Hallo, BelRia,
Kleiderordnungen gab es schon in den alten Kulturen, um die verschiedenen Stände und Ränge zu kennzeichnen.
In Rom gab es z. B. ein Luxusverbot speziell für Frauen.
Im Christentum waren es vor allem die Mönchsregeln, die den Mönchen bestimmte Kleiderformen und damit auch die Farben vorschrieben.
Dabei wurden natürlich bunte, prächtige, farbige, auffällige Sachen vermieden. So kommt es, dass schwarz, braun und weiß die typischen Klerikerfarben wurden.
Für „weltliche“ Kleriker - solche die also keine Ordensleute sind - wurde schwarz zur passenden Farbe gewählt, vielleicht nach den Augustiner-Chorherren.
Schwarz ist auch generell für die unteren Ränge vorgesehen, je weiter man nach oben steigt, geht es über lila (Dekane), rot (Bischöfe), purpur (Kardinäle) bis weiß, das dem Papst vorbehalten ist.
Seit langen (wie lange weiß ich nicht) ist es aber üblich, dass nur Socken, oder Hemden oder Krägen die Farben zeigen, ansonsten trägt man einen dunklen Anzug.
Nur bei feierlichen Anlässen, wenn Soutanen, also diese Priesterkleider, vorgeschrieben sind, sieht man die Farben. Da es immer ein feierlicher Anlass ist, wenn der Papst los ist, trägt er auch immer seine weiße Soutane.
Vielleicht googelst du auch noch nach „Kleiderornung für Klerikale“ oder so.
Und sag mir doch, wozu du das wissen musst!
Fritz