Hallo
Die Geburt unseres ersten Kindes war schwer, aber natürlich. Probleme waren waren u.a. dass sich die Plazenta nicht als Nachgeburt abgelöst hat sondern ausgeschabt werden musste, dadurch hoher Blutverlust, Blutkonserve und jetzt ein geschwächtes Imunsystem.
Frage: Ist dieses Problem (Plazenta löst sich nicht ab) zufällig gewesen oder ist die wahrscheinlichkeit hoch, dass dies beim zweiten Kind ebenso auftritt? Ebenso mit einem Damm schnitt: Einmal Dammschnitt/-riß immer Dammschnitt/ riß??
Wäre toll wenn ich hier etwas erfahren könnte. Danke
Vor der Geburt meines ersten Kindes wusste ich noch nichts von Beckenbodengymnastik. So musste ein tiefer Schnitt gemacht werden. In den weiteren Schwangerschaften übte ich aber fleißig - und wäre der erste Schnitt nicht gar so tief gewesen (und das Gewebe an dieser Stelle jetzt nicht so dehnungsunfähig), hätte ich keinen weiteren Dammschnitt mehr benötigt.
Falls Du Information über Beckenbodengymnastik brauchst, frag nochmal nach!
und die Beckenbodengymnastik kann einer Inkontinenz (in späteren Jahren) vorbeugen helfen. Auch wird Sexualität intensiver durch die Beckenbodengymnastik von mir bekannten Frauen erlebt. Also, Beckenbodengymnastik ist eine einfache Sache, die man überall machen kann und sie kann einiges bewirken.
Hi Dengel,
die Geburt meines ersten Kindes war ein 4 Tage Marathon und alles andere als angenehm. Ich bekam auch einen Dammschnitt da das Kind (und ich) am Ende Unterstützung durch die Saugglocke brauchten.
Die zweite Entbindung 3 Jahre später ging dann ganz fix, allerdings brauchte ich wieder einen Dammschnitt da mein Sohnemann unbedingt mit dem Gesicht nach oben in die Welt starten wollte und einen „Dickkopf“ hatte.
Zu Deiner Frage über die Plazentalösung. Das ist (soweit ich weiss) einfach Pech und muß sich nicht wiederholen.
Ich kann Dir nur empfehlen Dich von einer Hebamme im Rahmen der Geburtsvorbereitung akupunktieren zu lassen. Die Hebammen bei uns im Haus (Neonatalzentrum und schulmedizinisch ausgerichtet) sind davon überzeugt dass dadurch der Geburtsverlauf erleichtert wird. Auch die Lösung der Plazenta gehört da dazu.
Ich hatte vor der zweiten Entbindung eine Heidenangst und habe diese in vielen Gesprächen mit einer Hebamme in den Griff bekommen. Such Dir kompetente und nette Geburtshelfer aus und lege Deine Sorgen in ihre Hände. Wenn Du ein vertrauensvolles Verhältnis hast ist es viel leichter ein Kind auf die Welt zu bringen. Und höre nicht auf Leute die mit dummen Halbwissen andere verrückt machen.
die Geburt unseres ersten Kindes war für meine Frau sehr unangenehm, wahrscheinlich aber auch, weil es eine eingeleitete Geburt war (Blasensprung).
Die Hebammen haben ihr bestes getan und die Ärzte weitestgehend ferngehalten, einen Jungarzt ganz besonders, der hatte, wie wir später erfuhren, schon die Messer für einen Kaiserschnitt gewetzt.
Die zweite Geburt war sicher auch kein Waldspaziergang, aber deutlich weniger unangenehm.
Das lag sicher auch daran, daß meine Frau sich bei der Geburtvorbereitung fast ganz auf ihre Hebamme verlassen hat, die dürfen die Untersuchungen nämlich auch machen und machen es sicher nicht schlechter als die Damen und Herren Gyns, eher besser.
Dann die vertraute Umgebung. Wir haben uns für eine Hausgeburt entschieden und würden es bei einer weiteren Geburt sicher wieder tun. Aber das ist eine Entscheidung, die jede/r für sich treffen muß.
Aber eines ist sicher, jede Geburt ist anders auch bei einer Freundinn, die vier Kinder hat, waren alle Geburten unterschiedlich und die, bei der das Kind den dicksten Schädel und das höchste Gewicht hatte, war die schnellste.
Mein Tip:
Such Dir eine Hebamme der Du Vertrauen schenken kannst und laß die Untersuchungen, solange alles im grünen Bereich ist, von ihr machen.
Wo Du die Geburt erleben möchtest, ob Klinik, Geburthaus, oder daheim, mußt Du entscheiden und wenn Du zu dieser Entscheidungs stehst ist sie die richtige.