Hallo,
vllt. ersteinmal zur Anmerkung: Bin neu hier - habe mir auch das FAQ angeschaut und hoffe das ich nicht gegen irgendwelche Regeln verstoße 
Nun so meinem Problem:
Wir lesen in die Schule gerade den Urfaust von Goethe.
Wir haben uns mit den einzelnen Karakteren beschäftigt und sind nun bei Margarethe.
Foglende Aufgabe haben wir:
Margarethe sitzt im Kerker (letzte Szene) und ist im Grunde kurz vor Ihrem Tot (Sie ist nicht mit Faust geflohen).
Sie soll nun die Rolle der Feministen vertreten und nicht nur sich selbst die Fehler gestehen sondern Faust auch ein wenig zu „beschuldigen“.
Um den Urfaust besser zu verstehen habe ich mir die erstbeste Sekundärliteratur aus der Bücherhalle besorgt und einmal überfolgen. Dann habe ich versucht diese Aufgabe zu lösen:
Margarethe vertritt im Kerker kurz vor Ihrem Tot die Rolle der Feministen.
Ach war früher noch alles einfach, bis plötzlich Faust auftrat. Konnte mich ganz meinen Aufgaben widmen und nach den Regeln meiner Religion leben.
Doch Faust brachte alles durcheinander. Er war elegant und hatte Stil, er verführte mich mit teurem Schmuck, was zeigte das er einen bestimmten Wohlstand besaß. Doch er gehörter keiner Religion an, zwar glaubte er an Gott doch wollte er sich an keine Regeln halten.
Trotz allem verliebte ich mich in ihm und da er keiner Religion angehörter könnten wir so nicht heiraten. Die Liebe zu ihm hatte mich soweit gebracht das ich sogar bereit war gegen die Regeln meiner Religion zu verstoßen. So gebaren wir ein uneheliches Kind und ich brachte es um.
Dafür kam ich nun in diesen Kerker.
Ich konnte nicht anders! Die Gesellschaft würde mein Kind abstoßen, ich konnte es doch nicht in solch einer Welt aufwachsen lassen – ich musste es töten.
Wäre Faust doch nur einsichtiger, würde er sich auch um Probleme anderer kümmern. Er ist egoistisch und bedachte nicht die Konsequenzen. Wenn er wirklich an Gott glaubte, wieso heiratete er mich nicht einfach? Dann würden all die Probleme erst gar nicht entstehen.
Meine Mutter würde noch leben – und ich hätte mein Kind nicht ermorden müssen!
Was hätte es gebracht nun mit Faust zu fliehen? Es war zu spät - vor Gott wäre ich immer noch schuldig. Faust hätte früher einsehen müssen das es so Enden wird – falls er überhaupt eingesehen hat das auch er Schuld hatte. Es war nicht gut das Faust immer mit Mephistopheles zusammen war, das seltsame böse erkannt ich nun auch in Faust!
Ich hoffe Gott vergibt mir, ich bin bereit für meine Sünden zu sterben, doch Gott solle sehen das ich keine andere Wahl hatte.
Würde mich sehr freuen wenn ihr den Text einmal überfliegen könntet und evt. Sachen die ich falsch verstanden habe kurz zu erwähnen. Oder vielleicht habe ich wichige Sachen vergessen?
Stellen an dennen ich mir unsicher war:
- Gehört Faust wirklich keiner Religion an? Es wird nirgendswo so driekt gesagt. In Der Sczene wo er mit Marg. darüber redet sagt er aber das man an Gott glauben muss.
- Heiraten die beiden „nur“ deswegen nicht? Das mit dem heiraten hab ich mir erlich gesagt einfach hinzugedacht, so dirket stand das nirgends.
- Bleibt Margarethe wirklich im Keller da sie „böses“ im Faust sieht? Oder nur da Ihre Religion nun stärker ist als die Liebe zu Faust? Woher dieser plötzliche wandel?
- Wieso jetzt auch die Mutter gestorben ist wird glaube ich nicht weiter im Urfaust erwähnt, daher konnt ich auch nicht mehr dazu schreiben
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen 
MfG
domi