Schwache Bronchien

Liebe/-r Experte/-in,

mein Sohn ist jetzt sechs Jahre alt. Er hat leider sehr oft Husten. Meistens handelt es sich um spastischen Husten. Unser Arzt hat heute gemeint, dass er schwache Bronchien hat und es irgendwann zu Asthma führen kann. Daher hat er einen Inhalator und Sanasthmax verschrieben. Allerdings ist mir beim Lesen der Packungsbeilage fast schon schlecht geworden. Viele Nebenwirkungen, die nicht ohne sind (Wachstumsstörungen, Nierenprobleme,…). Das hat mich etwas verunsichert. Sehr viele Kinder in meiner direkten Nachbarschaft husten sehr viel, mein direkter Nachbar hat seinen Sohn deswegen auch inhalieren lassen. Da hat es geholfen. Im Kindergarten nennen sie meine Nachbarskinder scherzhaft „Berghuster“. Wir wohnen etwas höher und haben mehr Wind. Vielleicht liegt es daran. Ich kann nicht verstehen, warum bei uns so viele Kinder das selbe Problem haben. Kann man diese schwachen Bronchien auch anders behandeln? Dieses Sanasthmax ist mir irgendwie zu extrem. Oder hab ich keine andere Wahl?

Vielen Dank im Voraus

Hallo Erwin,

aus der Ferne ist es nicht leicht für mich, fragen Sie ein paar Ärzte, die ihn sehen. Auch dazu, was ich versuchsweise Ihnen empfehle:
Der Burgerstein schreibt im Handbuch Nährstoffe,
„Cystein ist für Patienten mit Bronchitis und Asthma von Nutzen, da es den Schleim in den Bronchhien löst und verdünnt. Damit wird das Abhusten der Schleimschicht erleichtert.“
Ist es mehr eine Allergie könnte Vitamin C helfen, weil es den Histaminspiegel senkt.
Natürlich wirken keine Tagesdosen der Schulmedizin,
sondern ein paar Gramm in Wasser oder Fruchtsaft auf den Tag verteilt.
100 g Vit. gibt es um 1,95 € in Drogerien, …
Mit einer Messerspize Natron kann man die Säure abpuffern.
Ist es mehr Asthma könnte der Manganwert zu niedrig sein, ein Manganmangel ist ein Cofaktor für die Entstehung von Asthma.
Burgerstein empfiehlt bei Asthma, Erwachsene;
2g Vit.C, 100 mg B6, 200-400 mg Vit E.natürl., z.B. bei Aldi 120 St 400 I.E = 6,… Euro.
B12 100 mcg, B-Komplex mit 50 mg Niacin (ist ein natürliches Antiasthmatikum), 400 mg Magnesium,
Omega-3 kann die Häufigkeit und den Schweregrad von Asthmaanfällen vermindern.
In der Küche nur kaltgepresstes Rapsöl (Das Verhältnis -3 zu -6 = 1 zu 2 ist gut) und Oliven-
verwenden, auch 1 Teelöffel kaltgepr. Leinöl (nicht erhitzen) mit Vit.E zum Schutz der empfindlichen -3
ist gut , sogar 4 zu 1.
Vit. E immer mit Vit. C, letzteres regeneriert das E
Sonnenblumenöl hat 1 zu 120,ist überhaupt nicht gut.
Einen Schaden richten Sie damit kaum an.
Zu den Schulmedizinsachen habe ich keine Erfahrungen und möchte ich nichts sagen.
Evtl. reicht schon o.g.

Darüber sollte man zumindest nachdenken:
Einen Nobelpreis bekommt man nicht geschenkt, er war kein Dummkopf, das stimmt auch, kopiere:
Pauling: „Und die Zelle (>70 Bill.) braucht 47 Stoffe, um ein ausgeglichenes gesundes Dasein zu führen, dazu zählen ess. Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine, Mineralien/Spurenelemente, fehlt einer gerät das ganze System Mensch aus dem Ruder. OM heisst mit preiswerten Mitteln die Ursache einer Krankheit zu behandeln, den Mangel der Zelle - und nicht mit teueren Mitteln die
Symptome. Deswegen ist sie nicht immer beliebt.“

Das vertragen auch einige nicht, „die an Krankheiten verdienen“:

„[…] alles was in der Therapie und Verhütung der chronischen Krankheiten
nicht orthomolekular ist, wird versagen. Der Mechanismus unserer
körperlichen Systeme ist mittelfristig unwillig, um mit
nicht-orthomolekularen Stoffen positiv zu reagieren. Die orthodoxe
„Schulmedizin“ wird versuchen, die Nichtbeachtung dieser Maxime - geboren
aus Engstirnigkeit und Ignoranz gegenüber den Naturgesetzen - durch Einsatz
von Geld, Forschungsgigantismus und Propaganda zu ersetzen. Dies Unterfangen
wird scheitern und zur Ursache einer gewaltigen Kostenexplosion im
Gesundheitswesen werden, mit der Folge schwerer sozialer Verwerfungen,
Wirtschafts- und Staatskrisen. (.) Kein Geld der Welt wäre in der Lage, die
Entwicklung aus Hunderten von Millionen Jahren biofunktioneller adaptiver
Entwicklung zu kopieren oder gar zu übertreffen.“
Linus Pauling, Nobelpreisträger, 1974 anlässlich eines Referates in
Washington U.S.A."

