Folgende Situation:
Tochter A lebt seit jeher in ihrem Elternhaus, Tochter B zog schon vor dem Tod des Vaters aus. Die Mutter macht sich jetzt Gedanken was nach ihrem Ableben passiert und bietet Tochter A die Hälfte des Hauses für 60000 an.
Folgender Sachverhalt: Haus & Grundstück wurden auf 200000€ Wert geschätzt, es sind einige Renovierungsarbeiten zu erledigen.
Tochter A bewohnt die obere Etage und zahlt „verbilligte“ Miete. Die Fenster sind kaputt und müssen erneuert werden, außerdem das Holz an beiden Giebeln.
Die Mutter bleibt in ihrer Hälfte wohnen.
Das Haus ist zur Zeit noch mit 100000 Schulden (Mutter) belastet.
Tochter B bezieht seit 13 Jahren Hartz4 und ist seit 2 Jahren Aufstockerin.
Tochter A ist verunsichert, z. T. hat sie schon selber um die 15000€ in das Haus investiert, um es schön zu haben, Garten, Bad komplett neu,…
Wenn sie jetzt die 60000 für die Hälfte bezahlt, dann noch einmal um die 30000€ für die dringend notwendigen Reparaturen und später der Schwester - wie von der Mutter gewollt - 25000€ Erbe auszahlt und dann noch den Rest Schulden, das wird doch ein absolutes „Minusgeschäft“, zumal die Fenster unten in ein paar Jahren auch ausgetauscht werden müssen.
Macht das überhaupt Sinn?
Ganz verkaufen will die Mutter es nicht