Hallo,
meine Freundin ist schwanger und ich mach mir Sorgen da sie einen Job hat in dem sie immer der kälte ausgesetzt ist, ziemlich schwer heben muss und sich die ganze zeit strecken muss.
Das schlimmste finde ich dass sie von kollegen ziemlich gemobbt wird und ich denke dass sich das alles auch ziemlich aufs Kind auswirken könnte.
Besonders wegen dem Mobbing und psychischen problemen oder belastungen.
Liege ich da richtig oder mach ich mir um sonst die Sorgen?
Hallo,
nein, Du machst Dir sicher nicht umsonst Sorgen. In welcher SSW ist sie denn?
Hat sie denn schon mit ihrem AG gesprochen? Besteht die Möglichkeit eine andere Tätigkeit im Unternehmen auszuüben?
Wenn der AG sich quer stellt, nicht lange fackeln, sondern sie sollte zum Arzt gehen und ihre Situation schildern. Wenn es so ist, wie Du schreibst, dann wäre eine Freistellung möglich.
Viele Grüße
Danke für die schnelle Antwort.
Sie ist jetzt erst in der 10ten SSW.
Ihr Chef interessiert sich für nix, auch das mit dem mobbing lässt ihn kalt und meint dazu nur dass sie es unter sich selbst ausmachen sollen.
Einfach ein Ar…
Wer gemobbt wird, ist selbst daran meist nicht völlig unschuldig. Beispiel:
Ich kenne einen Berufsarbeitslosen, dessen Hobby am Rande erwähnt die fortwährende Lobpreisung des „Bedingungslosen Grundeinkommens“ (O-Ton: da muss man sich nicht mehr so anstrengen), der hatte einen Job in einer Firma.
Dort sei es, aus welchen Gründen auch immer, üblich, dass sich alle duzen. Der Chef, die Bürokräfte, die Leute in der Produktion und im Vertrieb. Wir reden hier von einer Abwandlung sonst üblicher Gepflogenheiten im Umgang von Menschen miteinander, nicht etwa dem erzwungenen Verzehr von Exkrementen.
Jedenfalls hat der Typ sich fortwährend verbeten, geduzt zu werden.
Du kannst dir ja vorstellen, was da im Kollegium losging.
Irgendwann hat man einen Grund gefunden, eine wirksame Kündigung auszusprechen. Dann ist er auf’s Arbeitsgericht los.
Also soll deine Frau mal schauen, ob da irgend etwas ist, woran sie mitträgt.
Wer gemobbt wird, ist selbst daran meist nicht völlig
unschuldig. Beispiel:
Ich kenne genügend Beispiele, wo es erartiges Verhalten nicht gab. Schüler z.B., die einfach nur nicht mit saufen und kiffen wollen - und vielleicht kein Ego haben, das sooo groß ist, den anderen entschieden entgegenzutreten. Wo ist dessen „Schuld“?
Du machst es dir etwas einfach mit deinem Urteil - nur weil dieser Fall gerade passt. Und selbst wenn: der andere hat respektiert zu werden - oder würdest du dich verbiegen, wenn es gefordert würde?
Wenn z.B, in einer Firma alle Bärte tragen oder blonde Haare haben - würdest du das mitmachen? Oder jeden Tag nach der Arbeit Sport zusammen machen … Ja?
Schau mal hier - unter „Schutz am Arbeitsplatz“.
Glaube mir, ich habe Mobbing-Erfahrung.
Meine Opfer haben mir aber alle verziehen.
Glaube mir, ich habe Mobbing-Erfahrung.
Meine Opfer haben mir aber alle verziehen.
Auf die Idee käme ich im Leben nicht. Ich habe Personen erlebt, wie sie litten - und sie haben weder provoziert noch sich entsprechend verhalten. Die „gehirnarm Ausgestatteten“ suchten einfach jemanden, an dem sie sich „groß machen“ können (weil sie arme kleine unbedeutende Lichter sind) - und da bietet sich ein Klassenneuling z.B. super an. Oder auch einfach jemand, der nicht so ein übertrieben großes EGO hat (worauf auch immer sich diese Typen was einbilden - selten gibt es wirklichen Grund dazu.
Ich hoffe immer, dass diese „Menschen“ das, was sie austeilen, auch irgendwann doppelt zurückbekommen - in welcher Form auch immer.
unwitzig!
Hallo!
Glaube mir, ich habe Mobbing-Erfahrung.
Meine Opfer haben mir aber alle verziehen.
Eine schwangere Frau, wird an ihrem Arbeitsplatz von ihrem Chef in einem vermutlich gefährdenden Bereich eingesetzt.
Eine Rücksichtnahme erfolgt nicht, auch nicht auf Nachfrage.
Dann wird sie obendrein noch von den Kollegen ungut behandelt, und Du machst Witze darüber?
Ich finde das unwitzig und hoffe, hier kommt mal der Mod. mit dem weißen Stift.
Angelika
P.S. Der die Schwangerschaft begleitende Frauenarzt sollte m.E. umgehend aufgesucht werden, damit er die werdende Mutter entweder krankschreibt, oder aber nur eine bedingte Arbeitsfähigkeit attestiert!
Stichwort Arbeitsschutz in der Schwangerschaft
Ab der 32.SSW macht sich der Arbeitgeber strafbar, wenn eine Schwangere arbeitet.
Das hilft der Dame, die in der 10. SSW ist, jetzt aber richtig weiter…
Natürlich hilft Ihr das, wenn Sie zumindest die gesetzliche Lage kennt.