Das kam : Dein Artikel enthält ein unverändertes Vollzitat, das aufgrund seiner Länge automatisch entfernt wird. Bitte kürze den Ursprungstext auf den wesentlichen Anteil, um das Zitat zu erhalten!

Gute Besserung wünsche ich

Hallo,

danke für Deine Anfrage an mich.

Ich kann eigentlich nur dazu raten, mit dem behandelnden Arzt zu sprechen, wegen des verschriebenen Sanasthmax.

Dein Sohne ist zwar erst 6 Jahre alt, und ich bin mir sicher, eigentlich, das der Arzt schon weiß, was er Deinem Sohn verschrieben hat. Klar bringt jedes Medikamnt auch gewisse Nebenwirkungen mit sich ; man sollte aber immer abwägen, was besser ist : Luftnot oder eben das Medikament (inbegriffen Nebenwirkungen), die das Leiden erträglicher machen. Beobachtet einfach mal, wie der Sohn auf das verschriebene Medikament reagiert, dann kann man immer noch handeln.

Lasst Euch von den beschriebenen Nebenwirkungen nicht verrückt machen, sie können auftreten, müssen aber nicht.

Vielleicht ist auch eine Kur ( mit einem Elternteil zusammen?) hilfreich? Oftmals ist auch eine Luftveränderung sehr hilfreich, z.B. an der Nordsee, da gibt es hervorragende Kliniken, z.B. auf der Insel Borkum.

Nicht verrückt machen (lassen), man kann alles mit der richtigen Medikation in den Griff bekommen, wichtig ist nur, das man diese auch vorschriftsmäßig und nach Anweisung des behandelnden Arztes anwendet.

Evtl. könnte man auch einen Lungenfacharzt konsultieren, je früher, desto besser.

Alles Gute für Euren Sohn,
Kieckie

Hallo Erwin, eine gute Idee, sich einmal alternativ umzuschauen. Die Diagnose „schwache Bronchien“ zeigt totale Hilflosigkeit. Sehr viel wahrscheinlicher ist eine Kombination aus Mykotoxinen durch Schimmelsporen und Elektro-Smog und/oder Schwermetall-Belastung. Das genau abzuklären, rate ich, einen dieser Therapeuten aufzusuchen; http://iye.shli.de, die allesamt nach Dr. Klinghardt arbeiten: http://digbig.com/4yhjp. Hier wird u.a. beschrieben, wie man Asthma komplett ausheilt: http://7u.shli.de und wie sie entsteht.

Beste Grüße
Albrecht Henze

Hallo Erwin,

  1. ich gehe davon aus, sie sind bei einem Kinderarzt in Behandlung und nicht bei einem Hausarzt…!
  2. wenn häufig eine spastische Bronchitis auftritt (häufig heißt mehrfach im Winter mit wirklicher Spastik und nicht nur einer „Verlegung“ der Bronchien) ist eine adäquate Behandlung mit einem Cortison und evt auch einem bronchienerweiterndem Mittel sehr wichtig.
  3. Erst sollte eine Diagnostik versucht werden um evt eine Ursache zu finden (Allergietest, Lungenfunktionstest etc) Bei ihrem Sohn scheint aber ein Infektasthma vorzuliegen (wenn er nur im Infekt giemende Atmung aufweist, sonst aber keine Beeinträchtigung außerhalb der Infektzeit hat).
  4. All diese Überlegungen und Teste führen dann zur Therapie zB mit Sanasthmax.
  5. Vor den Nebenwirkungen brauchen sie keine Angst haben, viele sind sehr selten. Ihr Kinderarzt wird sie aufklären.
  6. Am Schlechtesten wäre es, sie würden das Asthma (?) nicht oder nur halbherzig behandeln. Wenn Asthma, dann „volles Rohr“, denn dann hat ihr Kind eine gute Chance das Asthma in der Pubertät wieder zu verlieren.
  7. In diesem Winter husten viele Kinder wochenlang. Aber keine Sorge bei Kindern wird auch ein 6 Wochen Husten i.R. nicht chronisch.

Merke allgemein: Die Diagnostik ist entscheidend, die Therapie dann meist einfach, wenn sie genau wissen woran sie sind.

Diese kurzen Bemerkungen ersetzen nicht den Gang zum Kinderarzt.

MfG
Edgar (Kinderarzt)

Hallo,
leider fehlen viele Informationen, die für ein profundes Urteil notwendig
sind. Zunächst mal: „schwache Bronchien´“ sind Unsinn.

