Mich plagt seit Tagen mein einer Weißheitszahn… der schiebt grade gewaltig im Unterkiefer und versucht die anderen Zähne beiseite zu schieben - leider ist da aber kein Platz für ihn! (Ja… ich wußte schon vor der Schwangerschaft daß der Zahn mal Probleme machen wird… hab mich halt gedrückt… und jetzt schaut er halt schon gut zur Hälfte raus…)
Nun werd ich wohl doch mal zum Zahnarzt müssen und ich befürchte der will mir dann einen Zahn ziehen… da ich grad in der 22. Woche schwanger bin, hab ich jetzt ein paar Fragen:
Gibt es außer Paracetamol noch Schmerzmittel die ich ohne Bedenken nehmen kann?
Mit welchen Schmerzmitteln/Narkosemitteln sollte der Zahnarzt hantieren, damit mein Baby möglichst wenig davon abbekommt?
Oder sollte ich gar mit dem Zahnziehen bis nach der Schwangerschaft warten und bis dahin tapfer die Schmerzen ertragen?
Mich plagt seit Tagen mein einer Weißheitszahn… der schiebt
grade gewaltig im Unterkiefer und versucht die anderen Zähne
beiseite zu schieben - leider ist da aber kein Platz für ihn!
(Ja… ich wußte schon vor der Schwangerschaft daß der Zahn
mal Probleme machen wird… hab mich halt gedrückt… und
jetzt schaut er halt schon gut zur Hälfte raus…)
Servus Kerstin,
das muss alles gar nicht so dramatisch sein! Das ‚gewaltige Schieben‘ irgendwelcher Zähne, gar das ‚Beiseiteschieben‘ ist ein unausrottbares Horrorbild, das leider von Zahnärzten in die Welt gesetzt wurde. Da werden häufig - auch heute noch - Kausalketten kolportiert, daß es einem grausen könnte. Für Dich wichtig ist im Augenblick, daß irgendjemand etwas gegen die Infektion unter jener Schleimhautkapuze tut, die den - halb hervorgetretenen - (Zahnärzte sprechen von ‚halb durchgebrochen‘ oder ‚teilretiniert‘) Weisheitszahn bedeckt. Vielleciht magst Du mal da nachschauen: http://www.zahnwissen.de/frameset_lexi.htm?lexikon_w…
und dann nach ‚Kapuze‘ und nach 'dentitio difficilis’suchen.
Wenn die Gewebsschwellung nicht schon so weit gediehen ist, daß Du nicht mehr ohne Schmerzen schlucken kannst, läßt sich mit lokalen desinfizierenden Maßnahmen häufig die Infektion wieder in das vorherige - chronisch entzündete - Stadium zurückführen. Wenn dann die Schmerzen nicht mehr im Vordergrund stehen, kann abgewogen werden, ob eine Entfernung des Weisheitszahnes überhaupt-, und, wenn ja - während Deiner Schwangerschaft unabweisbar ist. Dazu würde ich bei einem Facharzt für Gesichts- und Kieferchirurgie (vulgo Kieferchirunrg) Rat einholen.
Zur Schmerzbehandlung frag auch den Kieferchirurgen. Hier
Hallöchen!
Danke für Deine Antwort - die mich schon ein bißchen beruhigt - und für die interessanten Links!
War heute früh übrigens bei einem Zahnchirurgen, der mir empfohlen wurde. Der hat mir Betäubung gesetzt (sehr sanft übrigens:c) und irgendwie ein Stück der Kapuze wohl entfernt, den Zahn rundum mal sauber gemacht und noch irgendein Medikament drauf/rein gespritzt… jetzt fühlt sich der Zahn jedenfalls schonmal wieder viel friedlicher an… er meinte, wenns jetzt damit besser wird, ist es gut, sonst müßte halt doch der Zahn raus - was er natürlich nicht so gerne ohne Röntgen machen würde (weil er ja nicht weiß, wie genau der Zahn liegt)… Röntgen würde er halt gern vermeiden, aber wenns nicht anders geht, dann müßt es halt sein…
Was mich zur nächsten Frage bringt:
Wie ist das mit dem Röntgen? Wie „gefährlich“ ist das? Ich meine, die neueren Geräte sollen ja nicht mehr soooo die Hämmer sein, wie früher…
Was mich zur nächsten Frage bringt:
Wie ist das mit dem Röntgen? Wie „gefährlich“ ist das? Ich
meine, die neueren Geräte sollen ja nicht mehr soooo die
Hämmer sein, wie früher…
Grüßle, Kerstin
Hallo Kerstin,
natürlich vermeidet man Röntgen bei Schwangeren, wenns möglich ist.
Aber gerade eine Zahnaufnahme hält sich in der Itensität doch sehr in Grenzen. Außerdem bekommst Du, wenn Du geröntgt wirst in Deinem Zustand, den doppelten Bleischutz übergehängt - Dein Baby kriegt also praktisch nix ab.