die haben per Internet eine Anfrage für einen Kredit gemacht (ohne Schufa)
per Mail kam wohl auch eine Zusage
ca. 14 Tage später meldete sich ein „Makler“ an, wegen Aufnahme der ganzen Daten und so (auf dem Blatt steht: Selbstauskunft zur Indivudualberatung)
Nach weiteren Wochen bekamen sie von dieser Maklergesellschaft ein Schreiben, bla bla und abgelehnt
jetzt hab ich mi mal den Vertrag durchgelesen und da steht was drin:
" … vereinbaren mit der Maklerfirma, das die Bearbeitung des Darlehns gemäß §17 Verbraucher KrG und §652 Abs. 2 BGB die in jedem Fall enstehenden oder entstandenen Auslagen nach gesonderter Rechnungslegung zu zahlen ist."
Eine Rechnung haben die nicht erhalten. Es wurde Geld vom Konto abgebucht (nicht unerheblich), was sie auch nicht zurückholen können, weil sie so blöd waren und dem Makler damals einen Überweisungsträger unterschrieben haben.
Kann jemand helfen? Besteht die Chance, das Geld irgendwie wieder zu bekommen?
Natürlich ist es fragwürdig eine Überweisung unterschrieben jemanden anders zu überlassen, bzw. auch darauf zu drängen so etwas zu tun.
Aber auf welcher Rechtsgrundlage soll man denn das Geld zurückholen? Es besteht ein entsprechender Vertrag, nachdem die Zahlung wohl vertraglich vereibart war - unabhängig vom Erfolg ein Darlehen zu bekommen.
Ein Aufstellung über die Kosten können sie allerdings verlangen.
typischer Fall von reingefallen. Sorry, aber ich kann einfach nicht mehr glauben, dass immer noch Leute auf solche Kredithaie reinfallen. Und ob man das Geld wiedersieht ist eher unwahrscheinlich.
Hier haben wir einen der klassischen Fälle:
Erster Ansprechpartner ist ein Unternehmen aus der Schweiz, was seriös nach großem Finanzplatz klingt, in Wirklichkeit aber nur zur Umgehung von EU-rechtlichen Verbraucherschutzbestimmungen führt.
Der ausländische Lockvogel „vermittelt“ einen inländische Komplizen, der dann einen mehr oder weniger „sauberen“ Vertrag zur Beratung/Vermittlung eines Kredites schließt und rein theoretisch auch erfüllt.
Bei deinem Fall etwas untypisch, man zockt nur einmal ab und kann ggf. den Inländer sogar noch schnappen, wenn man schnell ist. Daher dringend zur Staatsanwaltschaft, Verbraucherzentrale, Anwalt gehen. Normalerweise gibt es noch ein paar mehr Komplizen, die dann eine wunderhübsche Kette von Vermittlern, Untervermittlern, Treuhändern, angeblichen Kreditgebern, … aufbauen. Einziger Sinn der Aktion, pro Kettenglied fallen zusätzliche Gebühren an, die zudem ansteigend sind. Und da die Opfer ja mit jeder Stufe meinen, dem gewünschten Kredit näher gekommen zu sein, geben sie ihr letztes Hemd. Durch immer kürzere Fristen, unmöglichere Forderungen in Bezug auf Unterlagen, nicht mehr finanzierbare weitere Zahlungen, etc. lässt man das Opfer dann schließlich auflaufen und stellt die Sache so dar, als ob es sein eigenes Verschulden sei, dass es zu keiner Auszahlung eines Kredits gekommen sei.
Einen ähnlichen Fall, ebenfalls mit einem in der Schweiz ansässigen Vermittler habe ich übrigens schon vor Monaten mal als Warnung in einem Zeitungsartikel verwurstet und auf meiner Kanzleihomepage unter http://www.schott-lemmer.de veröffentlicht.
