Schwachbrüstiges Weidezaungerät

Hallo!

Mein Weidezaungerät, das mit einer 12V-Batterie läuft, gibt, laut meinem Zaunprüfer, nur mehr 1000 V ab. Rein äußerlich scheint alles okay, das Kontrolllicht blinkt. Gemessen hab ich übrigens dirkekt am Gerät, von Zaunanschluß zu Erdungsanschluß. Gibt es einen Teil, der defekt sein könnte, weshalb kein Saft mehr kommt? Die Batterie hab ich übrigens geladen, das hat leider keine Verbesserung gebracht.

LG Liesl

Hallo Liesl,

Überprüfe bitte die Kabelanschlüsse auf eventuelle Korrosion, die Erdungsstange muß je nach Feuchte des Bodens entsprechend tief reingeschlagen werden und den Kompletten Zaun ablaufen ob irgend wo ein Erdungsschliuß ist.

Viel Spaß wünscht Bernd O.

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Hallo Liesl,

wie sind denn die Soll- Daten des Gerätes?

Interessant zu wissen wäre auch mal, um welchen Akku es sich handelt.
Ich würde das was Bernd Dir geraten hat überprüfen und dann auch den Akku des Gerätes mal prüfen. Vielleicht ist einfach nur der Akku oder das Ladegerät hinüber. Wie alt ist der Akku / die Autobatterie denn überhaupt? Wurde sie jemals gepflegt? Mit welchem Ladegerät wird sie aufgeladen (Automatiklader)?

Am besten Du prüfst mal alles durch, was Bernd Dir geraten hat.
Wenn dabei allein noch nichts rauskommt, kannst Du die jetzt verwendete Batterie durch eine von der Du ganz genau weißt, das sie funktioniert (z.B. die aus Deinem Auto) ersetzen und dann mal schauen ,was passiert. Oftmals ist der Bleiakku einfach defekt.

Martin

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wie sind denn die Soll- Daten des Gerätes?

Interessant zu wissen wäre auch mal, um welchen Akku es sich
handelt.
Ich würde das was Bernd Dir geraten hat überprüfen und dann
auch den Akku des Gerätes mal prüfen. Vielleicht ist einfach
nur der Akku oder das Ladegerät hinüber. Wie alt ist der Akku
/ die Autobatterie denn überhaupt? Wurde sie jemals gepflegt?
Mit welchem Ladegerät wird sie aufgeladen (Automatiklader)?

Am besten Du prüfst mal alles durch, was Bernd Dir geraten
hat.
Wenn dabei allein noch nichts rauskommt, kannst Du die jetzt
verwendete Batterie durch eine von der Du ganz genau weißt,
das sie funktioniert (z.B. die aus Deinem Auto) ersetzen und
dann mal schauen ,was passiert. Oftmals ist der Bleiakku
einfach defekt.

Martin

Hallo Martin,

mein Zaunprüfer geht bis 6000 V, das war immer „locker“ da, wenn man am Gerät mißt. Die Autobatterie habe ich mit einem Ladegerät geladen, das mir den Ladestand anzeigt. Ich denke, wenn sie kaputt wäre, hätte dieses keine Veränderung (=aufgeladen) angezeigt. Sie ist wohl schon ein paar Jahre alt, Wasser fülle ich bei Bedarf nach.

LG Liesl

Mein Weidezaungerät, das mit einer 12V-Batterie läuft, gibt,
laut meinem Zaunprüfer, nur mehr 1000 V ab. Rein äußerlich
scheint alles okay, das Kontrolllicht blinkt. Gemessen hab ich
übrigens dirkekt am Gerät, von Zaunanschluß zu
Erdungsanschluß. Gibt es einen Teil, der defekt sein könnte,
weshalb kein Saft mehr kommt? Die Batterie hab ich übrigens
geladen, das hat leider keine Verbesserung gebracht.

Hi Liesl,

kann man da wo die Batterie steht, mit einem Auto ranfahren, wenn ja leih dir ein Auto aus oder bitte jmdn. mit seinem Auto dahinzufahren, ow man davon ausgehen kann, daß die Batterie sehr neu und intakt und geladen ist.
Wenn nicht, okay, muß man sie halt aus dem Auto ausbauen und hinschleppen.

