Schwangerschaft und verkürzte Arbeitszeit

Hallöchen auch,
ach Christian, ich habe - vor fast 20 Jahren - Lehrlingen ausgebildet und ich weiß sehr wohl, was Anspruchsdenken schon damals bedeutete.
Z.B. Eigene Arbeitszeit darf um keine zehntel sekunde länger sein (Gesetz etc.)aber wenn man 1/2 Stunde zu spät kommt, schnell in die Werkstatt huscht, die Karte sticht um dann für eine weiter halbe Stunde im Umkleideraum zu verschwinden usw.
Nur, Deine Antwort klang halt sehr pauschal.
In dem Einzelfall hast Du nicht völlig unrecht. Aber eigentlich sollte ein Arbeitgeber doch schon von sich aus darauf achten, dass eine Schwangere nicht schwere Sachen hebt. Irgendwie wirft das auch ein Licht auf das ganze Arbeitsverhältnis und die sich daraus ergebende Gemütslage.
Gruß
Peter

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Der Fragesteller noch mal …
Hallo!

Es scheint sich ja eine rege Diskussion aus Arbeitergeber- und Arbeitnehmerfront aufgebaut zu haben. Ich muss zugeben, die Formulierung der Frage („Es kann doch nicht sein…“) war nicht sehr glücklich.

Aber ich wollte Euch gern über den weiteren Verlauf des Falles berichten: Also Frau X war bei ihrem Chef. Sie hat bei ihm vorgesprochen, ob eine andere leichtere Tätigkeit während der Schwangerschaft möglich ist. Der Chef hatte keinen alternativen Arbeitsplatz. Dies war der Frau X zwar schon vor dem Gespräch bewusst, aber fragen kostet ja nix.

Beim nächsten Frauenarztbesuch schilderte Sie ihre Arbeitsplatzsituation. Dieser hat sie sofort, wegen der Gefahr für Mutter und Kind, krankgeschrieben.

Dass Frau X nicht an ihren Arbeitgeber dachte muss ich von der Hand weisen. Sie hat ja mit dem Gedanken des verkürzten Arbeitens und des versuchten Arbeitsplatzwechsel schon daran gedacht weiterhin für den AG zur Verfügung zu stehen. Jetzt fällt sie aber zu 100% aus. Ist das besser für den AG?