Schultersteife/Bewegungseinschränkung u. schmerzen

Eine Frage zu der Schulter…. Bewegungseinschränkung, ruhe und spontan schmerzen.
Ich war zur MRT, da war der Befund OB… zumindest würde ich es so deuten als Laie, es steht dort geschrieben

„ Es befinden sich Veränderung im Sinne einer Tendinose der Sehne des M.supraspinatus. Die Sehne des M.supraspinatus zeigt Inhomogenität der Strukturen und Signalverstärkungen, lässt aber Konturenunterbrechnungen nicht erkennen.“

Kurz zum Krankheitsverlauf;
Die Schulter wurde im Sep. 10 operiert, Kalk Entfernung und vom Schulterdach wurde etwas abgefräst. Der weiter Behandelnde Arzt (war leider nicht der Operateur) , hatte nach gut 4 Wochen gemeint, das ich mit Eigenübungen und gedrosselter KG die Schulter wieder selber hinbekommen sollte, da ich mir Gedanken machen sollte zum 1. Was ich der Krankenkasse koste und zum 2. Würden Physiotherapeuten eh nur den ganzen Tag dumm rumstehen und sich über das Wetter unterhalten. Ich hatte die Krankenkasse darüber in Kenntnis gesetzt, die blockte ab, da sie sich in Behandlungen der Ärzte nicht einmischen würde, wenn der Arzt meint, das ich keine KG benötige, dann wird das wohl so sein. Nach langer Suche habe ich dann einen neuen Arzt gefunden, der verschrieb zwar KG, aber das wars dann auch schon.
Die Krankenkasse rührte sich kein Stück, erst nach 6 Monaten AU kam dann die Ladung zum MDK, der sagte Reha… Reha Antrag beim Arzt Eingereicht 3 Monate passierte nichts, weder beim Arzt, noch half die Krankenkasse, trotz ständiger Nachfrage wegen dem Antrag, Letzt endlich habe ich sein Formular auch ausgefüllt, er hat es dann noch überflogen und Unterschrieben.
Im Sep. 11 war ich dann zur Reha, die Ärzte sagen mir dann schon nach 1 Woche, das ich meine Schulter nicht mehr voll einsetzen könne, da in der Vergangenheit zu wenig gemacht wurde, mit Eigenübungen würde man auch keine Schulter zu 100% wieder hin bekommen. Der Arzt in der Reha sagte mir noch, ich dürfe nicht dem nach jammern, was ich nicht mehr erreichen kann, ich sollte mich darüber freuen, was ich noch erreichen könne, Intensive KG und Ergo empfahlen sie. Zurück aus der Reha, mein Arzt sagte nur zu den Befund…dann Schulen sie um, mit biegen und brechen verschrieb er2 -3xwöchtl. KG, das wars, keine weitere Erörterung über den Reha Entlassungsbrief.
Habe die Krankenkasse wieder um Hilfe gebeten, wieder bekam ich die Antwort, wenn der Arzt das so meint, da ist gut , die würden sich in die Behandlung des Arztes nicht einmischen. Nach gut 2 Wochen bekam ich ein Brief von der KK, Vorladung zum MDK, zweifel an die AU….MDK Gutachten , auf Dauer AU, weiterhin intensive KG, nun habe ich ein Beratungsgespräch bei meiner Krankenkasse und wenn ich der Mitwirkungspflicht nicht nachkomme, dann werden mir die Leistungen gestrichen! Gut 1 Jahr bin ich hinter der Krankenkasse hergelaufen, bettelte um Hilfe und Rat, nichts tat sich bei denen und nun gleich so ein Hammer…was ist denn mit den ihrer Mitwirkungspflicht den Versicherten gegenüber?
Von den Ärzten hört man nur, „das Budget ist leer und uns Ärzten geht es ja so schlecht“, die Kassen tun nichts, weil sie Wirtschaftlich denken müssen und der Mensch wird gar nicht gesehen, nur zahlen ….mein Krankengeld läuft im Feb. 12 aus und dann???
Die Beschwerden sind aber immer noch da schmerzen, Bewegungseinschränkung, kann seit der OP kaum eine Nacht durchschlafen, die Nerven liegen blank, meinen Job kann ich auch nicht mehr ausüben, ein Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben wurde gestellt, GdB 30% und das mit 39 Jahren.

Was ist mit der Schulter los…warum sagt mir keiner von den Ärzten was mit der Schulter ist und muß ich wirklich mit der Bewegungseinschränkung und den schmerzen Leben?

