Hallo Petra!
1.) Ja das größte Problem bei meiner Arbeitssuche sind
tatsächlich die Schikanen, denn so komme ich nie zu einen
Arbeitsplatz.
Nein, das größte Problem bei der Jobsuche sind überhebliche Bewerber, die den Schuh der Unfähigkeit nicht bei sich selbst sondern bei den Personalern suchen.
Ich rede nicht von den beruflichen Qualifikationen sondern von denen als Bewerber.
Es geht nicht um Schikane, es geht darum, dass jemand, der 100 Bewerbungen auf den Tisch bekommt, automatisch nur die besten in die engere Wahl nimmt.
Wenn das bei Dir dauerhaft nicht passiert, gehören Deine Bewerbungen schlicht nicht dazu.
2.) Auch ein Bewerber hat das Recht anständig behandelt zu
werden wie jeder andere Mitmensch auch.
Natürlich.
Wenn einem Menschen, der in der Woche vielleicht bis zu 200 Absagen schreibt und die Unterlagen verschickt dabei Fehler unterlaufen, ist das nur menschlich.
3.) Ich sitze ganz sicher nicht auf dem hohen Ross. Im Übrigen
hast du nicht das Recht über mich zu urteilen, denn das steht
dir nämlich nicht zu.
Sorry, aber Du beschwerst Dich, dass Du „nie einen Job bekommst“.
Ich kann Deinen Frust verstehen - Deine Arroganz allerdings nicht.
Wenn es nicht klappt, obwohl Du über eine anständige Qualifikation verfügst, kann etwas mit Deinem Bewerberverhalten nicht stimmen.
Meine Bewerbungen, lieber Thomas, haben mir stets
Vorstellungsgespräche eingebracht
Es gibt so eine halbstatistische Grundregel in der (Be)Werbung generell:
3 (Be)Werbungen bringen ein (Vorstellungs)Gespräch
3 Gespräche bringen 1 (Arbeits)Vertrag
Ist das anders, liegt es an Dir.
und bei der einen oder
anderen Absage stand sogar dabei, dass sie von meinen
Qualfikationen wie von meiner Person einen guten Eindruck
haben.
Meine Güte, das sind STANDARDfloskeln, die ein netter Personalfuzzi in Absagen schreibt, damit der Bewerber nicht demotiviert ist!
Das schreibe ich sogar dann in eine Absage, wenn ich der Überzeugung bin, die GFF (größte fachliche Flasche) anzuschreiben.
Und noch etwas: Ich kann mich von 400 Bewerbern so
abheben, dass ich unter den ersten 100 bin.
WOW - 25%
Mal ein Beispiel aus dem täglichen Leben:
- 2 Stellen - 200 Bewerber
- 80% Absagen OHNE weitere Sichtung
- bleiben 40 Bewerber (bei Deiner Quote wärst Du u.U. hier schon raus)
- Rücksprache mit der Fachabteilung, welche 10 Bewerber eingeladen werden
- weitere 30 Absagen
- 10 Einladungen für die Vorstellungsgespräche (Genau: Ganze 5 % werden eingeladen!!!)
- 8 Leute kommen
- Rücksprache, welche 4 oder 5 in die zweite Runde kommen
- endgültige Entscheidungsfindung
Ergebnis: Man muss schon unter den besten 5% der Bewerber sein, damit sie überhaupt eingeladen werden - nur der beste von 100 ( EIN PROZENT!!! ) bekommt einen Job.
Jetzt kommt es vor, dass die erste Wahl gar nicht will, und man auf die zweite Wahl zurückgreift.
Da aber 100 Bewerber für einen Job enorm niedrig kalkuliert sind, ändert das nichts am Ergebnis.
Wenn du mir also mit deinen Beitrag helfen willst dann bleib
bitte das nächste Mal sachlich. Danke.
Thomas blieb sachlich. Er hat nur gesagt, was Du nicht hören wolltest, sorry!
LG
Guido