Da sag ich gar nichts dazu.
Nicht zu fassen! Tatsächlich!
O du meine Güte, Stefan!
Darum schreibt Gisbert Haefs wohl auch: Es gibt keine Grenze der menschlichen Dummheit - jedenfalls keine, die ich gesehen hätte.
Gruß Fritz
Da sag ich gar nichts dazu.
Nicht zu fassen! Tatsächlich!
O du meine Güte, Stefan!
Darum schreibt Gisbert Haefs wohl auch: Es gibt keine Grenze der menschlichen Dummheit - jedenfalls keine, die ich gesehen hätte.
Gruß Fritz
Auch dir 100 Punkte! OwT
Fr
Hätte ja sein können…
(Hi Fritz)
…daß/ss die Rechtschreibreform wieder zugeschlagen hat 
Ciao
Uwe
Hallo Barbara
Dieses Ei wurde den Kunsthistorikern in der Marienkirche in Lübeck gelegt. Schleswig war nicht betroffen.
Auch grinsend
Mäni
Oder auch Einstein…
Hallo,lieber Fritz,
Darum schreibt Gisbert Haefs wohl auch: Es gibt keine Grenze
der menschlichen Dummheit - jedenfalls keine, die ich gesehen
hätte.
Wie wahr! Und das war frei nach Einstein: Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich nicht 100%ig sicher…"
*fg*
Nike
Auf einer Mittelalter-Show wurde ein Kampf mit den beiden
Schwertarten vorgeführt.
Es wurde gesagt, daß die Sachsen mit ihren beiden
Kurzschwerten in jeder Hand viel wendiger und so im Vorteil
waren.
Der Träger des Langschwertes (Frank?) mußte das Schwert mit
beiden Händen führen. Das schwere Langschwert konnte vieeel
langsamer geführt werden und wegen seiner Masse riß es den
Kämpfer nach jedem Hieb zur Seite. Es dauerte geraume Zeit,
bevor er zu einem nächsten Hieb ausholen konnte.
In diese Lücke stieß der Kämpfer mit seinen beiden
Kurzschwertern.
Andererseits habe ich gelesen, daß die Franken u.a. die Sachsen
besiegt haben, weil ihr Langschwert viel „effizienter“ war.
Hallo Max,
das nenne ich eine Antwort 
Manches wusste ich schon aus meinem „Handbuch der Waffenkunde“ von Wendelin Boeheim - wunderbare Lektüre. In dem Roman geht es aber nicht um Ritter - hab’s glaube ich in einem Posting weiter unten schon erklärt -, der Typ schnallt sich den Katzbalger um und reitet los. Nix von besonderen Kodizes oder Regeln. Es wird nicht einmal - was ich bei diesen Romanen besonders hasse, diese Beliebigkeit, als gäbe es nur eine Sorte Burg, nur eine Sorte Schwert, nur eine Sorte „Gewand“ - beschrieben, wie er es denn trägt, geschweige denn, was es für eine Waffe ist (Die hübschen Synonyme hat Fritz schon alle weggebraucht
Ich nehme mal an, es ist ein mittellanges Gerät, und ich kann mir partout nicht vorstellen, dass man damit durch die Gegend turnen kann, wie besagter Held es tut.
Aus den bisherigen Antworten glaube ich entnehmen zu können, dass der Punkt an mich geht *g*
Grüße,
Eva
Hai, Eva,
ich selbst hab eher wenig Erfahrung mit dem Tragen von Schwertern…
…kenne aber einen Autor, der sich offenbar über das Problem so seine Gedanken gemacht hat. Ich meine Eddings mit seiner Belgarion-Saga. Da muß der Held ein Zweihänder mit sich rumschleppen, in einer Scheide, die auf den Rücken geschnallt wird, so daß der Piker schräg über den Rücken hängt. Bewußter Held hat das Problem, daß ihm der Schwertknauf dauernd an die Omme ditscht und das Teil allgemein sehr unhandlich ist. An einer anderen Stelle muß er in Ritterrüstung mit Lanze rumreiten - und beschwert sich darüber, daß die Rüstung schwer ist, drückt, scheuert und stinkt; außerdem würde ihm beim Lanze halten (unteres Ende in den Steigbügel gestützt, etwas oberhalb der Mitte festhalten) dauernd Regen in den Ärmel laufen…
Für einen Fantasie-Roman außergewöhnlich realistisch 
Gruß
Sibylle
Wie lästig ist es, mit einem Schwert am Gürtel herumzulaufen?
Ich lese grade was, da trägt der Held sein Schwert ständig,
klettert damit auf Bäume, fällt von Bäumen runter, wälzt sich
in Handgemengen über den Boden, schwimmt, taucht, schlägt
Purzelbaum, steigt hinter Leuten aufs Pferd, springt wieder
runter, wobei er den Betreffenden mit vom Gaul reißt -
Hail Eva!
