Ich habe mal eine Frage wie ihr folgendes Szenario bewerten würdet & was ihr in so einem Fall raten würdet:
Person x arbeitet freiberuflich um sich einige Euro nebenbei zu verdienen. Alles legal! Das sind im Schnitt nicht mehr als 150 Euro/Monat. Eher vielleicht weit weniger als 100.
Nun ist Person x über 23, sprich die Familienversicherung greift nicht mehr.
Die freiwillige Versicherung soll was um 140 Euro kosten, die aber auch benötigt wird, da X chronisch krank ist.
Nun könnte folgender Tipp lauten zum AA zu gehen, da bekäme man ja die Versicherung gezahlt.
Person X hat allerdings einiges geerbt.
Das soll eigentlich für schlechte Zeiten dienen, denn derzeit wird an der eventuellen Beruflichen Zukunft zwecks eines Praktikums mit Aussicht auf ein Volontariat gebastelt.
Das Problem besteht also in der Versicherung, der Miete und der Ernährung.
Wenn man nun aber doch zum AA ginge, machen die X eine lange Nase oder übernehmen die zumindest die Versicherung?
Was würdert ihr raten?
Vielen Dank schon mal für Eure Einschätzungen zu diesem Fall.
Hallo,
so wie geschildert wird es nix werden mit Hilfe durch den Staat.
Es gibt hier zwei Möglichkeiten der freiwilligen Versicherung zu entgehen.
Aufnahme einer krankenversicherungspflichtigen Tätigkeit mit mindestens 401,00 € mtl. (Gleitzone) - wobei geprüft werden muesste ob nicht hauptberufliche Sebständigkeit vorliegt (was ich allerdings hier nicht glaube).
wenn möglich Aufnahme eines Studiums (wenn überhaupt möglich) welches die Familienversicherung weiterhin ermöglichen würde.
Du schreibst von vorhandenem Vermögen ?
Die daraus erzielten Kapitalerträge könnten aufgrund ihrer Höhe auf jeden Fall eine Familienversicherung verhindern und wären dann ggf. auch noch beitragspflichtig.
Person X hat allerdings einiges geerbt.
Das soll eigentlich für schlechte Zeiten dienen, denn derzeit
wird an der eventuellen Beruflichen Zukunft zwecks eines
Praktikums mit Aussicht auf ein Volontariat gebastelt.
Das Problem besteht also in der Versicherung, der Miete und
der Ernährung.
was wird denn unter schlechten Zeiten verstanden?? Schlechter kanns ja wohl nicht mehr werden, eher besser. Also ran an den Speck
@ Manni: Z.B. das der Freund & Person X sind trennen, dann müsste eine neue Wohnung bezogen werden, das die Wohnung in Flammen aufgeht, das man einen schweren Unfall hat etc. etc.
Sowas. Einen Rückhalt eben.
@Guenter: Die Versicherung bot zwischenzeitlich eine gestezliche Versicherung als Selbstständige an, auf geringfügiger Basis. Kostet aber auch 138 Euro.
Eine Hauptberufliche liegt in einem Fall vor, gearbeitet wird viell. 1 Std./Tag (wenn überhaupt, eher alle 2 Tage)- wenn X für das was sie verdien hauptberuflich tätig wäre, dann wäre das mehr als traurig.
Wenn eine Beschäftigung ab 400 Euro aufgenommen werden würde, würde nix übrig bleiben. Versicherung, Miete etc. Das ist also nicht die Lösung, dazu müsste der Job besser bezahlt sein. Außerdem kann derzeit kein Job aufgenommen werden- schilderte ich ja bereits.
Ein Studium kommt nicht in Frage, einfach weil es nicht gewollt wird. Es wurde schon zu einem Studium auf Schein geraten, aber auch das kostet Geld
Die Familienversicherung ist in jedem Fall auszuschließen, ob Vermögen oder nicht, da X 23 ist.