Hallo liebe Community,
ich schildere erstmal mein Problem: Ich bin 18 Jahre alt und besuche ein Gymnasium (Jg.11) , welches mehr als 2 Wegstunden von meinem Elternhaus entfernt liegt (Jeden Tag). Nun möchte ich von Zuhause wegen massiven, langjährigen Differenzen ausziehen und in die unmittelbare Nähe meiner Schule ziehen.
Da ich ja noch Schüler bin, ist es schwer dies alleine zu finanzieren. Nach diesen Daten hab ich ein Anrecht auf Bafög und Alg 2, jedoch sollen die Anträge auch abgelehnt werden können, wenn ein anderes Gymnasium in ertragbarer Reichweite meines Elternhauses liegt. Was bei mir der Fall ist (3 km). Jedoch ist zumindest beim Alg 2 eine Klausel, dass die Rückkehr ins Elternhaus auf Grund von starken Differenzen zwischen Eltern und Kind die „ertragbare Schule in der Nähe des Elternhauses“ aushebelt und man Alg 2 erhält 0 (Hoffe das war jetzt zu verstehen) Gibt es irgendeinen Maßstab wie sich die Differenzen definieren. Denke zwar, dass meine Situation sicherlich die „Nähere Schule“ Klausel aushebelt., da meine Familie lange Jahre in Familientherapie war und diese erfolglos abgebrochen wurde etc. Nun bin ich halt verunsichert und sehr in Panik, da ich es in meinem Elternhaus kaum noch aushalte und die Hoffnung auf ein besseres Leben mit der Entscheidung im Jobcenter steht und fällt und derren Mitarbeiter sollen ja nicht gerade"Freunde der Menschheit" sein