Hallo Chab!
Hallo Gemeinde!
Als Mutter eines nun schon 18 Monaten altes Kindes, kann ich der Firma sehr gut verstehen. Und ich kann irgendwie nicht nachvollziehen warum dieses Verhalten absurd sein soll…
Als AN würde ich tatsächlich versuchen wieder in einem (möglichst unbefristeten) Arbeitsvertrag zu kommen. Und als Schwangere erst recht! Da würde ich alles Menschenmögliche dafür tun! Die Probleme die ich dann als Schwangere bzw als frischgebackene Mutter zu bewältigen habe, sind wesentlich ärger und strapaziös, wenn kein Arbeitsvertrag habe.
Doch als AG wurde ich genauso reagieren wie Deine Firma es getan hat. Die kosten die auf die Firma zukommen, wenn eine Mitarbeiterin schwanger ist/wird, sind erheblich. Und das in der hypotetischen Fall, daß die schwangere Mitarbeiterin eine reibungslose Schwangerschaft geniesst und währenddessen nicht krank wird. Sollte es anders werden, treiben sich die Kosten sehr sehr weit in die Höhe. Und dann kommt die Mutterschutz (= Fortzahlung der Lohn, keine Leistung und noch jemand einzustellen um die anstehende Arbeit zu machen!), Elternzeit, und und und…
Vielleicht meinst du ich bin zu zynisch, wie ich da so rede. Eigentlich aber, habe ich nur versucht die Sicht der AG zu übernehmen und fiel mir das alles dazu ein. Und ich denke, das ist was du eigentlich wolltest…
Schöne Grüße und eine gute, bilderbuchähnliche Schwangerschaft für Deine Kollegin!
Helena
PS Ich gehe davon aus, daß als Deine Kollegin gekündigt hat, noch nicht wußte, daß sie schwanger war, oder??? Jedenfalls ist es für sie, leider, äußerst dumm gelaufen, denke ich! Denn jetzt als Schwangere wird sich äußerst schwer tun irgendwo eine Arbeitsstelle zu finden!
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