Schweinegrippe

Hallo,
gerade erhalten:

/Zitat Anfang:
Das WHO SAGE Team ( Strategic Advisory Group of Experts ) hielt am 7.
Juli eine ausserordentliche Versammlung ab, um die Empfehlungen für die
Schweinegrippe Pandemie auszusprechen.

In diesem Gremium sitzen eine Reihe von WHO-Experten einträchtig mit
Vertretern der Pharmakonzerne, wie Baxter, Sanofi Pasteur, Novartis und
diversen Pharmadachverbänden zusammen (letztere haben im
Entscheidungsfindungsprozess keine Stimme!?) Eine Teilnehmerliste können
Sie
hier sehen.

Folgende Empfehlungen wurden von dem Gremium verabschiedet:

Die Impfungen sollten in folgender Reihefolge ablaufen:

    1. medizinisches Personal
    1. schwangere Frauen!!!
    1. Säuglinge über 6 Monate mit einer einer chronischen
      Erkrankung
    1. Gesunde Erwachsene zwischen 15 und 49
    1. Gesunde Kinder
    1. Gesunde Erwachsenen zwischen 50 und 64
    1. Gesunde Erwachsene über 65

Kritischer Punkt ist folgender Absatz der Verlautbarung des SAGE Teams:

„Since new technologies are involved in the production of some pandemic
vaccines, which have not yet been extensively evaluated for their safety
in certain population groups, it is very important to implement
post-marketing surveillance of the highest possible quality.“

Da neue Technologien bei der Produktion der pandemischen Impfstoffe
Verwendung finden, die bisher noch nicht intensiv auf Sicherheit in
bestimmten Bevölkerungsgruppen untersucht wurden, ist es sehr wichtig,
eine Post-Marketing Beobachtung auf besten Qualitätsniveau nach der Gabe
der Impfstoffe zu implementieren.

Man verimpft also Milliarden von neuartigen Impfstoffen, deren
Sicherheit bisher nur mangelhaft untersucht wurde. Die zu erwartenden
Nebenwirkungen werden dann nachträglich in einer Post-Marketing
Survaillance Studie erfasst. Das Risiko, an einer schweren Nebenwirkung
zu erkranken oder zu sterben, trägt also der Patient.

1976 gab es auch eine Schweinegrippe Epidemie in den USA, zu deren Bekämpfung im Oktober eine Zwangsimpfung eingeführt
wurde. Durch diese Zwangsimpfung starben damals innerhalb von 2 Monaten mehr als 30 Personen und über 500 erkrankten am
Guillain-Barré-Syndrom, einer schweren Nervenerkrankung mit Lähmungen.
Aufgrund landesweiter Proteste wurde die Impfung nach zwei Monaten
wieder eingestellt Den ganzen Artikel können sie lesen unter:

http://www.who.int/csr/disease/swineflu/notes/h1n1_v…
ndex.html

Erste Informationen zu den Pandemieimpfstoffen sind bereits erhältlich:

http://www.impfschaden.info/impfungen/schweinegrippe… /Zitat Ende

Wittert die Pharmaindustrie wieder Milliardengewinne? Ist ihnen die Contergan-Katastrophe schon wieder aus dem Kopf?
Wie kann man Schwanger mit einem noch gar nicht ausgetesteten Mittel impfen?
Causa

Hi,

ich verharre mal in Schweigen, bis die nächste Diskussion anfängt - von wegen warum Impfstoffe zurückgehalten wurden, ob man erst warten wollte, bis mehr erkrankt sind und dann mit Tamiflu und Co. Geld gemacht werden kann…

Die Franzi

Hi,

Man verimpft also Milliarden von neuartigen Impfstoffen, deren
Sicherheit bisher nur mangelhaft untersucht wurde. Die zu
erwartenden
Nebenwirkungen werden dann nachträglich in einer
Post-Marketing
Survaillance Studie erfasst. Das Risiko, an einer schweren
Nebenwirkung
zu erkranken oder zu sterben, trägt also der Patient.

