nicht, dass zu meiner Schulzeit eine derartige Materialschlacht stattfand, aber das mag an meinem hohen Alter von 38 Jahren liegen *g*, da verklärt man einiges.

Wenn sich die Lehrer mal absprechen würden, oder wenigstens toleranter wären - ist es soooo schlimm, wenn ein Heftordner hellgrün statt dunkelgrün ist - dann wäre das schon ein Segen.

Nicht aufregen, im Prinzip ist das mit den vorgeschriebenen Marken Kleinkram, auch wenn es dem Geldbeutel wehtut - die Kinderchen werden JEDES Jahr teurer, DAS kann ich Dir versprechen !

Viele Grüße,

Inselchen

Hi,

auch bei uns wurden Marken-Artikel empfohlen…
Da wir das von den Nachbarn bereits wußten, habe ich wo es ging Marken-Artikel für die Erstausstattung im Sonderangebot gekauft (Malkasten, Stifte, Hefte, Malblocks…u.ä.). Den ersten Füller haben wir im Schreibwarenladen gekauft - der kostete bei meiner Großen damals - Geha - 9,50 Mark - Spezial-Sonderangebot, weil ich nicht in der „Saison“ gekauft habe. Füller habe ich, dank der Schusseligkeit meiner Kinder mittlerweile insgesamt 7 gekauft, ohne neue Federn mitgerechnet zu haben (auch ein Marken-Füller hält den Sturz vom Tisch nur bedingt aus). Die Kinder sind jetzt auf Billig-Füller umgestiegen - und die halten komischerweise. Die Schrift ist nicht schlechter als bei den teureren… Aber das ist wohl einfach auch kindabhängig. Also: Tipp von mir: Guck wo Du das Zeug günstig kriegst - und füll, wenn’s anfängt ins Geld zu gehen - mit billigerem auf. (Im Malkasten hab ich die Gelb 3 x mit Pelikan ersetzt und seither habe ich von ALDI drei Kästen als Ersatzteillager, ging wunderbar - und auch die verlustig gegangenen Pinsel stammen ebenso aus dieser Quelle wie Lineale und Malblocks in allen Größen). So habe ich mich bislang recht gut durchgeschlagen - und ich bin auch alleinerziehend mit zwei Töchtern…

Sich über solche Empfehlung hinwegzusetzen, macht erfahrungsgemäß nicht wirklich viel Sinn… Leider! Und: Die No-Names kommen spätestens dann, wenn sich die Kids von ihrem Taschengeld die Fancy-Teile kaufen…

Liebe Grüße

Uschi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Karin,

das Schreiben beginnt/lernt man anfangs mit einem Bleistift und später mit einem Füllfederhalter.

Letztendlich versaut man seine Handschrift mit einem Kugelschreiber.

Das ist einer von vielen Gründen, warum „kluge Köpfe“ bis an ihr Lebensende mit einem Füllfederhalter schreiben :wink:

Gruß

deVinci

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Bitte sachlich und pragmatisch bleiben!

ist doch nur eine Empfehlung.

Der Art und Weise des Schreibens „wohl“ eher eine Anordnung!

Kauf ruhig irgend ein Billigteil,…

Preisgünstig ist nicht gleich billig!

Aber jammere dann nicht über die Sauklaue deines Kindes…

Ein Markenprodukt garantiert also hervorragende Schriftergebnisse???

Ich nutzte in meiner Kindheit die preisgünstigsten Füllfederhalter und erzielte damit lobenswerte und sehenswerte Ergebnisse :wink:

die verklecksten Finger, den mit ausgelaufener Tinte versauten
Schulranzen.

Die ist nicht zwangsläufig vom Hersteller eines Füllfederhalters abhängig.

Gruß

deVinci

2 „Gefällt mir“

weil der lehrer hier
seine erfahrungen hat.

Das stelle ich deutlich und nachdrücklich in Frage!

Markenfüller haben eigentlich NUR vorteile und der preis
stellt einen zunehmend vernachlässigbaren nachteil dar, weil
ein „RICHTIGER“ füller nahezu ewig hält.

Ofensichtlich hast Du diesbezüglich relativ wenig Erfahrungen gesammelt und/oder bist auf „dem Dorf“ aufgewachsen.

Wenn ein Füllfederhalter herunter fällt, ist sehr oft eine Instandsetzung nötig. Die Federn der Markenhersteller sind doch nicht aus Platin, oder ???

Außerdem werden Markenprodukte eher geklaut, als sogenannte „No-Name-Produkte“.

