Schwangerschaft–Stillen und der Mann dazu

Hallo zusammen,

angeregt durch meine eigene Überlegung von gestern bei dem es um die Dauer des stillen ging, habe ich mal wieder viel über die Verfügbarkeit der weiblichen Brust nachgedacht. Hier also mal ein paar Gedanken zum Thema Schwangerschaft – Stillen und der Mann dazu.

Wie war das noch. Die Frau überbrachte die freudige Mitteilung das nun der ersehnte Nachwuchs unterwegs ist und da war er weg. Der Busen, mein Ort der Ruhe, Entspannung und Geborgenheit. Diese süssen Brüste, mein Spielplatz davor, während und auch danach.

OK, die ersten Monate kommt man(n) damit noch klar, man(n) versteht, dass die Milchdrüsen sich entwickeln und bis zu einem gewissen Punkt vollzieht man(n) nach, dass es weh tut. Aber ausgerechnet jetzt, wo der Busen doch so schön straff, gross und appetitlich aussieht darf Mann nicht so wie er gerne will.

Was soll’s kommen auch wieder andere Zeiten die mit der Geburt des Kindes sofort und von jetzt auf gleich enden. Von nun an ist es nicht mehr mein Ort. Ich bin nur noch zweite Wahl und muss, an Zeit, nehmen was übrig bleibt Die ersten Wochen ist das Verständnis noch gross, dieser kleine Wurm ist noch so unbeholfen, da möchte man(n) ja der Entwicklung nicht im Wege stehen aber nach einiger Zeit kommt doch dieser Gedanke, Neid. Es war doch bis jetzt alles und ausschliesslich meines. Wie lange will der kleine Wurm hier noch alles blockieren und wann macht der den uneingeschränkten Weg wieder frei.

Nicht nur das ich im Zeitplan nur noch auf Platz drei bin, zuerst das Baby, dann der Schlaf und dann ich, nein auch die gewohnten und so liebgewonnen Handgreiflichkeiten haben sich den neuen Umständen anzupassen. Alleine der Still BH, OK aufgeklappt hat er mit viel Fantasie ja noch etwas erotisches aber mit Stilleinlage, naja.

Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo man(n) darüber nachdenkt was vorher mal besprochen wurde. Ich stille mindestens ein halbes Jahr hatte SIE gesagt. Oh Mann wie lang sind nur sechs Monate wenn man auf etwas verzichten soll was früher fast wichtiger und interessanter war wie das tägliche Frühstück. Danach stille ich dann noch so zwei Monate ab, hatte SIE gesagt. Oh Mann, jetzt sind wir schon weit über 10.000 Stunden wo ich nur das bekomme was übrig bleibt. Nein, dann schon lieber für ein Jahr in den Knast gehen. Da hat man wenigstens nicht das vor Augen was Mann doch so begehrt. Blöder Gedanke, ich freue mich ja auch das der kleine Wurm da ist und er soll es ja auch guthaben, wachsen und gesund bleiben. Wäre es doch nur schon vorbei.

Mitten in diese Zeit kommen die vielen Gespräche mit Freunden, bei den war es immer alles ganz anders sagten SIE. Hmmm sie sagt es war anders, fragen wir doch mal IHN unter vier Augen. Ah, bei dir war es genauso. Puh der erste Helle Punkt am Horizont, anderen ging es genauso und wenn die es überlebt haben dann schaffe ich das auch… grübel… grübel nur wie?

Nun dann war da ja noch die aller beste Freundin, die konnte gar nicht stillen. Wie schade dachte ich immer, der arme Gatte, musste er doch Nachts jede zweite Falsche geben und seinen schlaft unterbrechen. Ich kann liegen bleiben, kann ja eh nichts machen wenn das liebe Baby mal wieder seine halbe Stunde – Stunde an meinem Lieblingsort verweilen darf.

Liebe Grüsse
MeToo

Hallo! Mit ein bisschen Phantasie musst Du nicht „1 Jahr in den Knast“ gehen. Das schreibt Dir eine Mutter, die ihr Kind auch ein gutes Jahr gestillt hat. Probieren geht über studieren! Angelika

Hallo! Mit ein bisschen Phantasie musst Du nicht „1 Jahr in
den Knast“ gehen. Das schreibt Dir eine Mutter, die ihr Kind
auch ein gutes Jahr gestillt hat. Probieren geht über
studieren! Angelika

Hallo,

da schließe ich mich an. Es sollte auch der nicht-stillenden Frau nicht wehtun, wenn man sich seinen „geliebten Handgreiflichkeiten“ widmet *g*…

Aber euer Baby ist wirklich wunderhübsch!

Gruß, Claudia