Keine ahnung ob man so etwas lösen kann. Es geht um schwarze Löcher, von denen wir einmal voraussetzen wollen, daß sie beliebiger Größe vorkommen können.
Folgende Vorgaben:
Man gebe einen Punkt innerhalb des Sonnensytems an, der nicht weiter als der größte Radius der Pluto-Bahn von der Sonne entfernt ist.
Das schwarze Loch muß 5Mio. Jahre um die Sonne kreisen.
Nach 5Mio. Jahren soll das s.L. die Sonne „verschlingen“
Aufgabe:
Man bestimme Ort, Größe und Masse des schwarzen Loches, das diese Voraussetzungen erfüllt.
ich glaub nicht
Ich glaub, man kann keine Ortsangaben machen, denn eigentlich verhindert ja die Drehimpulsbarriere, dass irgendein Teilchen in ein (punktförmige) Loch hineinstürzt.
Wenn nun doch etwas hineinstürzt, heißt das, entweder daß
a) der Bahnradius des Teilchen an einer Stelle kleiner ist der Schwartzschildradius, der war allerdings nicht angeben und/oder
b) das Teilchen mit anderen zusammenstößt und dabei Drehimpuls verliert, was aber sehr chaotisch ist und nicht vorhersagbar.
(von relativistischen Effekten ganz abgesehen)
Die Masse ist wiederum einfach: M=Masse_vorher + Masse_Sonnensystem (-Masse von Verluststrahlung). Und die Größe ergibt sich aus der Masse.
Gruß
Oliver
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es geht und zwar ueber
der freie parameter ist der abstand, damit varriert auch die masse. die beiden partner verlieren gravitationsenergie waehrend sie sich umkreisen. irgendwann taucht halt die sonne ein in den schwarzschildradius. vorher zerreisst es sie klarerweise. allerdings, wenn das schwarze loch weiter draussen waere, muesste es sehr schwer sein fuer 5 millionen jahre. denn nehmen wir ein schwarzes loch auf der jupiterbahn mit 10-facher sonnenmasse, ich glaube das wuerde dann einige zig 100-milliarden jahre mindestens dauern. so ist das halt
beste gruesse, lego
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Hi lego!
so in etwa hatte ich mir das gedacht, vielen dank für deine links.
allerdings ging es mir weniger um die Kollision an sich, sondern darum, anfangspunkt und -masse des schwarzen loches zu bestimmen, damit es (egal, ob es nun ein paar Planeten schluckt oder nicht) 5 Mio. Jahre um die sonne kreist und sie dann verschlingt, bzw. ob man diese beiden Daten angeben könnte.
sorry so genau ist das nicht mein ding, ich bin experimentalphysiker und jage mit hardware neutrinos. fuer allgemeine relativitaetstheorie und gravitationswellen habe ich da nicht so viel wissen und vielmehr zeit uebrig, solches auszurechnen. du siehst ja an dem einen link, so etwas geht nur noch numerisch mit grossrechnern und einen expertenteam. klar koennte man grob den energieverlust mit den parametern m1,m2, Abstand, art der umlaufbahn, etc berechnen und wie sich dann der abstand verringert, aber eine integrale loesung anbieten kann wohl niemand.
viele gruesse, suche noch mal mit englischen begriffen ueber die eine seite(deutsch-english—>begriffe auf englisch) imnetz und evtl kannst du abschaetzungen finden oder literaturhinweise.
alles gute, lego
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im astro-brett gibt es jetzt eine debatte, schaue mal nach, mehrere threads und dort habe ich auch eine zusammenfassung geschrieben mit formeln und zahlenbeispielen und einem buchvorschlag fuer dich,