Schulweg alleine gehen

Hallo,

ab letztem Kindergartenjahr alleine hin und zurück.
Ab Schule morgens hingebracht weil ich sowieso zeitgleich aus dem Haus musste und Kind in die Schulbetreuung ab 7 Uhr ging. Da sind nicht wirklich viele Menschen unterwegs in einer Wohnstraße auf dem Dorf.
Jetzt ist Kind knapp 11 und muß seit einem halben Jahr alleine zur Bushaltestelle und mit dem Bus zur Schule (15 km).

Nachmittags hole ich Kind im Normalfall ab weil ich

  1. zu diesem Zeitpunkt sowieso meistens nachhause fahre und an der Schule vorbeikomme und
  2. weil ich dem Kind einen völlig vollgestopften Schulbus ersparen will in dem es meistens nur einen Stehplatz bekommt und das mit 6-8kg Schulranzengewicht auf dem Rücken.

Morgens bin ich jetzt einmal gefahren, weil einen DIN A2-Zeichenblock im Bus zu transportieren hätte ich auch keinen Bock gehabt.

Sobald ich meine Arbeitszeit erhöhen kann entfällt dieser Luxus fürs Kind.

Grüße
Bröselchen

Hallo!
Naja ich denke es ist schon ein unterschied ob ich im Auto gebracht werde weil Ich Die sperrige Gitarre sonst Leidet, oder ob die Mutti mit dem Rad nebenher radelt aus angst das dem Kind was passiert.
Denn Erlich das sollte in dem Alter auch allein drin sein, ok wir leben in einer „schlimmen zeit“, aber irgednwann müssen die Kinder ja auch mal lernen allein unterwegs zu sein.
Ansonsten hast Du recht, ich würde auch gebracht wenn das Weter ganz bescheiden war oder ich viel zu schleppen hatte Allerding wenn es ging habe ich das Fahrrad bevorzugt, weil das meistens mit dem Abholen mit laangen Wartezeiten (bedingt der Arbeit meines Vaters) verbunden war. Also war der Bus das mittel zum zeck. Aber auf den zu warten, ersteinmal in die andere Richtung zu fahren um dann ernuet zu warten und um zusteigen dauerte meist deutlich länger als mit dem Rad zufahren.
Gruß Werwölfling

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Als ich noch in die 1. Klasse ging, war mein Dad oder meine Mum auch noch bei mir. Danach in der3. Klasse standen sie nur in „sicherer“ Entfernung weg und haben mich beobachtet. Aber der 4. Klasse ging ich selber meine Wege.

Also ab der 4. oder 5. Klasse sollte man seine Kinder schon gehen lassen.

Hallo,

bis mein Kind in die Schule kommt dauert es zwar noch etwas und ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen.

Ich bin, soweit ich mich erinnere, im letzten Kindergartenjahr nach Hause gelaufen, das waren ca. na ja, acht bis zehn Minuten. Schule war dann im Nachbarort. Da hat uns der Schulbus eingesammelt und hingebracht. Fussweg von der Haltestelle nach Hause auch etwa acht Minuten. Mit 12 auf dem Gymi in der Stadt bin ich zwanzig Minuten mit dem normalen Bus gefahren. Da war dann die Haltestelle zufälligerweise fast vor der Schule. Wäre mir nie eingefallen mich da hinbringen zu lassen. Das wäre damals total uncool gewesen.

Also ich finde es nicht gut für die Entwicklung eines 12jährigen. Denke schon dass ich bei meinem Kind frühzeitig aber angemessen die Selbständigkeit fördern würde. Gibt sicher Kinder die brauchen noch ein bisschen länger, aber spätestens, also allerspätestens nach der Grundschule sollte Schluss sein!

Gruss

Hallo

Sie hat einfach Angst, dass etwas passiert. Sie meint sie habe Angst, dass der Junge belästigt wird.

Dann soll sie nicht so viel Bild-Zeitung lesen, oder sowas in der Richtung. - Vielleicht kommen ihre Ängste auch woanders her, mir ist aber aufgefallen, dass alle Eltern, die Bild-Zeitung lesen, besonders viel Angst wegen solchen Sachen haben.

Die Wahrscheinlichkeit, dass er wirklich mal belästigt wird, erhöht sich meiner Meinung nach sehr stark, wenn man als Mutter permanent alles kontrolliert. Denn irgendwann kommt ja doch der Moment, wo man nicht mehr alles kontrollieren kann, und dann ist der Junge solchen Dingen wahrscheinlich schutzlos ausgeliefert, erstens, weil er keine Erfahrung mit irgendwas machen konnte, und vor allen Dingen, weil ihm ja 12 Jahre oder noch länger Tag für Tag klargemacht wurde, dass er sich alleine (ohne Mutter) sowieso nicht wehren kann.

Möglicherweise wird er schon dafür von Schulkameraden gehänselt.

Das kann ich mir auch nicht anders vorstellen.

