Ich brächte mal einen Rat.Ich habe (hatte) eine Freundin,wir kennen uns schon sehr lange.Wir sind zusammen aufgewachsen waren zusammen im Kindergarten und zusammen in der Schule,kennen uns jetzt seit fast 40 Jahren.Sie war immer bei uns zu Haus weil sie ein sehr schlechtes Elternhaus hatte,vater Koleriker und Mutter seid 35 Jahre schwerste Alkoholikerin (momentan im Entsatadium 2 Flaschen Klosterfrau Melissengeist pro Tag).Sie hat als Kind die Hölle durchgemacht und hat bis heute ihre Kindheit nicht vearbeitet.Vor ein paar Jahren fing sie an sich von Kollegen gemmopt zu fühlen.Nach mehrmaligen wechseln der Arbeitsplätzen viel mir auf das sie nicht gemoppt wurde sondern sie sich das nur eingebildet hatte.Vielleich muß ich noch erwähnen das sie sich vor ca.10 Jahren schon einmal sehr stark verändert hatte als Freunde von ihr aus Spaß Gläserrücken gemacht haben und sie danach der festen Überzeugung war ein Geist sei in sie geschlüpft.Es nahm innerhalb kurzer Zeit sehr beängstigte Formen an wie das der Geist angeblich ihr Auto fuhr und bremste und es bei Frost von Eis befreite.Als dann das mit dem (mopping )bekann merkte ich das sie an einer Phsychose leiden muß.Sie sieh überall überwachungskammeras ihr Handy wird abgehört und sie hat ihre ganze Festervront mit Zeitungapapier zugeklebt.Vor kurzem hat sie ihre ganze Wohnung kurz und klein geschlagen bis die Polizei kam.Ich hatte ihr mehrmals meine hilfe angeboten die sie sofort abgeleht hatte.Nachdem sie das Weihnachtsfest bei meiner Familie verbacht hatte denk sie wir hatte im ganzen Haus überwachungskammeras intaliert um sie zu überwachen,seitdem sind wir die „BÖSEN“.Wir werden auf der Straße von ihr bedroht und meine Kinder haben solche Angst das sie sich kaum noch auf die Straße trauen.Meine Tochter träumt von ihr und fragt mich ob sie vom Teufel bessen ist.In meiner verzweifelung habe ich schon bei der örtlichen Polizei angerufen und um Rat gefragt die sagten mir nur das sie nichts unternehmen können aber von der besagten Frau schon wußten da sie ständig irgendwelche Menschen anzeigt oder Nachts auf dem Balkon steht und runterschreit.Ich habe in der Phsychatrie angerufen aber keiner kann uns helfen.Meine"Freundin"ist so voller Hass auf uns das man sich das nich vorstzellen kann.Kann mir irgendjemand einen Rat geben?Ich weiß nicht ob sie uns irgendetwas antuen würde ober ob das nur lehre Drohungen sind.Vielleicht hat jemand einen Tip.Schon mal vielen Dank eigentlich sollte der Text gar nicht so lang werden aber ich hoffe so könnt ihr die Situation besser einschätzen.Für Antworten Wäre ich sehr dankbar da ich nicht weiß an wenn ich mich noch wenden soll.
Handlungsbedarf, aber ganz flott
Hallo Barbara,
ich kann deine Ängste sehr gut verstehen.
Vielleicht schilderst du diesen „Fall“ mal einem Rechtsanwalt, oder einem Psychater.
Die können dir bestimmt erklären, welche rechtlichen Schritte du schnellstens unternehmen solltest.
Diese Frau braucht mit Sicherheit sehr schnell Hilfe.
Ich wünsche dir viel Erfolg.
liebe Grüße
Katrinchen
Hallo Barbara und Katrinchen,
vorrangig zuständig ist dafür das Betreuungsamt nach dem sogenannten Betreuungsgesetz. Das Amt ist eingegliedert bei der überörtlichen Kreisverwaltung als eine Abteilung des Gesundheitsamtes.
Alternativ dazu kann auch das örtliche Familiengericht oder/und die örtliche Psychiatrie kontaktiert werden. Alle drei Instituitionen sind grundsätzlich verpflichtet, entsprechende Schritte einzuleiten.
Eigentlich ist es egal, welche dieser drei Stellen zuerst kontaktiert wird. Denn wenn diese Stellen kompetent sind, werden diese sich untereinander kurzschließen.
Die Anzeige würde in jedem Fall anonym behandelt werden.
guvo
Hallo Guvo, hallo Barbara,
wollte ich auch noch schreiben.
Auf jeden Fall anonym bleiben.
Gruß Katrinchen
Hallo Barbara,
das deutet alles auf eine schwere wahnhafte Störungen (keine Ahnung ob Schizoprenie oder Paranoia …bin ja nur Laie).
Aus Erfahrungen mit einem Kriegsflüchtling (deine Schilderungen hören sich sehr ähnlich an) kann ich dir sagen dass DU rein gar nichts helfen/ausrichten kannst.
Ich will in dir keine Panik auslösen, und es muss auch nicht so sein, aber es ist nicht auszuschließen dass sie auch tätlich wird (sie ist nicht mehr Herr ihre Sinnen), d.h. es ist sehr ernst zu nehmen.