Wenn es also nicht gerade nur um ein paar Euro geht, sollten sich die Betroffenen schnell an einen spezialisierten Anwalt wenden. Der kann zwar auch nicht umsonst arbeiten, aber wenn man schnell ist, kann man ggf. den in Deutschland sitzenden Komplizen noch erwischen.
Gruß vom Wiz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
gib doch bitte mal die Internetadresse bzw. den Namen der Firma und die Namen der Maklergesellschaft und der Vermittler vor Ort an.
Vieleicht sind es ja Altbekannte, über die schon irgendwo etwas geschrieben worden ist.
Gruß
Ralf
ca. 14 Tage später meldete sich ein „Makler“ an, wegen
Aufnahme der ganzen Daten und so (auf dem Blatt steht:
Selbstauskunft zur Indivudualberatung)
Nach weiteren Wochen bekamen sie von dieser Maklergesellschaft
ein Schreiben, bla bla und abgelehnt
jetzt hab ich mi mal den Vertrag durchgelesen und da steht was
drin:
" … vereinbaren mit der Maklerfirma, das die Bearbeitung
des Darlehns gemäß §17 Verbraucher KrG und §652 Abs. 2 BGB die
in jedem Fall enstehenden oder entstandenen Auslagen nach
gesonderter Rechnungslegung zu zahlen ist."
Eine Rechnung haben die nicht erhalten. Es wurde Geld vom
Konto abgebucht (nicht unerheblich), was sie auch nicht
zurückholen können, weil sie so blöd waren und dem Makler
damals einen Überweisungsträger unterschrieben haben.
Kann jemand helfen? Besteht die Chance, das Geld irgendwie
wieder zu bekommen?
die Homepage […] erscheint mir schon ein wenig seltsam, bei den verschiedenen Kreditangeboten. Meines Erachtens handelt es sich um Abzocker, die wahrscheinlich garnicht an der Kreditvermittlung interessiert sind, sondern nur die Vorkosten kassieren wollen. Im Impressum der Homepage gibt es auch keinen Hinweis auf den 34c, eine Genehmigung , die man benötigt, um Kredite oder Darlehen vermitteln zu dürfen. Wäre wahrscheinlich ein Grund zum Abmahnen. Bloß keine Klimmzüge mehr versuchen, um den Kredit doch noch zu bekommen.
Besser verfahren, wie Wiz es bereits geschildert hat!
Viel Erfolg wünscht
Ralf
PS: Vorher war wohl mal eine Wolfgang Volandt GmbH beim Amtsgericht Ludwigshafen eingetragen.
die genaue Addi hat sie nicht mehr, irgendwas mit
schweizerbank24 oder so
wird es vielleicht was bringen, die mal anzuschreiben oder so. Auf irgendwelche Sachen hinweisen, die nicht korrekt sind,in der Hoffnung, das Geld (160 Euro) doch wieder zu bekommen?
Und was könnte man da schreiben?
Die haben wohl auch noch nicht mal ihre Originalunterlagen (Lohnstreifen, Kontoauszüge) zurück.
soweit ich weiß, haben die voriges Jahr bei anderen Opfern 180 Euro genommen und bei Rückfragen usw. wurde man auf eine 0190-ziger Nummer verwiesen.
Alles Weitere wäre unerlaubte Rechtsberatung.
Unter den hier im Forum gelisteten Experten sind doch einige Rechtsanwälte, die Du vorab kostenfrei fragen könntest. Aber frag doch einfach mal Wiz, der kennt sich sicherlich gut aus in solchen Dingen und Eile ist vieleicht auch angebracht.
Siehe auch diese Homepage:
wird es vielleicht was bringen, die mal anzuschreiben oder so.
Auf irgendwelche Sachen hinweisen, die nicht korrekt sind,in
der Hoffnung, das Geld (160 Euro) doch wieder zu bekommen?
Und was könnte man da schreiben?
Die haben wohl auch noch nicht mal ihre Originalunterlagen
(Lohnstreifen, Kontoauszüge) zurück.