Schwedenbitter Wirkung und Anwendung?

Habe gerade von diesem Mittel Schwedenbitter gehört und wollte es mir morgen mal in der Apo. besorgen gehen. Allerdings wollte ich lieber nochmal fragen, für was ich es alles verwenden kann. Hatte erstmal vor, meinen Herpes auf der Lippe, sowie kleine Pikel im Gesicht damit zu behandeln. Aber wie am besten? Und auf was muss ich achten? Außerdem hab ich gelesen das es gut gegen Narben hilft, ich hab eine kleine Narbe über der Lippe, allerdings ist die schon recht alt. Würde aber gerne versuchen diese optisch mit Schwendenbitter zu verbesser, aber auch da bin ich mir nicht sicher wie ich es am besten mache?

Danke für die Hilfe Gruß

Hallo verdasco,

http://www.kraeuter-verzeichnis.de/pages/schwedenkra…

Nur einer von zig Millionen Links, die dir garantiert weiterhelfen werden.

Um Gottes Willen verwende das Zeug wegen deiner Hautmalässen niemals direkt auf der Haut, auch nicht verdünnt. Unbedingt bei deiner ersten Anwendung Melkfett, Vaseline o.ä. dünn auf die zu behandelnde Stelle, dann den Schwedenbitter entsprechend verdünnt auf Bandagen, Zellstoff, Mullbine etc. träufeln und dann auf den Pickel oder das Ekzem legen, ggfs. abnehmen und weiter verdünnen, wenns zu sehr zwiebelt.

Eigene Erfahrung.

Beste Grüße

Annie

Hallo,

Viele Aussagen über Schwedenbitter sind eher esoterisch.
Grundsätzlich sind die Bestandteile der Kräutermischung magen - darm - wirksame Substanzen, wirken also primär gegen Völlegefühl, Verdauungsprobleme und Winde. Für viele Hautprobleme ist Propolistinktur erfahrungsgemäß das wirksamste Mittel, meine Fieberblasen verschwinden schonbei einmaliger Anwendung bei den ersten Symptomen. Und für Narbenbehandlung ist Johanniskrautöl das bestbewährte Mittel.

Es grüßt

Der Daimio

Hallo Daimio,

ich hab den Schwedenbitter eigentlich ganz unesoterisch immer in der Naturheilkunde verortet. Klar, die Leutz, die den verkaufen wollen, versprechen natürlich das Blaue vom Himmel. Da muss man eh mindetens die Hälfte abziehen.

Ich seh übrigens grad, du bist vom Fach :smile:)

Schätze mal, bei meinen Hautgeschichten (bin Neurodermitikerin) ist auch ein gutes Stück Psyche mit dabeigewesen, denn bei mir hat das Zeug eigentlich ganz gut geholfen.

Einen lieben Gruß

Annie