Schwache Handystrahlung schlechter als starke?

Hallo,

folgende Untersuchung fuehrt auf dass Handystrahlung am gefaehrlichsten ist wenn sie gering ist.

(One remarkable observation is the fact that the lowest energy levels give rise to the most pronounced
albumin leakage. If mobile communication, even at extremely low energy levels, causes the users’
own albumin to leak out through the BBB, also other unwanted and toxic molecules in the blood, may
leak into the brain tissue and concentrate in - and damage - the neurons and glial cells of the brain.
aus: http://www.icems.eu/docs/venice/6th_Workshop_Salford… )

Das kann allgemein Sinn ergeben da z.B. einige Stoffe auch nur in geringen Konzentrationen den Koerper angreifen da hoehere Konzentrationen Gegenmassnahmen des Abwehrsystems zur Folge haben.

Aber was ist eine hohe und was eine niedrige Konzentration bei Strahlungen (z.B. von Mobieltelefonen)?

Gaebe es folglich Sinn sich bewusst staerkerer Strahlung auszusetzen (z.B. ein schlecht abgeschirmtes Handy zu haben) damit der Koerper Massnahmen ergreift welche ihn vor der Strahlung schuetzen der er sowieso ausgesetzt ist? (Denn der allgemeinen Strahlung von WLAN, mobilen Telefonen usw. kann man sowieso nicht entkommen)

Gruss und Dank

Desperado

Hallo,

Mobilfunktelefone, wie sie es in der heutigen Form gibt, gibt es seit ca. 15 Jahren. In der Zeit gibt es einfach keine Langzeitstudien, was die Schädigung durch Handystrahlung betrifft. Und so kann man noch nicht mal sagen, ob es die stärkeren oder schwächeren Strahlungen sind, bei dem man ein Ohr verliert oder einen Gehirntumor davon kriegt.

Hingegen beobachtet man in Gegenden, wo sehr große Trafostationen stehen in der Bervölkerung Gereiztheit und Schlafstörungen. Ich weiss nicht, ob das bißchen Elektrosmog was aus dem Handy kommt den Kohl fett macht, wenn man sich umschaut und guckt, was man sonst eigentlich für Umwelteinflüssen man ausgesetzt ist (Abgase etc)

Gruss GDA

Hallo,

folgende Untersuchung fuehrt auf dass Handystrahlung am
gefaehrlichsten ist wenn sie gering ist.
(One remarkable observation is the fact that the lowest energy
levels give rise to the most pronounced
albumin leakage. If mobile communication, even at extremely
low energy levels, causes the users’
own albumin to leak out through the BBB, also other unwanted
and toxic molecules in the blood, may
leak into the brain tissue and concentrate in - and damage -
the neurons and glial cells of the brain.
aus: http://www.icems.eu/docs/venice/6th_Workshop_Salford…
)
Das kann allgemein Sinn ergeben da z.B. einige Stoffe auch nur
in geringen Konzentrationen den Koerper angreifen da hoehere
Konzentrationen Gegenmassnahmen des Abwehrsystems zur Folge
haben.

Diese Aussage ist mir ebenfalls bekannt und erscheint logisch, der Angriff erfolgt unterhalb der Reaktionsschwelle. Dabei ist auch noch zu berücksichtigen, daß es außer der Wärme erzeugenden Strahlung noch eine biologische gibt, die zumindest bislang wissenschaftlich nicht erforscht wurde - diese verläuft ebenfalls unterschwellig, den Link dazu gab ich dir bereits (Stichwort Bio-Protekt).

Aber was ist eine hohe und was eine niedrige Konzentration bei
Strahlungen (z.B. von Mobieltelefonen)?

Eine genaue Trennung ist bislang nicht bekannt - denn jeder Mensch ist anders, was seine Empfindlichkeit betrifft. Eines scheint aber inzwischen geklärt, daß die bisherigen Grenzwerte untauglich sind und viel zu hoch liegen. Berücksichtigt man die obige Aussage müßte der Grenzwert 0,0 betragen.

Gaebe es folglich Sinn sich bewusst staerkerer Strahlung
auszusetzen (z.B. ein schlecht abgeschirmtes Handy zu haben)
damit der Koerper Massnahmen ergreift welche ihn vor der
Strahlung schuetzen der er sowieso ausgesetzt ist? (Denn der
allgemeinen Strahlung von WLAN, mobilen Telefonen usw. kann
man sowieso nicht entkommen)

Nein, das wäre keineswegs sinnvoll. Das Immunsystem wird sich zwar zunächst dagegen wehren und Gegenmaßnahmen ergreifen. Da Handys inzwischen aber sogar die Festtelephone ersetzen, die Zeit der Nutzung eines aktiven Handys immer länger wird, stößt das Immunsystem bald an seine Grenzen, ermüdet und kann dann nichts mehr ausrichten. Das kann dann zu einer allgemeinen Immunschwäche führen. Letztlich führt das dann zu den bekannten Symptomen, die echte Krankheiten auslösen.

