Medizinische Risiken bei ‚alten‘ Müttern
…na das hättest Du ja mal sagen können…
Bei eventuellen Komplikationen wäre es doch nun unerheblich,
ob du 20 oder 40 bist… Oder ist die medizinische Versorgung
für 20 jährige besser?
Das ist zwar richtig, aber die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen ist eben deutlich höher als bei einer 20jährigen, weshalb die schlechtere medizinische Versorgung von der Bedeutung her schwerer wiegt.
In irgendeinem Brett waren hier kürzlich Berichte aus Australien zu lesen, und selbst in diesem vermeintlich „zivilisierten“ Land scheint die vorgeburtliche Versorgung von Schwangeren sehr mager zu sein, da wird’s auf Bali vermutlich noch übler aussehen.
Dabei geht’s übrigens gar nicht mal um die invasiven Pränataldiagnostikmonster, auf die man auch in DE gut verzichten kann, sondern um ganz normale Dinge wie Ultraschall, CTG und Neugeborenenscreening, aber auch um die Versorgung unter der Geburt wie einer Möglichkeit zu einem professionell durchgeführten Kaiserschnitt nach einer sanften Methode sowie die Möglichkeit, Kind und/oder Mutter intensivmedizinisch zu betreuen.
Das sind alles Dinge, die im Idealfall völlig egal sind - bei einer komplikationsfreien, normalen Schwangerschaft und Geburt. Aber (von onmeda.de):
„Bei Frauen über 35 Jahren ist das Risiko von Fehlgeburten deutlich erhöht. Außerdem steigt die Gefahr für Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Myome und Präklampsie. Auch chromosomale Störungen des Fetus, vor allem das Down-Syndrom (Trisomie 21), kommen häufiger vor.“
Deshalb sind Schwangerschaften mit Müttern über 35 automatisch und stets „Risikoschwangerschaften“.
Gruß,
Malte