Viele Grüße

OT
Hallo

ich hab die pyjamatour nicht EINMAL geschafft. sie haben sich immer alleine angezogen.
;-(

Da ist dir bestimmt ein tolles Erlebnis entgangen! :smile:

Viele Grüße

Hallo,

es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass Kinder motorisch und sozial diese Zeit des Schulwegs brauchen und ihnen das sehr viel bringt. Sozial: mit anderen laufen, unabhängig, unbeaufsichtigt sein, selbst Entscheidungen treffen usw.
Motorisch: Nach dem langen Stillsitzen in der Schule ist der Schulweg ideal, um Bewegung zu bekommen. Regelmäßig.

Hinzukommt, was schon erwähnt wurde, dass Kinder, die immer gefahren werden, Probleme mit Orientierung haben (und das ab und zu draußen spielen ersetzt nicht den regelmäßig gelaufener Schulweg).

Gruß
Elke

Hallo Dany,

wenn jemand seinen 12-jährigen Sohn aus Angst nicht allein zur Schule gehen läßt, dann stimmt da etwas nicht mit der Mutter und der Junge ist zu bedauern. Das hat nichts damit zu tun, wenn man sein Kind bei Regen oder mit schweren Sachen in die Schule fährt. Das ist doch ein riesiger Unterschied. Die Frau braucht dringend Hilfe, bevor sie ihren Sohn zu einem Mann macht, den später keine Frau will - außer Mami.

Gruß Inge2

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ach tube mit senf…machst dir immer so viele gedanken. ich glaube nicht dass du ne glucke bist. du mußt nämlich arbeiten und hättest für sowas gar keine zeit.
hatte ich auch nicht. ich war wie du auch alleinerziehend und mußte früh aus dem haus. ich KONNTE meinen sohn gar nicht bringen.
zwei mal bin ich hinterher geschlichen. hab eine woche vor einschulung nachmittags mit ihm den weg geübt. mehr war gar nicht drin.
er ging also mit 6jahren alleine zur schule und danach alleine in den hort. dabei war eine hauptstraße mit ampel zu überqueren. weg, eine tour, 20 minuten mit trödeln.
als ich urlaub hatte, wollte ich ihn auch mal bringen.
er: mama, voll uncool. was sollen denn die anderen sagen. ne mama, das geht auf gar keinen fall.
damit war die sache erledigt für uns beide.
seute

Hallo!

ok
wir leben in einer „schlimmen zeit“

Nein. Mal abgesehen vom Autoverkehr dürften wir momentan in einer der sichersten Zeiten für Kinder leben. Auch wenn die Bildzeitung etwas suggiert - in den 50er, 60er oder 70er Jahre war das Risiko für Kinder, vom „bösen Mann“ in den Busch gezogen war, deutlich größer. Die Zahl der sexuell motivierten Morde an Kindern ist von den 70ern bis in die 90er gesunken - von 6 bis 8 im Jahr auf 2 bis 3.

Gruß,
Max

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Hallo!

… ich würde auch gebracht wenn das
Weter ganz bescheiden war

Also wenn das in unseren Breiten war, dann kann ich genau DAS Argument so ganz und gar nicht verstehen. Da ja heutzutage so gut wie gar kein Kind mehr draußen ist, wenn es regnet, schneit, selbst ein kleines Windchen weht, dann würde es so zumindest auf dem Schulweg mal mitbekommen wie das Wetter noch so sein kann.

Gruß,
C.

Ich hattte nicht umsonst in „“ geschrieben. Es wird halt oft so wahrgenommen als wäre die zeit schlimm. Ob es so ist steht auf nem Anderem Blatt.
Gruß Werwölfling

Hallo!

Also wenn das in unseren Breiten war,

Ja war es
Da ja heutzutage so

gut wie gar kein Kind mehr draußen ist, wenn es regnet,

Ich war Oft genug draußen (und bin es auch noch!) egal wie das Wetter war. Oft genug bin ich mit samt Zelt weg geschwommen, war durchnässt bis auf die Kochen. Selbst Mit nassem Schlafsack stand ich schon da. Auch von Langen Radtouren hat mich der dauer platztregen nicht abgehalten (zu unfreude meiner Eltern- Ich war grade aus dem Kranken haus gekommen mit eingefallener Lunge, - war im Nachhinein Gutes aufbau träining)

dann würde es so
zumindest auf dem Schulweg mal mitbekommen wie das Wetter noch
so sein kann.

Glaube mir das habe ich genug mitbekommen.

Außerdem Sprach ich ja nicht von kleinem Nieselregen schauer (dafür gibt es Regenzeug) sondern von Sintflutartigem Regen wo, ja Ok auch dagegen könnte man sich anziehen und Die Tasche mit Mültüten sichern, aber wenn Papa „nebenan“ finde ich es ok wenn man ab und zu mal gebracht wird!