  1. sind Raucher im Haushalt?
  2. zu welchen Jahres- Tageszeiten wird gehustet (oder ständig?)
  3. sind Allergien bekannt?
  4. Wo wohnen Sie? Bauernhof? Gebirge? etc
  5. Haben Sie Hunde, Katzen? (Nachbarn?)
  6. Was alles haben Sie an Umweltfaktoren mit Ihren Nachbarn gemeinsam?
  7. Industrieansiedlungen?

alle „wirklich“ wirksamen Medikamente haben nun mal leider - mehr oder
weniger - ausgeprägte Nebenwirkungen.
Nur das was absolut nicht wirkt (aber die Psyche von beunruhigten Müttern
beruhigt), wie Bachblüten, Homöopathie, 95 % der Naturheilkunde, das hat -
auch nicht immer - keine oder wenig Nebenwirkungen.

mit freundlichen Grüssen

Ricardo

Hi!

Das verordnete Präparat ist ein Kortisonpräparat. Normalerweise wird von diesen Medikamenten praktisch nichts in den Gesamtorganismus aufgenommen, wenn doch, in der Regel schnell wieder abgebaut. Da sich die Hersteller immer absichern, wird eben mal das gesamte Nebenwirkungsspektrum von Steroidpräparaten aufgeführt.
Ich verschreibe viel Kortisonpräparate für die Nase und habe da noch nie systemische nebenwirkungen gesehen.

Ob das Präparat erforderlicch ist, dazu kann ich auf die Ferne nichts sagen. Als Alternative gäbe es noch Atemwegs-erweiternde Spray, zB Salbutamol, aber da darfst Du den Beipackzettel auch nicht lesen :wink:
http://www.swiss-paediatrics.org/paediatrica/vol14/n…

Viele Grüße und Gute Besserung dem Kleinen
Peter

Lieber Erwin,

hört sich schlimm an. Der Arzt hat recht, eine ständige Entzündung kann Wind liegt es meiner Meinung nicht. Ich würde auf die Luftbelastung durch Umweltfaktoren tippen oder auf die Bauweise der Häuser. Eine medikamentöse Behandlung bekämpft noch nicht die wirkliche Ursache. Um da mehr sagen zu können, brauche ich noch mehr Informationen. Genauer Standort, Bauweise und Alter der Häuser usw.

LG
Klahau

hallo,

komme wg. krankheit erst jetzt dazu ihre anfrage zu beantworten.
zu der frage, ob und welche medikamente ihr kind nehmen soll, möchte ich nichts sagen. das ist die entscheidung eines arztes und der eltern.
ich kann nur soviel sagen: seit meinem 3. Lebensjahr (bin jetzt 54) habe ich asthma und nehme seitdem auch medikamente. diese waren vor 50 jahren längst nicht so gut wie heute. mir war es untersagt sport zu machen, im gymnasium meinte die rektorin ich bräuchte kein abitur zu machen, da ich sowieso nie arbeiten könne, usw. mit luftnot habe ich bis in die pubertät wahnsinnig zu kämpfen gehabt mit Krankenhausaufenthalten alle paar wochen.

heute lässt sich asthma mit den zur verfügung stehenden medikamenten sehr gut behandeln. in einer reha können kinder auch lernen, mit ihrem asthma selbständig umzugehen und das funktioniert. eine freundin meiner tochter macht trotz asthma hochleistungssport und ist da sehr erfolgreich, eine weitere freundin mit asthma ist triathletin.

Wenn sie unsicher sind, ob sie das medikament geben sollen oder nicht: einen zweiten arzt zu rate ziehen (lungenfacharzt) und vor allem: nachfragen, nachfragen. lassen sie sich erklären, wie die medikamente wirken, dann ist es oft auch einsehbarer, dass das kind diese medikamente nehmen soll. und ganz wichtig: das kind immer mit in die behandlung einbeziehen. Luftnot ist ein lebensbedrohlicher zustand und sollte möglichst vermieden werden. mit einer guten medikation kann ihr kind sicher auch in zukunft gut leben.

viele grüsse
renate

Hallo Erwin,

Sanasthmax ist ein bekanntes und auch schon länger bewährtes Medikament für Patienten mit Asthma, spastischer Bronchitis oder „schwachen Bronchien“, womit der Hausarzt wohl am ehesten ein sog. hypersensibles Bronchialsystem gemeint hat. Es ist eigentlich sehr gut verträglich und ich würde es daher auch nicht als „extrem“ einschätzen (Wenn man die Packungsbeilagen verschiedener Medikamente liest, dürfte man auch kein Paracetamol oder Aspirin einnehmen), die erwähnten Nebenwirkungen sind extrem selten und in der Regel nicht zu erwarten.
Natürlich muß bei jeder Krankheit überlegt werden, ob man etwas dagegen machen möchte. Sicher kann man es auch so lange wie möglich mit pflanzlichen oder homöopathischen Mittel versuchen, aber wenn das alles nicht mehr hilft, dann ist Sanasthmax sicher eine wirksame und gut verträgliche Alternative!

Viele Grüße,

A. Theobald