Mönsch, Sie braucht aber jetzt eine Lösung, nicht in 6 Monaten!!!
Wer gemobbt wird, ist selbst daran meist nicht völlig
unschuldig. Beispiel:
Der Sohn einer Bekannten wurde gemobbt. Grund: Er hat eine leichte, im Alltag nicht einschränkende Körperbehinderung, die dazu führt, dass er gelegentlich etwas hinkt. Selbst schuld - soll er eben nicht hinken!
Eine Klassenkameradin meiner Tochter wurde gemobbt. Grund: Sie hat nicht Germany’s Next Top Model angeschaut. Selbst schuld - soll sie doch diese gehirnerweichend blöde Sendung anschauen, wenn alle anderen sie toll finden!
Mein Sohn und ein Klassenkamerad wurden pünktlich mit dem Beginn der Grundschule gemobbt. Grund: Weiß keiner, denn beide hatten in ihren jeweiligen Kindergärten zu den beliebtesten Kindern gehört - aber irgendwie werden selbst Erstklässler schon selbst schuld daran sein!
Ach ja, wir reden hier übrigens nicht von ein bisschen Hänseln. Der Sohn meiner Bekannten wurde schließlich die Treppe heruntergestoßen und musste mehrere Wochen im Gipskorsett liegen. Die Klassenkameradin meiner Tochter war mehrere Monate in der Psychiatrie, weil sie sich das Leben zu nehmen versuchte, und der Klassenkamerad meines Sohnes wurde - in der ersten Klasse! - derart in die Weichteile getreten, dass er genäht werden musste.
Du und deine Geschichten
Mal ehrlich. In welcher Schule, um Gottes willen, sind die denn?
Und da ist das noch nicht mal im Osten, wo sie doch alle rechtsradikal sind.
Moin,
der Thread wurde aus Liebe&:stuck_out_tongue_winking_eye:artnerschaft hier eingewandert.
das vorweg.
Eine schwangere Frau, wird an ihrem Arbeitsplatz von ihrem
Chef in einem vermutlich gefährdenden Bereich eingesetzt.
Wir wissen überhaupt nichts Näheres über die Umstände. Wenn im Arbeitsvertrag steht, dass sie ein Kühlhaus sauber zu machen hat, ist das eben so.
Wir wissen nicht, wie lange sie schon da arbeitet, ob der AG weiß, dass sie in Hoffnung ist und ob das an die anderen MA durchgestellt wurde.
Eine Rücksichtnahme erfolgt nicht, auch nicht auf Nachfrage.
Dann wird sie obendrein noch von den Kollegen ungut behandelt,
und Du machst Witze darüber?
Nicht alles ist gleich Mobbing. Man hat sich auch gern mal der Mode angeschlossen, jedes kleine Hänseln gleich an die übergroße Glocke zu hängen.
Ich finde das unwitzig und hoffe, hier kommt mal der Mod. mit
dem weißen Stift.
Von mir aus kann er mit dem roten Pinsel oder der grünen Malerbürste kommen.
Angelika
P.S. Der die Schwangerschaft begleitende Frauenarzt sollte
m.E. umgehend aufgesucht werden, damit er die werdende Mutter
entweder krankschreibt, oder aber nur eine bedingte
Arbeitsfähigkeit attestiert!
Der soll ganz einfach eine vaginale Blutung bescheinigen und ihr ein Beschäftigungsverbot erteilen.
Hallo!
Der thread wurde verschoben, aber Dein von mir unwitzig genanntes Posting wurde hier, im Brett Medizin geschrieben.
(Aber macht es der Umstand des Verschiebens jetzt besser…?)
Im Arbeitsvertrag kann sonstwas drinstehen, eine Schwangere steht unter einem besonderen Schutz, und der Arbeitgeber hat die Fürsorge-Pflicht für seine Mitarbeiter.
Das heißt, er hat dafür zu sorgen, dass es auch oder grade einer Schwangeren beim Arbeiten halbwegs gutgeht und keine Gefahr für Mutter und Kind besteht.
Immerhin wissen wir, sie ist in der 10. SSW, arbeitet in der Kälte, muss schwer heben und sich strecken.
Zudem hat der werdende Vater noch Folgendes geschrieben:
Ihr Chef interessiert sich für nix, auch das mit dem mobbing lässt ihn kalt :und meint dazu nur dass sie es unter sich selbst ausmachen sollen…
Also weiß der Chef Bescheid, und die o.g. Umstände sind schon für eine nichtschwangere Frau nicht der Hit. Wie lange sie dort bereits arbeitet ist dabei unerheblich.
Angelika
Zu den nicht-medizinischen Aspekten:
Immer auch erst die andere Seite anhören!
Ab der 32.SSW macht sich der Arbeitgeber strafbar, wenn eine
Schwangere arbeitet.
Quatsch! Ich habe auch noch gearbeitet. Du musst halt nen Zettel unterschreiben, dass es freiwillig ist und du das selber möchtest.
Nachdem ich dann selbstständig war, habe ich sogar bis Tage vor der Geburt gearbeitet. Hätte mich da wer verklagen wollen?
Gruß Jenny
Geschichten aus dem wahren Leben
Bei den Schulen handelt es sich um eine Gemeinschaftsschule, ein katholisches Mädchengymnasium und um eine kleine Dorfgrundschule - jeweils im idyllischen Ba-Wü.
Wenn dein Knilch soweit ist, wirst du selbst erleben, dass sich die Welt im Allgemeinen und die Schule im Besonderen seit anno dunnemals, als wir Schüler waren, gewaltig verändert hat.