Liebe/-r Experte/-in,
Mein Freund hat seit 2 Jahren starke Schmerzen an seinem linken Schulter gehabt, nach diverse Arzt, Röntgen und zum Schluss MRI stellte sich heraus, dass
er Schulterarthrose sowie abgenutzte Sehnen und Impingement hat. Wir sind sehr angetan, er wurde sofort zuerst mal für 1 Monat Krank geschrieben. Gerechfertigt sein Zustand für die Behinderten oder Früh-Rente? Dankesehr
Sandra
Hi Sandra,
zunächst einmal: Der schlechte gesundheitliche Zustand deines Freundes tut mir Leid.
Eine „Altersrente für schwerbehinderte Menschen“ erhält man - frühestens nach Vollendung des 60. Lebensjahres
und man muss
- bei Beginn der Rente schwerbehindert (Grad der Behinderung mindestens 50, Nachweis durch Bescheid des Integrationsamtes) oder (bei Geburtsjahrgängen vor 1951) berufs- oder erwerbsunfähig
und man muss - die Wartezeit (siehe Renteninformation) von 35 Jahren erfüllen.
Alle Voraussetzungen müssen erfüllt sein, was recht schwierig ist. Leider reichen deine Angaben zur Überprüfung hier nicht aus.
Daneben gibt es aber 3 weitere Möglichkeiten einer Rente, die vermutlich eher in Frage kommen:
- Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit (vor dem 2.1.1961 geboren!)
- Teilweise Erwerbsminderung
- Volle Erwerbsminderung
Bei allen 3 Renten wird das Restleistungsvermögen deines Freundes durch medizinische Gutachten festgestellt. Daneben müssen noch verschiedene versicherungsrechtliche Voraussetzungen erfüllt sein.
Der zuständige Rentenversicherungsträger (RVT) ist gesetzlich verpflichtet umfassend und richtig zu beraten. Dies geht telefonisch, schriftlich oder vor Ort in einer „Auskunfts- und Beratungsstelle“.
Der RVT kann zumindest Auskunft geben, ob die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen der einzelnen Renten erfüllt sind.
Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.
Grüße
Thorsten
Liebe/-r Experte/-in,
Mein Freund hat seit 2 Jahren starke Schmerzen an seinem
linken Schulter gehabt, …Gerechfertigt sein Zustand für die
Behinderten oder Früh-Rente?
Sandra
Hallo Sandra, nach meiner Erfahrung braucht es schon sehr viel mehr, um verrentet zu werden, doch das wird dann vom zuständigen Amt beurteilt. Ich kenne es so, dass nicht einmal die, die vielfältigere Probleme haben, verrentet werden oder Prozente auf die Erwerbsfähigkeit bekommen.
Und dann möchte ich doch mal die Frage in den Raum stellen, ob denn nicht intensive Physiotherapie mit der Aussicht auf Besserung die bessere Alternative wäre.
Grüße Daniela
Moin,
Versichertenberater sind keine Ärzte! Deshalb kann diese Frage nicht beantwortet werden.
Empfehle deshalb vor Ort einen Versichertenberater aufzusuchen: http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/Share…
Alter, Beruf, Reha?
Hallo Sandra,
besten Dank für Eure Anfrage.
Leider kann ich Euch keine bschließende Antwort geben. Grundsätzlich wäre eine Behinderten oder gar Frührente in Betracht zu ziehen. Jedoch ist dies nicht sicher da eine abschließende Bewertung von vielen weiteren Informationen abhängig ist. Alles ander wäre hier nicht integer.
Ich schlage daher vor, dass ihr einen Rentenberater vor Ort aufsucht der Euch bei einem ersten Gespräch und weitern Informationen bestimmt weiterhelfen kann.
Ein Rentenberater richtet seine Tätigkeit wie ein Rechtsanwalt an Hand einer Gebührenordnung aus. Die Kosten könnt ihr aber entsprechend ggf bei einer Rechtschutzversicherung als auch ggf bei der Steuer geltend machen. Klärt das aber am Besten gleich vor Ort.
Sorry das ich Euch nicht im entsprechenden Umfang habe weiterhelfen können
Peter
Hi Thorsten
vielen Dank für deine schnelle Antwort, hier ist eine Antworten auf die Fragen:
Zum Schulterarthrose kommt hinzu, Knieleiden, sowie Fingerarthrose hinzu. Er ist vor dem 2.1.61 geboren, er wurde seit 1Monaten (1.9.2011)Krank geschrieben, er hatte vor dem Eintreten bereits 10Jahre Pflicht-Versicherungszeiten gehabt, dann in den Jahren 2006+2007 bis Februar 2008 pflichtversichert gearbeitet. Danach arbeitslos, dann ab November 2010 bis April 2011. Erfüllt er diese Klausel " Drei Jahre Pflichtbeiträge in den letzten fünf Jahren vor der Erwerbsminderung"
Grüsse auch von ihm
Sandra