Die beste Methode ist und bleibt, sich weitestgehend gegen all diese Strahlungen zu schützen bzw. sie zu vermeiden, wo immer es geht. Ist die Belastung sehr niedrig, und ist der Betroffene relativ robust, kann er vor Schäden bewahrt bleiben, Empfindliche hingegen können auch dann noch Probleme bekommen.

Man darf dabei nicht vergessen, daß auch unser Körper mittels elektromagnetischer Eigenschaften funktioniert - gesteuert wird (z.B. Herznervenleitung, Feuerung der Neuronen im Gehirn, ohne die der Spalt an den Synapsen nicht überwunden werden kann, um Informationen weiterzuleiten u.v.m.). Daher ist auch nachvollziehbar, daß fremde elektromagnetische Strahlung zu den unterschiedlichen körpereigenen Interferenzen bilden - was die Frequenzen des Körpers durcheinanderbringen kann, wie auch die Alpha, Delta usw. Wellen im Gehirn.

Gruß,
Cantate

Hallo,

in einem früheren Thread, ebenfalls von Desperado initiiert, benannte ich einige Studien der Universitätskliniken Wien, die nachgewiesen haben, daß die Handy-Microstrahlung die Chromosomen schädigt indem sie im Chromosom Brüche verursachen.

Mobilfunktelefone, wie sie es in der heutigen Form gibt, gibt
es seit ca. 15 Jahren. In der Zeit gibt es einfach keine
Langzeitstudien, was die Schädigung durch Handystrahlung
betrifft.

Das mag zutreffen, aber schon die Schäden, die sich bei Kurzzeitstudien ergaben, sind höchst bedenklich - s.o.

-Und so kann man noch nicht mal sagen, ob es die
stärkeren oder schwächeren Strahlungen sind, bei dem man ein
Ohr verliert oder einen Gehirntumor davon kriegt.
Hingegen beobachtet man in Gegenden, wo sehr große
Trafostationen stehen in der Bervölkerung Gereiztheit und
Schlafstörungen.

Ich weiss nicht, ob das bißchen Elektrosmog
was aus dem Handy kommt den Kohl fett macht,

Bedauerlicherweise doch, denn Handys werden direkt an den Kopf angelegt, am Körper getragen usw. - der Elektrosmog kommt meist aus größerer Entfernung, wenn man sich nicht gerade auf ein Elektrokabel setzt. Bereits vor ca. 18 Monaten berichtete die Ärztezeitung von 5 Patienten, die an durch Handystrahlung ausgelösten Kopftumoren starben. Und die Ärztezeitung ist nicht gerade für eine anti-Handy-Haltung bekannt.

wenn man sich
umschaut und guckt, was man sonst eigentlich für
Umwelteinflüssen man ausgesetzt ist (Abgase etc)

Die Empfindlichkeit des einzelnen Menschen spielt ebenso eine Rolle, wie die Kumulation aller anderen Toxine, denen wir ausgesetzt sind, und täglich werden es mehr. Das Immunsystem ist irgendwann völlig überfordert und gegen vieles ist es von vornherein machtlos, weil es evolutionär für viele dieser „Angriffe“ gar nicht gerüstet ist.

Gruß,
Cantate

Hallo,

doch, es gibt schon einige Studien, zu finden z.B. bei Wikipedia (http://en.wikipedia.org/wiki/Mobile_phone_radiation#…) und Cantate hat auch ein paar interessante Links zu Studien gepostet (Suchfunktion: „Handystrahlung“ und „Krebs“ eingeben).

Aus eigener Erfahrung kann ich auch ueber Effekte berichten: Die letzten 10 Jahre hatte ich mein Handy permanent an und immer neben meinem Bett, seit ich mich genauer mit Handystrahlung befasst habe schalte ich es zumindest nachts ab und konnte die ersten Tage viel schlechter schlafen. Obwohl diese subjektive Beobachtung nicht wissenschaftlich ist wuerde ich sagen dass sich mein Gehirn an die Strahlung angepasst hat und sich langsam entwoehnt, welche Folgen das ganze hat werden wir in einigen Jahren oder Jahrzehnten sehen.