Ich nehme an, es ist ländlicihes Gebiet und es wird noch andere geben mit elektr. geschützten Weidezäunen, da könntest du ja deinen Zaunprüfer testen, bzw. vom Nachbarn mal dessen Zaunprüfer ausleihen.

Wenn also dann geklärt ist daß Zaunprüfer und Batterie ausscheiden als Fehlerquelle so kommt der Zaun dran und da wurde ja schon angeraten was zu tun ist.

Übrigens wegen dem Erder, ändert sich die Anzeige wenn du an der Erdungsstelle den Boden gut und lange nässt bzw. nach einem Dauerregen mißt?

Btw: Aus reiner Neugierde, mußt du eigentlich den Strom abschalten wenn da sintflutartiger Regen runterprasselt, oder dicker Schnee, Eismantel an den Drähten ist, oder hat der Zaun sowas wie Sicherungen, FI o.ä.?
Und liegen da 6000 Volt Gleichstrom an oder läuft das über einen Wechselrichter?

Gruß
Reinhard

Hallo Martin,

mein Zaunprüfer geht bis 6000 V, das war immer „locker“ da,
wenn man am Gerät mißt. Die Autobatterie habe ich mit einem
Ladegerät geladen, das mir den Ladestand anzeigt. Ich denke,
wenn sie kaputt wäre, hätte dieses keine Veränderung
(=aufgeladen) angezeigt. Sie ist wohl schon ein paar Jahre
alt, Wasser fülle ich bei Bedarf nach.

LG Liesl

Hi,

dann halte Dich mal an die von uns allen vergebenen Tips und sag uns, was dabei rauskam.
Die Batterie kann übrigens auch kaputt sein, wenn das Ladegerät „voll“ sagt. Deshalb einfach mal eine andere Batterie zum Einspeisen nutzen (wie schon beschrieben).
Weitere Fehlerquellen könnten sein:

  • Oxidierte Kontaktstellen an den Klemmen (dann metall. blank machen)
  • Schlechte Verbindungen (auf festen Sitz prüfen)
  • Erdschluss des Zaundrahtes (Kontrolle der Isolatoren am Zaun)
  • Defekt des Zaunprüfers (an einem intaktem Zaun prüfen)
  • Durchtrennung zwischen Meßstelle und Einspeisepunkt (beheben)
  • Erdung fehlerhaft / nicht ausreichend (Verfahren wie o.g. Punkte)

Wenn metallene Zaunpfähle dazwischenhängen mal ganz genau nachsehen, ob der Zaundraht nicht an den metallenen Pfahl kommt.Er darf nur im Isolator hängen.
Auch die Anschlussleitung des Weidezaungerätes und deren Klemmen Richtung Batterie auf metallische Sauberkeit, Durchgang und festen Sitz prüfen.

Falls die Zaunlänge aus irgendwelchen Gründen größer gemacht wurde, mal den Ursprungszustand herstellen und erneut prüfen, ob die Leistung dann da ist (e.v.t.l. größerer Widerstand).
Vielleicht haben Kinder oder ein Nachbar sich einen Scherz erlaubt und zwischendurch die Länge mit einer Brücke aus Metall verändert oder haben den Zaun geerdet.

Frohes Gelingen

Martin

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Für den Fall, daß der Erder des Weidezaungerätes in einem trockenen Unterstand auf der Weide steht…> Der Erder sollte draußen im Freien stehen, möglichst an einem feuchten Ort, damit der Übergangswiderstand möglichst gering ist. Notfalls mal Umsetzen. Und auch mal den Erder rausziehen und prüfen, ob er nicht verrostet ist.

Martin

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Hallo!

Mein Weidezaungerät, das mit einer 12V-Batterie läuft, gibt,
laut meinem Zaunprüfer, nur mehr 1000 V ab.

LG Liesl

Auch hallo!
Ich verfolge seit heute Mittag die Diskussion hier, und da ich von Weidezaungeräten wenig Ahnung habe, habe ich mich bisher nicht eingemischt.