Das trägt er sowieso immer zu eine gewissen Teil, weil alle vorigen Tierversuche den menschlichen Organismus nur bestenfalls näherungsweise abbilden. Ausserdem reagiert wieder jeder Mensch anders. Es kann (leider) immer passieren, dass 60Mio. das Mittel gut vertragen und der nächste stirbt in kürzester Zeit daran.
Aber ganz so neu sind die Impfstoffe auch wieder nicht. Es gibt zwar den Weg der verkürzten Zulassung, aber auch dieser setzt voraus, dass das Mittel erfolgreich die präklinische und erste Phase durchlaufen hat.

Wittert die Pharmaindustrie wieder Milliardengewinne?

Das leidige Thema. Alle wollen das beste, keiner will die Forschung zahlen, die ihrerseits unter der immer stärker werdenden Regulierung immer teurer und aufwändiger wird.
Deswegen muss sie auf der einen Seite nach hohen Gewinnen schielen, sich aber wohl bewusst sein, dass soetwas in der Öffentlichkeit (berechtigt) nicht gut ankommt.

Ist ihnen die Contergan-Katastrophe schon wieder aus dem Kopf?

Nein, und den Behörden schon gar nicht. Das ista uch gut so und hat zu diversen Verschärfungen in den Zulassungsverfahren geführt.

Wie kann man Schwanger mit einem noch gar nicht ausgetesteten
Mittel impfen?

Gar nicht ausgetestet ist nicht ganz richtig. Da man aber offensichtlich keine gezielten Studien mit Schwangeren machen darf(was auch gut so ist), ist man auf „Ausrutscher“ angewiesen. Da sammeln sich die Daten nur sehr langsam an.
Andererseits (kommt aber auf die Behörde an) muss man sich nicht sklavisch an die oben angebene Reihenfolge halten, muss sich aber auch fragen, ob man einer Schwangeren die Impfung verwehren will, wenn sie im „Risikogebiet“ lebt und geimpft werden will?

Schlußendlich ist es aber immer richtig, Nebenwirkungen dem Arzt zu melden, übrigens kann man das auch beim Hersteller direkt machen.

Grüße,
JPL

Hi,

ein Sternchen dafür, dass du sachlicher warst als ich, viel sachlicher :smile:

Die Franzi

*nachhak*

Damit ich dein Schweigen auch richtig interpretiere:
Den Pharmaleuten geht’s also nicht nur um’s Geld verdienen?

Hi,

Den Pharmaleuten geht’s also nicht nur um’s Geld verdienen?

Wenn du die Frage so stellst, dann ist die Antwort: nein.
Grüße,
JPL

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Wenn du die Frage so stellst, dann ist die Antwort: nein.
Grüße,
JPL

Oha, das ist echt nobel von denen, und ich lern mal wieder was dazu. Geld verdienen bloß als Nebeneffekt wäre bestimmt richtiger gewesen zu vermuten, aber das reine Verdienen wird es nicht sein, nachdem du das als Insider bestritten hattest. Oder haste deine Denkweise mit, sagen wir mal, der des Mehrheitsaktionärs schlicht&einfach verwechselt?

*mellow*

Hi,

sie wollen mögllichst gute Medikamente verkaufen unddamit geld verdienen, mehr Details stehen ja in dem Posting nach mir. Obwohl man natürlich uch Geld verdienen kann mit etwas was nciht wirkt, aber auch nciht schadet… mir fält der Name dieser Präparate grsad nicht ein… Und etwas, was mehr schadet als hilft, bringt auch kein Geld (= kauft keiner), außer, der Nutzen ist wirklich groß - gut versorgte Aidspatienten sterben heutzutage nicht mehr an AIDS, sondenr an Medikamentennebenwirkungen, aber sie leben wesentlich länger als ohne Medis… wer enthält denn hier wem was vor? Oder meinst du, es wäre humaner, wenn man in solchen Fällen die Medis wegläßt, damit keiner an menschen Geld verdient, die doch eh sterben? (Ich hoffe, das wird mir verziehen, ich bitte inständig darum)