Gruss

Desperado

aus: http://www.icems.eu/docs/venice/6th_Workshop_Salford…

)

Diese Arbeit ist etwas fragwürdig, da kein Versuchsaufbau angegeben wird. Nur so als Beispiel: Eine Strahlung, die einen Rattensschädel durchdringt, kommt beim Menschen vieleicht nicht über den Schädelknochen hinaus.
Die zitierten Arbeiten können nicht akzeptiert werden, der Autor zitiert sich doch dauernd selbst!

Das kann allgemein Sinn ergeben da z.B. einige Stoffe auch nur
in geringen Konzentrationen den Koerper angreifen da hoehere
Konzentrationen Gegenmassnahmen des Abwehrsystems zur Folge
haben.

Das ergibt eher Unsinn. Bitte mal zu erklären, welche Stoffe das sein sollen?

Aber was ist eine hohe und was eine niedrige Konzentration bei

Strahlungen (z.B. von Mobieltelefonen)?

An dieser Stelle wird’s ja schon fragwürdig. Keine Definition auf weiter Flur.

Gaebe es folglich Sinn sich bewusst staerkerer Strahlung
auszusetzen (z.B. ein schlecht abgeschirmtes Handy zu haben)
damit der Koerper Massnahmen ergreift welche ihn vor der
Strahlung schuetzen der er sowieso ausgesetzt ist? (Denn der
allgemeinen Strahlung von WLAN, mobilen Telefonen usw. kann
man sowieso nicht entkommen)

Nun nicht gleich zur anderen Seite übertreiben. Mikrowellen grillen das Gehirn, wie viele ehemalige DDR-Marinesoldaten erfahren mußten, die ohne Schutz in der Nähe von RADAR-Anlagen arbeiten mußten. Sie mußten verdammt lange um ihre Anerkennung als Wehrdinstbeschädigte nach 1989 kämpfen.
Welche genauen pathologischen Vorgänge hier jedoch vorliegen, ist nicht bekannt und wird es wohl auch nicht. solange wir nicht die Vivisektion beim Menschen eingeführt haben.

Solange müssen wir uns also auf Ratten beschränken. Und da der Mensch keine Ratte ist, werden wir noch viele Kämpfe um den bösen Eletrosmog erleben.

Moin, Desperado,

da z.B. einige Stoffe auch nur in geringen Konzentrationen
den Koerper angreifen da hoehere Konzentrationen
Gegenmassnahmen des Abwehrsystems zur Folge haben.

Hahnemann lässt grüßen - Strahlungsschäden mit Homöopathie zu vergleichen hilft nicht weiter. Physikalische Wirkungen lassen sich nicht wegschwafeln.

Gaebe es folglich Sinn sich bewusst staerkerer Strahlung
auszusetzen (z.B. ein schlecht abgeschirmtes Handy zu haben)

Was mag denn „schlecht abgeschirmt“ hier bedeuten? Ein abgeschirmtes Handy ist nutzlos, damit kann weder gesendet noch empfangen werden.

damit der Koerper Massnahmen ergreift welche ihn vor der
Strahlung schuetzen der er sowieso ausgesetzt ist?

Der Körper ergreift hier gar nichts, vor allem gibt es keine Lernfähigkeit wie sie das Immunsystem aufweist. Denk doch bloß mal an den Sonnenbrand - der kommt bei Leuten, die sich der Sonne zu lang aussetzen, fröhlich jedes Jahr wieder. Strahlung ist nun mal rein physikalisch.

Gruß Ralf

Hallo Desperado,

ein Nachtrag, da ich gerade auf einen Artikel gestoßen bin, der die Hintergründe, Forschungen, Studien usw. zu Schäden an den Mitochondrien behandelt (Schädigungen auch durch Handystrahlung u.a.), siehe hierzu:

http://www.dr-kersten.com.

Sein ausführlicher Artikel ist erschienen in raum&zeit Nr. 163, Jan./Febr. 2010. Dr. med. Kersten führt Forschungen und Studien von Prof. Martin L. Pall, Institut für Molekularbiologie, Washington State University; Dr. Heinrich Kremer - Zellsymbiosetherapie; Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, Internist und Umweltmediziner an. Desweiteren erklärt er die chemischen, elektromagnetischen, enzymatischen Einflüsse sowie die Ursachen der Krankheitsentstehung und welche Krankheiten durch Schädigung des Systems entstehen können u.v.m.

Gruß,
Cantate

Hallo cantate,

Danke fuer die Infos und die anderen hilfreichen Antworten, werd mir das ganze mal in der Raum&Zeit durchlesen.

Gruss

Desperado