Aber es geht jetzt überwiegend um die Frage, ob die Batterie noch ok ist. Und da wird immer von Austausch auf Verdacht und so gesprochen - ist denn bisher niemand auf die Idee gekommen, bei eingeschaltetem Weidezaungerät

  1. die klemmenspannung der Batterie und
  2. die Eingangsspannung am Weidezaungerät zu messen?
    Damit lässt sich doch definitiv klären, ob die Batterie ok ist (wenn sie im Betrieb volle Spannung hat) und ob die Verbindung Batterie-Weidezaungerät in Ordnung ist (wenn die Spannung auch wirklich am Gerät ankommt).

Für das weitere Vorgehen kann ich Euch leider keinen Rat geben.
merimies

Mein Weidezaungerät, das mit einer 12V-Batterie läuft, gibt,
laut meinem Zaunprüfer, nur mehr 1000 V ab… Gemessen hab ich
übrigens dirkekt am Gerät, von Zaunanschluß zu
Erdungsanschluß. Gibt es einen Teil, der defekt sein könnte,
weshalb kein Saft mehr kommt? Die Batterie hab ich übrigens
geladen, das hat leider keine Verbesserung gebracht.

Hallo Liesl,

wenn der Zaun noch angeschlossen ist, kann dort irgendwo ein „Feinschluss“ zum Boden vorliegen (loses Drahtstück berührt den Boden) oder der Zaun ist stelleweise sehr stark bewachsen. Insbes. nasses Gras leitet die Elektrizität ziemlich gut zur Erde ab.

Weidezaungeräte haben stark impulsförmige Stromaufnahme (kurzzeitig sehr hoher Strom, danach lange Pause). Der hohe Strom wird üblicher Weise im Gerät mit einem großen Elektrolyt-Kondensator (> 1000 µF) gepuffert. Diese Kondensatoren trocknen manchmal aus und verlieren dadurch schleichend ihre Puffer-Kapazität. Diesen Fehler kann nur ein Fachmann messen.

Manchmal kann man aber den aufgeplatzten Kondensator oder ausgelaufene Flüssigkeit direkt sehen. Wenn du das Gerät öffnen kannst, schaue mal nach einem dunklen zylinderförmigen Bauteil. Wenn du Risse oder Beulen erkennst, tausche den Kondensator aus (oder suche einen Elektro-Bastler, der dir den Kondensator besorgt und austauscht)

Ein weiterer (kleinerer) Kondensator wird an der Primärseite des Hochspannungstrafos sitzen, der könnte auch defekt sein. Diesen Fehler schätze ich jedoch als weniger wahrscheinlich ein.

Viel Erfolg

Bernhard

Hallo Bernd O. und alle anderen!

Komischerweise geht es heute wieder besser, nachdem ich das Gerät auf- und wieder zugeschraubt hatte (und ein paar Insekten entfernt). Ich tippe am ehesten auf schlechte Kontakte zur Batterie, wie Bernd meint, beim neuen Anklemmen dürfte es zufällig besser geworden sein. Ich werden also die Klemmen noch einmal einsprühen.

Mit dem Zaun (inkl. Erdung) hat es nichts zu tun, wer genau gelesen hat weiß, dass ich DIREKT AM GERÄT gemessen habe.

LG Liesl

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Moin,

Mit dem Zaun (inkl. Erdung) hat es nichts zu tun, wer genau
gelesen hat weiß, dass ich DIREKT AM GERÄT gemessen habe.

Da bekommt man aber unterschiedliche Ergebnisse, ob man mit oder ohne angeschlossenen Zaun misst.
Und ob der Zaun angeschlossen war oder nicht wusste hier niemand.

Gruss Jakob

Moin,

Mit dem Zaun (inkl. Erdung) hat es nichts zu tun, wer genau
gelesen hat weiß, dass ich DIREKT AM GERÄT gemessen habe.

Da bekommt man aber unterschiedliche Ergebnisse, ob man mit
oder ohne angeschlossenen Zaun misst.
Und ob der Zaun angeschlossen war oder nicht wusste hier
niemand.

Zwei Messungen durchzuführen (mit und ohne Zaun ist auch besser. So kann ausgeschlossen werden das der Zaun durch Gras o.ä. einen direkten Erdschluß hat.

Gruß
Holger

Hallo

das mit der Leerlaufmessung (ohne Belastung des Gerätes, also ohne angeschlossenen Zaun) ist das Erste, was gemacht wird, wie das Bernhard ganz am Anfang der Diskussion schrieb, um den Fehler einzugrenzen.

Gruß
Günther

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