Hallo, nochmal.
Ohne jetzt auf jeden einzelnen absatz einzugehen:
es geht nicht darum, dass ER seinen A*** nicht bewegen will. Aber der Kindsvater wird von der Mutter NICHT darüber informiert, ob sie überhaupt noch studiert. Er wird NICHT darüber informiert, welche Stadtteile für sie in Frage kämen.
Der Vater hat sich inzwischen in sechs oder sieben Hamburger Stadtteilen Schulen angesehen; die Mutter: null!
Die Kindsmutter will also sowieso umziehen. Und da „verlangt“ ihr allen Ernstes, dass der Vater das hinnehmen und dann eben in die Nähe ziehen soll/muss?
Es geht nicht darum, dass man ihm seine Tochter bringen muss. Es geht darum, dass seine Tochter an „seinen“ Wochenenden spätestens Sonntagabend anfängt zu weinen mit den Worten „ich will nicht zu Mama“. Ok, vielleicht sagt sie das bei der Mutter auch über den Vater. Aber es zeigt, dass das Kind bei beiden Eltern sein will. Die räumliche Nähe wäre also hilfreich. Und im Gegensatz zur Mutter ist dem Vater das NICHT egal.
Rosinen rauspicken? Das ich nicht lache! Es wird Zeit, dass sich in diesem Land was ändert, denn all zu oft sind es die Mütter, die wünsch-dir-was spielen. Viele Väter wollen sich um ihre Kinder kümmern und weder Jugendämter noch (teilweise) die Mütter schert das nen Dreck. Die Kindsmutter rennt rum und nennt sich „alleinerziehend“, nimmt aber dem Vater bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Chance, seine Tochter zu sehen.
Bleibt zu hoffen, dass das Unverständnis lediglich daher kommt, dass die Gesamtumstände nicht offensichtlich genug sind.
Die Tatsache, dass er (in Deinem Fall) wollte, dass Ihr umzieht, halte ich übrigens ebenfalls für Schwachsinn; da geb ich Dir recht.
Viele Grüße
Vincent.
Es scheint ihm sehr wichtig zu sein. ER möchte etwas an der
Situation ändern - nicht die Mutter. Also muß ER auch was tun.
Z.B. in die Nähe des Kindes ziehen, wo es dann auch immer
wohnen mag. Du schreibst, er möchte in der Nähe seiner Tochter
sein. Du wirst also mit mir darin übereinstimmen, dass er also
zu seiner Tochter gehen muß, man muß sie ihm wirklich nicht
bringen.
Wenn das bedeutet, dass er finanzielle Einbußen hat - Pech!
Man kann sich halt nicht immer die Rosinen herauspicken. Ich
wette mal mit Dir, dass die Mutter auch Unannehmlichkeiten für
ihre Tochter hinnehmen muß. Der Vater muß das auch. Jetzt zu
erwarten, dass die Mutter dorthin zieht, wo der Vater es gerne
hätte, damit er seinen A**** nicht soweit erheben muß, um sein
Kind zu sehen, finde ich sowas von daneben. Sie muß vielleicht
auch nah an der Uni sein, vielleicht hat sie einen Freund, der
irgendwo wohnt etcpp? Ich finde es echt kraß, wie manche Leute
erwarten, dass nach der Geburt des Kindes sich für den Vater
gar nichts ändert (oder nur das, was er gerne hätte) und die
Mutter hat überhaupt keine Wünsche mehr zu haben und ist mehr
oder weniger alleine zuständig für das Glück des Kindes (jaja,
und dafür bringt sie es dem Vater und trägt es ihm
hinterher…). Und der Vater schaut dann mal, wann er Zeit hat
und schaut dann vorbei - und bitte bloß nicht zu weit fahren
oder laufen.
Ganz ehrlich - ich verstehe diese Frau voll und ganz.
Wie gesagt - so läuft es nun mal im Leben. Wenn einem etwas
nicht gefällt, muß man es selbst ändern und nicht erwarten,
dass andere das für einen tun. Jeder ist nun mal für sich
selbst verantwortlich und für sein Glück auch. Dass es für das
Kind besser sein könnte, wenn es mehr Kontakt zum Vater hat,
mag ja sein. Aber dafür ist alleine ER verantwortlich. Mutter
ist verantwortlich für den Kontakt Mutter - Kind, Vater für
den Kontakt Vater-Kind. Wenn der Vater meint, das müsse die
Mutter auch übernehmen, dann fehlt ihm da wohl ein Stück weit
das Verantwortungsbewußtsein.
Ich erinnere mich an die Situation, dass ich von einem Mann
schwanger geworden bin, der in Frankfurt wohnt (ich wohne in
Berlin). Der meinte auch, es sei unverantwortlich von mir,
dass ich nicht sofort nach Frankfurt ziehe. Nee, klar. Kommt
der Prophet zum Berg oder der Berg zum Propheten? Er behauptet
immer noch, ich würde ihm seinen Sohn vorenthalten wollen,
weil ich nicht nach Frankfurt ziehe. Dabei kann er ihn sehen,
so oft er will. Er hätte ja auch nach Berlin ziehen können,
wäre für ihn sogar beruflich lukrativer gewesen. Nein, er
möchte, seinen Job und seine Freunde nicht für seinen Sohn
aufgeben. Kann ich verstehen. Für meinen Sohn würde ich das
vielleicht tun, aber nicht für ihn, nur damit er es nicht tun
muß.
Naja, schlustig jetzt, genug geschrieben:smile:. Du hast genügend
Antworten bekommen und ich rate Dir, wirklich darüber
nachzudenken.
Gruß,
N.
Und da ich das Paar nicht persönlich kenne, kann ich nur die Anregung
einstreuen, dass dies u.U. auch seine berechtigten Gründe haben
könnte.
Klar; am besten gar keinen Kontakt mehr zum Vater und dafür
lieber rumrennen und heulen, wie schwer man es doch als
alleinerziehende Mutter hat.
Überflüssige Frage; wenn alle Erwachsenen sich verständigen
könnten wäre die Existenz von Erziehungsberatungen
überflüssig. Das ist deren Job!!!
… denn es betrifft lediglich die Auseinandersetzung von einem
getrennt lebenden Elternpaar, das sich streitet. Nichts anderes.
Dann hast Du schlichtweg nicht begriffen, worum es hier geht.
Im übrigen wird hier in Hamburg vom Jugendamt vorgeschrieben
(!), dass Paare in solchen Fällen Termine bei der
Erziehungsberatung nachweisen müssen. Das die in dem
Zusammenhang nicht hilfreich sind haben die Betroffenen
bereits gemerkt …