Solche Erkrankungen gehören in die Psychiatrie und professionelle Hände eines Psychiaters. Nicht auszudenken was passieren kann wenn sie mit Auto unterwegs ist.
Ich würde dir dringend empfehlen mit dem Hausarzt der Frau zu reden. Er kann die notwendigen Schritte einleiten.
Gruß,
Maja
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Hallo Barbara,
einschätzen.Für Antworten Wäre ich sehr dankbar da ich nicht
weiß an wenn ich mich noch wenden soll.
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Wenn du dich bedroht fühlst, ist die Polizei für dich zuständig. Vermutlich wirst du immer wieder hören, dass sie dir nicht helfen können… aber eine andere Anlaufstelle gibt es m. W. nicht.
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Geht es dir darum deiner Freundin zu helfen, wird es für dich ein bisschen schwierig.
- Da ihr euch ja schon jahrelang kennt, kennst du vielleicht ihren Hausarzt? Wenn ja, würde ich mich mit ihm in Verbindung setzen und die Situation schildern. Notwendige Schritte kann er einleiten.
- Ist dir der Hausarzt nicht bekannt, kann dich der sozialpsychiatrische Dienst etvl. beraten. (Das bedeutet jedoch nicht, dass eine Einweisung erfolgt!)
- Wie du mit ihr im persönlichen Kontakt umgehen solltest, kann man schlecht sagen. Das hängt u. a. auch davon ab, wieviel du „aushälst“, was du bereit bist zu geben oder ob du mittlerweile schon völlig angenervt bist von dem Terror und den Kontakt grundsätzlich abbrechen möchtest.
Mit Grüßen
Simone
Hallo guvo
…
Alle drei Instituitionen sind grundsätzlich verpflichtet,
entsprechende Schritte einzuleiten.Eigentlich ist es egal, welche dieser drei Stellen zuerst
kontaktiert wird. Denn wenn diese Stellen kompetent sind,
werden diese sich untereinander kurzschließen.
Es ist keine Frage der Kompetenz.
Mir ist nicht bekannt, dass eine der von dir genannten Stellen zuständig ist. Lediglich beim Betreuungsamt könnte ich mir vorstellen, dass sie beratend(!) helfen können.
Die örtliche Psychiatrie ist jedenfalls ganz sicher nicht verpflichtet „entsprechende Schritte“ einzuleiten.
Falls dir sowas wie eine sog. Zwangseinweisung vorschwebt, ist ein anderer Weg nötig.
Mit Grüßen
Simone
Hallo Simone,
wäre es Dir möglich, in aller Kürze den Weg der Zwangseinweisung noch etwas näher aufzuzeigen?
Gruß
guvo
Hallo guvo,
wirklich ganz kurz und knapp erläutert:
Es ist immer ein ärztliches Gutachten und ein richterlicher Beschluß notwendig.
Geht man davon aus, dass in dem geschilderten Fall die Betroffene nicht freiwillig zum Arzt geht kann es folgendermaßen ablaufen.
- Sozialpsychiatrischen Dienst anrufen,mit Amtsarzt und polizeigewalt findet eine Einweisungsbegutachtung statt. Es muß aber eine AKUTE Gefahr vorliegen und von VIELEN Seiten bestätigt werden.
- eine andere Möglichkeit ist bei AKUTER Gefahr die Rettungsleitstelle anrufen und um Hilfe bitten. Auch hier gilt: Es muß ein Arzt „begutachten“ (Hausarzt allein reicht nicht).
- bei Betreuungsfall: Der Betreuer kann notwenidige Schritte einleiten, ärztliches Gutachten und Beschluß ist trotzdem nötig.
In der Psychiatrie entscheidet dann nochmal der Aufnahmearzt wer bleiben muß (beruhigt sich jemand wieder sehr schnell, wirkt einsichtig, keine Fremd-/Eigengefährdung mehr ersichtlich—> sofortige Entlassung.)
Ansonsten muß schnellstmöglich ein richterlicher Beschluß her (innerhalb von 24 Std. ,wird in der Klinik eingeleitet).
Mit Grüßen
Simone
Hallo,Vielen Dank für eure Antworten.Ich bin neu hier und hatte nicht mit so viel guten Tipps gerechnet.Ich habe Gestern mit der Arzthelferin von ihrem Hausarzt gesprochen und den Fall geschildert.Die Informationen waren die Gleichen wie von euch und da meine "Freundin"schon lange nicht mehr bei ihrem Haussarzt war kann der mir momentan nicht weiterhelfen.Bei der Polizei wurde mir gesagt das ich sie Anzeigen kann auf Unterlassung aufgrund der Beschümpfungen,aber da hätte ich Angst das sich der Hass auf meine Familie nur noch steigert und ich nichts erreiche.Wenn ich bei Phsychologischen Dienst meldung mache bleibt das annonym?Noch mal vielen Dank an euch alle es hat mir schon geholfen das ihr zugehört habt und ich nicht ganz allein vor dem Problem stehe.
Lieben Gruß Babs