Ich, reenactment erfahren, kann dir erfahrungswerte liefern nach welchen du verlangst; nun ich würde es einfach mal so ausdrücken:
es sehr viel von der länge des schwertes ab aber noch viel mehr von der art des schwertgehänges; ich schicke dir ein mail mit fotos zweier leute von uns (jeweils in ruhe und in bewegung, egal „das gehänge sitz“);
weiters kannst du dir auf der seite http://www.traditionelle-events.de/ unter der rubrik schwerter ganz unten die art von gehänge ansehen welche du auf den fotos auch wieder erkennen wirst; ich hoffe du kannst dir dann was darunter vorstellen;
ach ja zur absicherung des schwertes gibt es auch noch einen kleinen leder riemen welchen man über die Parierstange wirft -> schwert rutscht nicht raus; was normalerweise sowieso nicht passierte da sich fell in der scheide befand und man das schwert gegen seinen „strich“ rausziehen musste;
aber alles in allem wie gesagt eine frage der „unterbringung des schwertes“;
gruss sam g.
:nicht passierte da sich fell in der scheide befand und man das
schwert gegen seinen „strich“ rausziehen musste;
Hi, Sam G.!
Obiges ist eine tolle Information, für die ich sehr danke. Kann ich bestimmt mal gut brauchen. Leider ist in dem fraglichen Roman nix von Gehenk oder Aussehen des Schwertes erwähnt, da machen es sich viele Autoren sehr einfach. Ebenfalls wird oft vergessen, dass man so ein Ding pflegen muss, wenn man Freude dran haben will.
Gruß,
Eva
ich selbst hab eher wenig Erfahrung mit dem Tragen von
Schwertern…
Ich empfehle, es auszuprobieren. Hat positive Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein 
… außerdem würde ihm beim
Lanze halten (unteres Ende in den Steigbügel gestützt, etwas
oberhalb der Mitte festhalten) dauernd Regen in den Ärmel
laufen…
Das finde ich ja herrlich!!! Passiert mir immer beim - weniger heroischen - Fensterputzen, dass mir Wasser in den Ärmel läuft. So haben Hausfrauen und die alten Rittersleut’ doch was gemeinsam! *LOL*
Im Ernst - handelt es sich um einen sehr märchenhaften Roman, muss man natürlich nicht die alltäglichen Details beschreiben, aber wenn man schon realistisch schreibt, dann auch richtig, und nicht zwischendurch Teile der Ausrüstung vergessen und immer nur auftauchen lassen, wenn der Held sie wieder mal braucht. Bei Bedarf anklicken…
Gruß,
Eva
Hi Fritz!
Den adligen Offizieren oder auch den quasimilitärisch
organisierten und ebenfalls Uniform tragenden Beamten der
wilhelminischen Ära machte es offensichtlich nichts aus, wo
sie gingen und standen ihren Krötenstecher mit sich rum zu
schleppen.
Da wäre ich mir mal nicht so sicher! Obwohl jemand etwas mehr oder weniger ständig trägt kann es doch noch (sehr) störend bzw. lästig sein, was man aber aus Gründen der Eitelkeit in Kauf nimmt.
Man denke an Korsette und ähnliches, bei Männern fällt mir die auch die Mode am Hofe Ludwigs XIV. ein. Diese Riesenperücken und die Stöckelschuhe waren sicher nicht die wahre Freude.
Oder - um weniger weit zurückzugreifen - Du kennst doch sicher die bei Skatern (immer noch?) beliebten Hosen mit dem Schritt in Kniehöhe. Da soll mir mal einer erklären, daß das nicht störend ist 
Und mir persönlich schließlich sind Krawatten ein Graus, was aber nicht heißt, das ich sie nicht doch bei passendem Anlass auch über längere Zeiträume trage, auch wenn das gar nicht (zu fortgeschrittener Stunde etwa) nötig wäre, weil ich Dreiteiler ohne Krawatte vom ästhetischen Standpunkt her entsetzlich finde.
Gruß,
TheBeast
Frag einen Soldaten der Bundeswehr, ob ihm seine Knarre lästig ist!
Klar ist sie lästig, aber er trägt sie gern und stolz, unterscheidet ihn das doch vom gemeinen Volk, daß nicht schießen darf.
Frag einen deutsche Soldaten in Afganistan, ob ihm die Knarre lästig ist! Klar ist sie lästig, aber ohne gehts nicht. So auch die Säbel/Schwertfrage.
Lästig immer, aber notwendig!
Grüße Max
Hi Beast!
ich sehe keinen Widerspruch in diesen beiden Aussagen:
Den adligen Offizieren oder auch den quasimilitärisch
organisierten und ebenfalls Uniform tragenden Beamten der
wilhelminischen Ära machte es offensichtlich nichts aus, wo
sie gingen und standen ihren Krötenstecher mit sich rum zu
schleppen.
Ich stelle fest, sie trugen die Säbel, ohne zu protestieren.
Obwohl jemand etwas mehr
oder weniger ständig trägt kann es doch noch (sehr) störend
bzw. lästig sein, was man aber aus Gründen der Eitelkeit in
Kauf nimmt.