Eine OP würde für mich nicht noch mal in Frage kommen!

Warum ist denn keiner da, der mir Helfen kann…bin verzweifelt und Ratlos…

Das kann ich gut nachvollziehen, dass du verzweifelt bist. Warst du den für die OP wenigstens bei einem richtigen Spezialisten, über den du dich vorher erkundigt hast? Ich weiß, dass viele Ärtzte immer gerne operieren - aber man kann nicht auf allen OP-Gebieten wirklich TOP sein. Daher suche ich daher vorher extrem gründlich.

Ich kann mich bei meiner Kasse (TK) auch nicht über so ein Verhalten aufregen - die sind extrem hilfsbereit und kooperativ. Aber vor allem die (früher) Billigkassen sind da oft anders.

Deine Erfahrungen aus einer Rehaklinik kann ich durchaus bestätigen. Ich war vor 5-6 Jahren mal in Bad Gandersheim und dort hat man in 4 wochen nicht meine Schleimbeutelentzündungen in den Schultern erkannt! Obwohl ich auf die Schmerzen hinwies. Daraufhin habe ich mich darüber und über weiteres hinterher bei der RV beschwert - und sogar eine Entschuldigung bekommen, mit dem Angebot, eine erneute Reha vor Ablauf der 3 Jahre zu beantragen.

Ich habe im Laufe der Jahre die Erfahrung gemacht, man muss für seine Rechte und so kämpfen - und sich nichts gefallen lassen. Vorgesetzte kontaktieren und was es sonst so gibt. Ärztekammer bringt leider selten was - von wegen „eine Krähe hackt der anderen …“.

Ich würde an deiner Stelle mal einen ausgewiesenen Schulterspezialisten suchen (und wenn der in einem anderen Bundesland ist). Woher kommst du (so Umkreis?) Von dem würde ich mir eine entsprechende Meinung einholen. Es gibt auch Patientenorganisationen - vielleicht können die dir mit weiteren möglichen Schritten helfen. Google mal danach.

Die OP an einer Schulter ist oft schwierig und nicht risikolos. Ein Grund, warum ich trotz diverser, per MRT festgestellter Beschwerden von einer OP (Arthroskopie) abgesehen habe und lieber gezielt trainiere.

Ich habe mal was von einer „Schulterhilfe“ gelesen http://www.schulterhilfe.de/ - aber ob dir das weiterhilft, weiß ich nicht, da ich deine aktuellen Befunde ja nicht kenne.

Ich hoffe, ich konnte dir zumindest ein paar Anregungen geben.

Was mir noch einfällt: Man sollte aufgrund deiner Erfahrungen jeden kontakt mit Kasse oder RV immer schriftlich festhalten: wann, mit wemm, worum ging es, was wurde gesagt. Dann hast du wenigstens für dich eine genaue Erinnerung. Als „Beweis“ wird es nicht helfen (für deren mangelnde Kooperation), aber man könnte auch das per Mail machen an den Ansprechpartner - und wenn er nicht widerspricht, dann als gegeben hinnehmen.

Viel Erfolg
Maren

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Hallo,
sorry, das ich jetzt erst Antworte, mir geht viel durch den Kopf und irgendwie bin ich an diesen Punkt angekommen,wo ich alles so Sinnlos finde.

Die Schulter wurde von einen Schulterspezialisten operiert, nur leider konnte der das nicht weiterbehandeln, da er es sonst alles nicht schaffen würde und zum zweiten meinte er zu mir, das er einen Kollegen kein Patienten weg nehmen würde.

Meine Krankenkasse habe ich auch hinreichend und oft angesprochen und um Hilfe und Rat gefragt, ohne resunanz… am Mittwoch hatte ich nun ein Beratungsgespäch bei denen gehabt, aber außer nette Worte und ein besseren Start in Jahr 2012 konnten sie mir nicht helfen, da den die Hände gebunden sind gegenüber den Ärzten, meinten sie.

Die Tage habe ich in einer Schulterambulanz angerufen, wegen eine Termin , da der Doc vom MDK meinte das ich mir eine Zweimeinung holen sollte… den Termin habe ich nun Mitte Januar.

Egal ob Ärzte oder Krankenkasse, man wird im deutschen Gesundheitsdschungel nur hängengelassen wenn man wirklich Hilfe brauch, aber wenn man wieder Zahlungskräftig ist oder gar Privatpatient ist, stehen einen alle Türen offen.

Vielen Dank noch für die netten Zeilen und Hilfe…
Gruß
Phil