Schultersehnenriss

Hallo

Meine Kollegin, hatte im Urlaub beim Schwimmen,plötzlich stehende Schmerzen in der Schulter.Sie hatte sich vor Ort,Schmerzmittel geholt,weil es am darauffolgenden Tag nach Hause ging.Zu Hause,hat sie sofort einen Orthopäden aufgesucht.Es sollte eine Kernspinnuntersuchung gemacht werden. Sie sollte sich selbst einen Termin holen(dauerte ungefähr 8 Wochen).
Meine erste Frage:
Hätte der Orthopäde dabei nicht behilflich sein müssen? Man weiß ja,das es dann meistens schneller geht.
Bei der Kernspinnuntersuchung wurde festgestellt,das Sie zwei Sehnen angerissen und eine Sehne(die für den Bizeps) abgerissen ist.
Nun soll operiert werden.Das Vorstellungsgespräch ist ungefähr 3 Wochen später und einen OP-Termin hat Sie immer noch nicht. Die ganze Zeit lebt sie nur von Schmerzmitteln.Vom wirtschaftlichem Schaden gar nicht zu reden.
Jetzt meine zweite Frage:
Dauert die ganze Sache nicht etwas zu lange? Und kann Sie dadurch nicht bleibende Schäden behalten? Bei einem Sehnenriss sollte doch so schnell wie möglich gehandelt werden.
Vielen Dank für eure Antworten.

Hallo,

ich kenne beide Varianten. Der Arzt kümmert sich, dann geht es tatsächlich schneller. Aber auch der wird Prioritäten setzen und entscheiden, für welche Fäller er da seine Zeit opfert. Für jeden Patienten kann er sicher nicht diesen Einsatz zeigen.

Zweite Variante: Wenn man flexibel ist mit Ärzten und Kliniken, kann man aber auch viel selber machen. Wenn ich z.B. heute in der örtlichen Praxis nach einen MRT Termin frage, wird das auch Wochen dauern. Fahre ich aber eine Stunde in die nächste Großstadt, kann ich schon nächste Woche kommen. Genauso ist das oft auch mit den OP- und notwendigen Vorstellungsterminen.

Mit Schulterverletzungen kenne ich mich nicht aus, es gibt aber auch Sportverletzungen, die entweder sofort oder erst nach einer gewissen Zeit für Abschwellung usw. operiert werden. Vielleicht wurde es auch deshalb nicht priorisiert.

VG
Monroe