Hallo zusammen,
Ich hab im August begonnen meine Fachhochschulreife zu erlangen.
Ich habe mich kundig gemacht ob ich Bafög bekomme, dabei allerdings eine Sache übersehen:
Bafög wird nur dann bewilligt, wenn keine vergleichbare Schule von meinem Elternhaus zu erreichen ist.
Meine Eltern Wohnen aber mittleriweile in Berlin und da ist es möglich eine vergleichbare Schule zu besuchen. Ich habe aber nie dort gewohnt.
Ich wohne und gehe in Dresden zur Schule.
Finanziell können mich mein Eltern nicht unterstützen. Das wird mir auch von der Bafögstelle bestätigt.
ALG II wäre eine Alternative, meinte die Frau im Bafögamt.
Daraufhin war ich in der Hartz 4 Stelle und der Herr konnte mir nicht helfen, da ich mich in einer schulischen Ausbildung befinde.
Jetzt ist meine Frage:
Gibt es eine Möglichkeit trotzdem Schülerbafög zu bekommen?
Welche Möglichkeiten gibt es noch mich über Wasser zu halten?
Ich gehe auf 400 Euro basis arbeiten.
Wie hast du dich denn kundig gemacht? Hast du denn schon einen richtigen Antrag gestellt? - Wenn er abgelehnt wurde, dann würde ich erst mal schnell Widerspruch einlegen, mit dem Hinweis: Begründung folgt.
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass jemand, der gar nicht bei seinen Eltern wohnt, dann unbedingt zu seinen Eltern ziehen muss. Ich weiß, da steht, dass man einen eigenen Haushalt führen und verheiratet/verpartnert sein oder gewesen sein oder eigene Kinder haben muss. Aber wenn die Eltern in einer ganz anderen Stadt wohnen? - Na ja, ich weiß nicht. Das ist schon ziemlich komisch. Wenn einer studiert, bekommt er ohne Probleme den Bafögsatz inkl. Wohnzuschuss, selbst wenn er in der selben Stadt wohnt wie seine Eltern.
Ansonsten wäre eine Alternative, vom Minijob, Kindergeld und Wohngeld zu leben. Das könnte klappen, Wohngeld soll angeblich nächstes Jahr noch drastisch erhöht werden. - Kindergeld bekommst du doch noch?
Alg II bekommst du auf keinen Fall, wenn du zur Schule gehst.
Drei Jahre gearbeitet hast du aber noch nicht, oder?