Du fügst als Motivation die „Eitelkeit“ hinzu; man könnte noch die „Gewohnheit“, den „Brauch“, die „Konvention“ und natürlich die „Mode“ hinzufügen.
Ohja, die Modetorheiten! Manchmal muss ich ein Jahr lang ohne neuen Pullover, Hose, Jacke etc. auskommen, weil irgend ein dämlicher Modezar eine bestimmte Farbe, einen Schnitt oder so was populär gemacht hat, und man nirgendwo was anderes zu kaufen kriegt.
Mit Graus erinnere ich mich an das Jahr, als alles violett und senfgrün sein musste! *Schauder*
Beim Anzug- und Krawattetragen gehe ich noch weiter als du. Ich besitze - eine schwarze Krawatte für Beerdigungen nicht gerechnet - weder noch.
Beste Grüße Fritz
Hallo!
Ein Schwert nervt!
Leider brauchte man es, wenn man es trug, und so freundete man sich damit an.
Je länger man es trägt, desto weniger nervt es.
Aber irgendwo im Weg ist es immer.
Ich hab nun seit 15 Jahren mit sowas zu tun, und mich nervt es noch immer.
Der Author des Romans nannte wohl keines sein Eigen:smile:
Liebe Grüße,
Marcus
Hi Eva,
hat zwar nichts damit zu tun, aber in den Nibelungen haben Hagen und Gunther immer ein Gefäss mit Wein an ihrem Gürtel getragen, und nach einer Schlacht zusammen davon getrunken. Fand ich schon als Kind symphatisch. Hast Du mal den Film " Excalibur" gesehen? Da wird realistisch gezeigt, wie verdammt hinderlich und schwer so eine Rüstung ist, z.b. beim kämpfen, und auch, wie schwer Schwerter sind.
Gruss,
Hagen
An turniererprobte Stuntleute und solche, die es gern wären
!
Wie lästig ist es, mit einem Schwert am Gürtel herumzulaufen?
Jetzt hätte ich gern Erfahrungswerte. Wie weit kann man sich
im Alltag an so einen Begleiter gewöhnen? Und wäre, wenn man
gar kein Ritter ist, sondern nur auf Reisen geht, ein
tüchtiger Hirschfänger nicht viel praktischer?Freue mich auf eure Berichte!
Gruß,
Eva
Hallo!
das Problem ist: wir können die alten Rittersleut’ nicht mehr fragen, wie lästig ein Schwert baumenlte!
Doch:
Die römische Infantrie verwendete Kurzschwerter.
Von einem Polizisten der Stadtpolizei Urfahr (bei Linz in Oberösterreich) besitze ich einen Kurzsäbel . Dieser ging (um 1900 herum) zu Fuß.
Andererseits: Die mitteralterliche Kavallerie verwendete bisweilen sogar 3 m lange „Reiterschwerter“ (zu sehen im Oberösterreichischen Landesmuseum Linz).
draus könnte man ableiten : je zu Fuß - desto kürzer !!
Soldaten, die lange Säbel / Schwerter trugen, hatten ein Gehänge solcherart, daß der Säbel / das Schwert schräg nach hinten ragte.
Matthias
Historische Fehler - selbstverzapft
Wenn wir schon mal bei Truthahn in Lübeck und Tomaten in Jerusalem sind:
Mein erster peinlicher historischer Fehler passierte mir in meinem Roman GILGAMESCH. Da habe ich von Kakteen geredet, weil ich sie im Libanon selbst gesehen (und in sofern ja geglaubt) hatte - nicht ahnend, daß sie erst nach Kolumbus dorthin kamen.
Dann wiederrum kam es fast zu einem Prozeß einer Apothekerin aus Lorsch gegen mich: Sie hatte 1000 meiner „Kräuterbüchlein Karls des Großen“ gekauft - und wollte dann nicht zahlen, weil im Impressung ein Quellenhinweis auf das „Kloster Lorsch im oberen Rheingau“ stand. Sie bestritt die Bezeichnung - obwohl sie (damals) stimmte und ich schließlich den bayr. Kultusminister Hans Mayer als Zeugen in einer Laudatio auf Lorsch benennen konnte.
So kann´s auch passieren. Ansonsten achte ich peinlich darauf, nie von Metern usw. zu reden und Worte wie „Chance“, „Stop“ usw. tunlichst zu vermeiden, wenn eine Geschichte (nicht „Story“) im Mittelalter spielt (das damals natürlich auch nicht so hieß!)
Es sei denn, ein Gewehr und ein Raumflug zum Mond zur Zeit Karls des Großen kommen in einer mittelalterlichen Quelle tatsächlich vor. DANN darf ich nichts verändern, weil derartige Dinge aus heutigem Verständnis ja nicht sein können oder pingelige Rezensenten (wie in amazon.de zum „Orlando furioso“ passiert) heftig protestieren.
MfG
www.trpm.de