Die Franzi

Dass sie was verkaufen und damit Geld verdienen wollen, meine Rede. Dass das Medikamente wären, hast du ja selber relativiert, ist also gar nicht notwendig so (und nehmen wir an, du hättest Zahnschmerzen und die verschwänden, weil ich dich geohrfeigt hätte) :wink:

Aber dann … ok, bei mir dämmerts, dass die Pharmadingens an der Gesundung der Menschen so interessiert wäre: ja gut, werd ich mir von jetzt ab merken. Ich kann von den klugen Köpfen lernen, da steht User JPL ganz oben an bei mir. Bisher hatte ich die Vermutung gehabt, dass die Pharma immer nur nachguckt, ob sich gesund, krank oder sonstwas besser rechnete, aber ich wurde von einem in der Pharma arbeitenden Statistiker eines besseren belehrt :blush:

Hi,

örm nnö… wenn es gesunde Menschen gibt, die ihnen Vitaminpräparate abkaufen, produzieren sie die. Wenn es kranke auch kaufen, wunderbar. Problematisch wird es erst, wenn es nicht genug Käufer gibt, um in Forschung, Entwicklung und Produktion zu investieren. Krebsforschung und -behandlung sind zB höchst unrentabel, da sterben unverhältnismäßig viele Leute weg - die dann keine KK- oder KV-Beiträge mehr zahlen, Und auch nicht mehr spenden können. Auch ganz seltene Krankheiten, von denen es nur ein paar hundert Fälle in der Welt gibt, sind kaum erforscht. Aus reiner Menschlichkeit handeln sie sicher nicht. Aber es gibt genug Kranke auf der Welt, man muss nicht noch extra die Gesunden krank machen. Und ein gesundeter Kranker ist besser fürdas System als ein Toter oder ein chronisch Kranker.
Homöopathie wäre da eine riesen Einnahmequelle - nur Wasser drin (für die die dran glauben, eine winzige Menge Wirkstoff; aber ein Kilo X reicht für zwei GEnerationen Homöopathen in einer Kleinstadt), kaum Produktionskosten, nebenwirkungsfreie (für die, die dranglauben: bei bestimmungsgemäßem Gebrauch komplett nebenwirkungsfreie) Anwendung, da kann man selbst bei geringen Verkaufspreis höchste Gewinnmargen erzielen. Das müßte doch mit einer geschickten Verkaufsstrategie hinzukriegen sein… was da an Ressourcen frei wird!

Die Franzi

Hi,

Homöopathie wäre da eine riesen Einnahmequelle - nur Wasser
drin kaum Produktionskosten, nebenwirkungsfreie
Anwendung, da kann man selbst bei
geringen Verkaufspreis höchste Gewinnmargen erzielen. Das
müßte doch mit einer geschickten Verkaufsstrategie
hinzukriegen sein… was da an Ressourcen frei wird!

Machen sie doch schon. Mit aller Macht versuchen sie doch durch die KV bezahlt zu werden und sich so einen Teil vom Kuchen zu sichern. aber auch hier gilt: Was der Verbraucher / Kranke will, bekommt er auch (irgendwie).
Grüße,
JPL

aber auch hier gilt: Was der Verbraucher / Kranke will,
bekommt er auch (irgendwie).
Grüße,
JPL

dank unserer lustigen Pharmaindustrie und Impftechniken haben wir schon sovieel tolle Allergien bekommen

wenn die Leute halt ohne Sinn und Verstand Zeugs einwerfen ist das in erster Linie ihre eigene Schuld.
Übrigens ist das dasselbe Problem wie mit Essen, trinken, rauchen.
Grüße,
JPL