, selbst ein kleines Windchen weht

Na kleiner wind ist ja Ok, aber bei Sturm war ich doch wirklich froh im Auto sitzen, ebnen so bei GalttEIS (nein ich meine NICHT nur ein oder zwei Scheneeflöckchen die nicht mal liegenbleiben!)

Gruß Werwölfling, der es auch nicht gut findet wenn die Kinder nur vor PC, Tv und Playstaion hängen statt mal rauszugehen

Hallo,

Ich war Oft genug draußen (und bin es auch noch!) egal wie das
Wetter war. Oft genug bin ich mit samt Zelt weg geschwommen,
war durchnässt bis auf die Kochen. Selbst Mit nassem
Schlafsack stand ich schon da. Auch von Langen Radtouren hat
mich der dauer platztregen nicht abgehalten

Halt, halt, es ging mir um das Argument „Wetter“ in Bezug auf den Schulweg und nicht um Dein Leben in der Freizeit. :wink: Ich nehme mal nicht an, daß Du auf dem Schulweg ein Zelt mithattest bzw. der Schulweg selbst eine längere Radtour war. Ich hatte nur Dein Beispiel genommen, um generell das Wetterargument zu kritisieren, denn Tatsache ist, daß ich jede Menge Mütter und Väter kenne, die auch nur bei 2-3 Tropfen Regen das Auto zum Kindergarten oder zur Schule nehmen, auch wenn der Weg nur wenige 100m beträgt.

Und wenn ich Dein Post weiter lese, dann nehm ich mal an, daß Du nicht zu diesen wetterscheuen Kindern gehörst, die heutezutage doch recht oft anzutreffen sind. Auch wenn mich Dein Beispiel vom Glatteis nicht überzeugt - beim letzten Glatteis, das ich in Erinnerung habe, haben sämtliche Autofahrer versucht ihre Autos zu verlassen.

Egal, wenn ich so manche Eltern sehe, die sich eigentlich nur noch im Auto fortbewegen, wie sollen es denn deren Kinder dann zu Fuß zum Sportverein oder zur Musikschule schaffen?

Gruß,
Christiane

Guten Morgen

Halt, halt, es ging mir um das Argument „Wetter“ in Bezug auf
den Schulweg und nicht um Dein Leben in der Freizeit. :wink: Ich
nehme mal nicht an, daß Du auf dem Schulweg ein Zelt
mithattest bzw. der Schulweg selbst eine längere Radtour war.

Nja es waren schon mehr als 500m aber ein Zelt für ne Zwischenübernachtung war zum Glück nicht notwendig :wink:

Ich hatte nur Dein Beispiel genommen, um generell das
Wetterargument zu kritisieren, denn Tatsache ist, daß ich jede
Menge Mütter und Väter kenne, die auch nur bei 2-3 Tropfen
Regen das Auto zum Kindergarten oder zur Schule nehmen, auch
wenn der Weg nur wenige 100m beträgt.

Das ist allerdings übertrieben, da hast Du recht

Und wenn ich Dein Post weiter lese, dann nehm ich mal an, daß
Du nicht zu diesen wetterscheuen Kindern gehörst, die
heutezutage doch recht oft anzutreffen sind.

Ja leder, das sehe ich auch oft in meinen Gruppenstunden. Den Kindern wird heute zutage nix mehr zugemutet/zugetraut.

Auch wenn mich
Dein Beispiel vom Glatteis nicht überzeugt - beim letzten
Glatteis, das ich in Erinnerung habe, haben sämtliche
Autofahrer versucht ihre Autos zu verlassen.

Das ist Richtig aber ich hatte es mal da war ich in der Schule angekommen die aber aus viel (Radiomeldung Kahm erst nachdem ich schon lange los war. An dem Tag wurde ich auch wieder gebracht (Eisregen). Das Dumme anstatt das wir den Nächten Bus nehmen konnten mussten wir bis 10.00 Warten (warum auch immer) Dummer Weise hat die Busgesllschaft um 10Uhr den Betreieb eingestellt, die Fußwege Spiegelten Die Straßen waren Wenigstesn etwas abgestruet. Kein Bus, kein Taxi zu bekommen (alle ausgebucht) das war ich froh abgeholt zu werden satt über eine Stunde zu laufen (bei guten Bedingungen bei Eis warscheinlich läner)
:

Egal, wenn ich so manche Eltern sehe, die sich eigentlich nur
noch im Auto fortbewegen, wie sollen es denn deren Kinder dann
zu Fuß zum Sportverein oder zur Musikschule schaffen?

Da gebe ich Dir recht obwohl ich erstaunt bin das doch fast alle Kinder zu unseren Gruppenstunden selbstständig mit dem Rad kommen

Aber das Problem des U-Posts war ja ein anderes da wurde ja nicht mit dem Auto gefahren - aber dennoch sollte ein Kind irgendwann anlein im Straßen Verkehr klarkommen ohne das immer jemand daneben steht
Gruß
Werwölfling