Sei froh, daß der lehrer da nachhakt.

Entweder habe ich mich nicht korrekt ausgedrückt, oder Du hast den Sinn meines Postings nicht richtig verstanden.

Nirgends auf der Welt wird so viel Geld für Schulmaterial verschleudert,…ehhhh entschuldige bitte(!), ausgegeben, wie in Deutschland. Das ist Deiner Meinung nach ja auch OK, nicht wahr?
Und nun schau Dir mal die PISA-Studie an! Na, noch Fragen???

oder
zurückfällt, weil es nicht richtig schreiben lernt…

Das ist nicht von einem Markenprodukt abhängig!

p.s.: solche sachen kann man sich auch gerne von verwandten
(paten usw.) schenken lassen…

Das habe ich nicht nötig. Mir geht es um das Prinzip. Willst Du denn auch amerikanische Zustände („Markenwahn“, „Abzieherei“, Neid etc.)?

Gruß

deVinci

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Von „muß“, also von Zwang, steht da nichts. Es handelt sich um
eine Empfehlung,…

Wenn Du dies so interpretieren willst, nur zu!

…eine Hilfestellung,…

Du verhöhnst meinen „Hilfeschrei“!

ungeeigneten Schreibgeräte

Bist Du bitte so nett und interpretierst „ungeeignete Schreibgeräte“???
Ein Füllfederhalter, der nicht von einem namenhaften Hersteller stammt, ist Deiner Meinung nach also „ungeeignet“.

…kaufen und sich hinterher
bitterlich beschweren, daß es keine klare Ansage gab.

Welche Angaben denn?

Wenn Dich die Aufzählung geeigneter Fabrikate stört, stelle
Dir vor, wie wohl sonst eine praktisch umsetzbare Empfehlung
aussehen könnte. Soll ein Lehrer ein technische Beschreibung
liefern, dabei peinlichst jedes Warenzeichen vermeiden?

„Füllfederhalter(Tinte oder Patrone), blau“ genügt doch, oder etwa nicht???

Sie sollten froh sein, eine brauchbare Empfehlung in Händen zu
halten,

Offensichtlich bist Du kein Sozialhilfeempfänger, der zwei Pflegefälle in der Familie hat.

unbrauchbares Zeug auszugeben.

Du diskriminierst namenlose Hersteller von Füllfederhalter.

Dem Lehrer gilt mein aufrichtiges Mitleid,…

Naivität oder Taktik?!?

Worum geht es Dir?

Den „Markenwahn“ endlich mal zu beenden!

…sollen sie den Exoten beschaffen.

Traurig, dass Du die Füllfederhalter von ALDI & CO. als „Exoten“ bezeichnest :frowning:((

Du solltest schon mal einen Schulstreik,
mindestens aber eine Demo vorbereiten.

Pure/reine Ironie! Schade, dass Du nicht sachlich bist!

PS: Wieso eigentlich bin ich gerade so glücklich, mich früher
nicht für den Lehrerberuf entschieden zu haben?

*ggg*

Dein diesiger Beitrag ist an…
…Primitivität, Hohn und Verspottung „wohl“ kaum noch zu übertreffen – traurig, aber wahr :frowning:((

Gruß

deVinci

1 „Gefällt mir“

Moin,

Du unterstellst dem Lehrer, er würde den Kindern Schlechtes
wollen

In welchen meiner bisherigen Beiträge habe ich denn dem Lehrer dies explizit unterstellt?

Wie wäre es, einfach mal dem Profi (=Lehrer) zu glauben…

„Glauben“ ist einerseits, Fakten sind jedoch „andererseits“.

mit Billigfüllern

Preisgünstig ist nicht gleich „billig“!

Aus meiner Schulzeit glaube ich
mich zu erinnern, dass es durchaus Unterschiede in der
Qualität der Teile gab.

Ich nutzte zu meiner damaligen Schulzeit eines der preisgünstigsten Füllfederhalter und erziehlte hervorragende und lobenswerte Ergebnisse. Alles nur ein Zufall???

Dann kauft man dem Kind das Günstigste was zu haben ist

wobei besonders bei solchen Gebrauchsgegenständen gilt, dass
gute Qualität sich auszahlt.

Sprich, nur ein Produkt, welches teuer ist, ist auch gut?!?
Nun kann ich mir die ständigen Preiserhöhungen auch erklären.

und die Feder ständig kaputt
ist. Das kommt auf die Dauer teurer.

Gott sei Dank sind die Federn von Pelikan-Füllfederhaltern aus Titan :wink: