Schulwechsel - neu und unbekannt

Hallo!

Ich wollte mal fragen, ob hier jemand einen Schulwechsel hinter sich hat. (Gibt’s ja öfters ;-] )

Ich wurde 1 Jahre von der Schule beurlaubt und bin in der Zeit nach Berlin gezogen.
Nun werde ich hier die Schule beenden. (es fehlen noch die 12. und die 13.)

Es ist vielleicht albern…aber ich kann mir nicht recht vorstellen, wie das alles ablaufen soll. Ich bin sehr nervös.
Ich werde niemanden kennen… keine Lehrer, keine Schüler, nicht das Gebäude…

…wie findet man Kontakt? Wie fügt man sich ein?

Ich meine nicht anpassen oder zwanghaft Freunde suchen… nur…hm…
…halt damit zurechtkommen.

Ich kann leider nicht sehr offen auf Menschen zugehen.

Vielleicht wisst ihr nun nicht genau, was ich eigentlich von Euch will…
…möglicherweise kann ja trotzdem jemand was schreiben…?

-/

Ich würd mich freuen!

Liebe Grüße,
Leah

Nur Mut!
Hallo,

Ich werde niemanden kennen… keine Lehrer, keine Schüler,
nicht das Gebäude…

…wie findet man Kontakt? Wie fügt man sich ein?

Gute Frage, also:

sind in Berlin noch Sommerferien? Hier in Bayern haben sie gerade angefangen. Und ich kann mich dunkel erinnern, als ich auf dem Gymnasium war, war in den Sommerferien an manchen Vormittagen die Schule offen, das Sekretariat besetzt.

Also würde ich, wenn ich du wäre, einfach dort mal vormittags anrufen und der Sekretärin deine Situation schildern, ob du mal schnell auf einen Sprung kommen kannst und dir das Gebäude mal ansehen kannst … oder einfach so mal hingehen, wenn du weißt, dass offen ist.

So kannst du dich zumindest schon mal vom Gebäude ohne Schülerpulk einen Eindruck verschaffen, wo sind welche Klassenräume, Toiletten, Aula, wie ist dein Schulweg dorthin, wo verbringt man die Pausen usw.

Dann ist das ganze Ambiente schon mal nicht mehr so fremd.

Bleiben die Leute … naja, ich denke mal, der Kontakt ergibt sich automatisch in den Pausen z.B. Als „Neue“ hast du ja gute Anknüpfpunkte für ein Gespräch („wo finde ich …?“), die meisten sind Neuen gegenüber ja schon hilfsbereit …

Die Lehrer lernst du ja dann eh erst im Unterricht kennen. Das wäre ja genauso, wenn du an deiner alten Schule wärest und auf einmal würdet ihr einen neuen Lehrer bekommen.

Ich kann leider nicht sehr offen auf Menschen zugehen.

Das kann ich dir gut nachfühlen, damit hab ich’s auch nicht so.
Aber erfahrungsgemäß gibt es immer hilfsbereite Mitschüler, die auch merken, dass man vielleicht etwas schüchtern ist und die von selbst auf einen zukommen. Die sollte man dann auch „kommen“ lassen …

Und, wie gesagt, als Neue hast du immer eine Möglichkeit, zu fragen, wo etwas ist, wie etwas gehandhabt wird … das sind ja ganz unverfängliche Themen, aus denen sich rasch andere Gesprächsthemen ergeben können.

Ich wünsch dir alles Glück der Erde für den Neubeginn, der ja auch eine neue Chance ist, unbelastet neue Freundschaften zu knüpfen.
Ich weiß, dass das leicht gesagt ist, kenne ich aus meiner Jugend auch noch, aber man kann darauf vertrauen, dass es nicht nur „Stinkstiefel“ gibt, sondern auch, Mitschüler mit, ja, „Helfersyndrom“ …, vertrau einfach erstmal auf die, dann ergibt sich vieles von selbst.

Und wenn du Kummer damit hast oder mal in einer Sackgasse stecken solltest, dann kannst du mich ruhig direkt anmailen, ich helf dir gerne.

Gruß, Annika.

Hallo, Leah,
da geht es Dir wie jedem, der eine neue Stelle antritt.
Natürlich ist Dir all und jedes neu und unbekannt. Deshalb tu, was man auf unbekanntem Terrain tut: tritt vorsichtig auf und beobachte genau Deine Umgebung. Bald wirst Du die Sitten und Gebräuche kennenlernen, sehen, wer wie mit wem umgeht. Und dann wirst Du Dich schnell und nahtlos einfügen.

Behalte dabei aber Selbstbewußtsein, mache ruhig Dein Ding.
Als neues Huhn auf dem Hühnerhof wirst Du nicht gleich das Alfa-Hun sein, aber schau nach Nischen, in die Du passt.

Du wirst sehen, so schwer ist es gar nicht.

Grüße
Eckard

neu und unbekannt - spannend!
Hey,

Ich wollte mal fragen, ob hier jemand einen Schulwechsel
hinter sich hat. (Gibt’s ja öfters ;-] )

ich hab aufgrund von Umzügen 2 Grundschulen und 3 Gymnasien durchgemacht. Nur ein einziges Mal hat mich der Wechsel dabei wirklich gestört, aber im Endeffekt findet man immer wieder jemanden, auch wenn man erstmal nicht weiß, wie - es ergibt sich einfach! Gerade in der Oberstufe fiel mir das nicht mehr schwer, und ich war damals auch eher ruhig und hab erstmal abgewartet.

Also, toitoitoi, das wird sich ganz von selber regeln!!!

LG,
Cess

Vielen Dank
…für Eure Ermutigungen!

Das war wirklich nett. :smile:

Ich versuche, so offen wie möglich auf alles zuzugehen!
Und ich versuche, das ganze vielleicht auch irgendwie als Abenteuer…Herausforderung zu sehen…hm…
…wird schon schief gehen…

Hallo Leah,

als ich Deinen Artikel las, musste ich sofort an das wunderschöne Lied „Mad Mad World“ denken. Die Lyrics füge ich hier ein (ich hoffe Du kannst Englisch…), an einer Stelle heisst es:

„I went to school and I was very nervous
No one knew me, no one knew me…“

Denk mal drüber nach, Du hast auch Dein Leben/Deine Erfahrungen/Deine Vergangenheit und keiner kennt Dich noch an der neuen Schule, aber sie haben jetzt die Chance Dich kennenzulernen!!

Viel Glück!
PECOS

Mad Mad World
By Gary Jules & Michael Andrews

All around are familiar faces
Worn out places worn out places
Rising early for the daily races
Going nowhere going nowhere
The children filling up their classes
No expression no expression
Hide my head I want to drown my sorrow
No tomorrow no tomorrow

And I find it kind of funny
I find it kind of sad
The dreams in which Iým dying
Are the best dreams that Iýve had
I find it hard to tell you I find it hard to take
When people run in circles itýs a very, very mad world. Mad world

Children waiting of the day they feel good
Happy birthday happy birthday
And I feel the way every child should
Sit and listen sit and listen
I went to school and I was very nervous
No one knew me no one knew me
Hello teacher tell me whatýs my lesson
Look right through me look right through me

And I find it kind of funny
I find if kind of say
The dreams in which Iým dying
Are the best dreams that Iýve had
I find it hard to tell you I find it hard to take
When people run in circles itýs a very, very mad world. Mad world

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Hallo Leah!

Wie waren denn Deine ersten Schultage? Da ich auch in Berlin wohne, würde mich interessieren auf welcher Schule Du jetzt bist. Ich habe vor drei Jahren Abi in Schöneberg gemacht, falls ich Dir irgendwie weiterhelfen kann, kannst Du mir gerne mailen.

Ganz liebe Grüße und alles Gute,
Daniela

Hi Pecos!

Vielen Dank, das Lied ist sehr schön.
Ich mag solche ruhigen, melancholischen Lieder sehr gern.

Ich fand auch Deine Worte sehr nett…
…die anderen hätten nun die Chance, mich kennenzulernen…

…ich hab da nur ein kleines psychisches Problem…:wink: Ich sehe immer keinen Grund, warum die anderen Interesse an mir haben sollten. Ich nütze ihnen ja nichts.
Ich versuche anders zu denken und es klingt auch plausibel, was mir dann mein Freund immer erklärt etc., aber die Gefühle bleiben einfach da.

Nun ja…
trotzdem lieben Dank.

Grüße!
Leah

Hallo Daniela!

Ich gehe jetzt auf die Gottfried-Keller-Oberschule in Wilmersdorf/Charlottenburg. (Früher hieß die aber glaube ich mal anders)

Meine ersten Schultage waren eigentlich okay…
…eigentlich sind alle nett… auch die Lehrer…
…hm…

…naja…trotzdem geht’s mir nicht gut.
Hab irgendwie das Gefühl, ich bin noch nicht soweit.
Ist alles anstrengend.

Klingt jetzt sicher unverständlich… dafür müsste man einfach meine „Vorgeschichte“ kennen.

Vielen Dank auch für Dein nettes Angebot, dass ich Dir schreiben kann.

-)

Alles Liebe,
Leah

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