Schwierigkeiten beim Bewerben

Hallo!

Ich suche Arbeit und habe mit vielen Schikanen zu kämpfen. Am meisten nerven mich die Personaldamen die ständig Namen verwechseln und es das Natürlichste der Welt sehen.

Das trifft sowohl bei Personalberatungsfirmen als auch bei gewöhnlichen Firmen zu. Ich meine lesen sollte man eigentlich schon seit dem 7. Lebensjahr können und wenn nicht, dann hat man in einer Personalabteilung nichts verloren.

Es ist so, dass zum Beispiel mein Familienname zweimal vorkommt und die Personallistin nicht in der Lage ist, klar zu erkennen, dass der Vorname und auch die Telefonnummer anders sind.

Oder heute war da ein Handelsunternehmen, das hat doch tatsächlich eine Email an mich geschickt und sehr geehrte Frau Zwanger geschrieben und noch gebeten, wegen eines Termines die Frau X zu kontaktieren. Ich finde das sowas von geschmacklos. Und statt das peinlich zu finden und sich gebührend zu entschuldigen meinte die Personaldame nur dass das halt vorkommt.

Passiert das auch anderen Bewerbern und wenn ja was kann man gegen solche Personen unternehmen. Ich fühle mich in meiner Würde als Bewerber verletzt und habe den Eindruck das meine Unterlagen nicht mit der nötigen Sorgfalt bearbeitet werden.

Gruss

Petra Herbst

Sorgfalt und Bewerbung gehören einfach nicht zusammen. Seih froh, dass die wenigstens die ersten 10 Wörter gelesen haben und somit deinen Nachnamen richtig schreiben.

Bei meinen ca. 150 Bewerbungen sind auch schon viele Sachen vorgekommen:

  • Namen nicht richtig geschrieben
  • Herr und Frau verwechselt
  • Bewerbung auf einen Arbeitsplatz mit AUSBILDUNGSplatz verwechselt
  • Absagen mit über 20 Rechtschreibfehler

Da kann ich ganze Romane drüber schreiben. Die meisten lesen die Bewerbungen gar nicht oder nur flüchtig. Es ist doch heutzutage leider so: Du willst was von denen und zwar Arbeit. Jaja, eigentlich sollte es umgekehrt sein, denn du stellst denen dein Können und Wissen zur Verfügung. Das interessiert aber keinen, der einen sicheren Job hat!

Absageagentur
Hallo,

da gibt’s nur eins: selber eine Absage schreiben! Lustige Vorlagen und Balsam für die Seele gibt es hier: http://www.absageagentur.de/

Wenn du auf „Absagen“ klickst kannst Beispiele lesen, wobei die geilste Absage diese hier ist: http://www.absageagentur.de/Berlin_MA_Media.pdf

„Leider wird aus Ihrer Stellenanzeige nicht deutlich, warum ich mich für eines der führenden Unternehmen für PR und TV interessieren sollte, deren Stellenanzeigentexter/in anscheinend von der Kommunikation mit diversen Pharmazeutika dermaßen angetan war, dass er Grammatik und Stil aus seinem sprachlichen Portfolio gestrichen hat.“

„… dass ihre Anforderungen an die Stellenbewerber/innen die Profiltiefe abgefahrener Sommerreifen haben.“

Gruß,

MecFleih

Hihi

klasse Links! *chen!

Moin,

alles schon gesehen, auch schon die kompletten Bewerbungsunterlagen einer anderen Bewerberin erhalten… (die hab ich dann der Dame weiter geleitet und freundlich angefragt, ob sie zufällig meine hat… :wink:).

persönlich nehmen oder gar mich verletzt fühlen, das finde ich allerdings etwas hoch gegriffen…

Im Grunde sollte man sich postwendend bei Unternehmen, die dermaßen wenig verantwortungsbewusst mit Daten und keine Ahnung von Rechtschreibung etc. haben, sich aber anmaßen wollen, Personal zu bewerten und auszusuchen, gleich für die Positione „Leiter/in Qualitätsmanagement/Zertifizierung“ bewerben…

Sieh’s locker! Und realisiere, dass Qualität hierzulande ganz offenbar nicht mehr so hoch geschätzt wird (gilt natürlich nicht verallgemeinert, nein, nein - nur für die Unternehmen, die ich so kennen gelernt habe auf meinen Bewerbungsodysseen).

Grüße
Demenzia

Moin,

Im Grunde sollte man sich postwendend bei Unternehmen, die
dermaßen wenig verantwortungsbewusst mit Daten und keine
Ahnung von Rechtschreibung etc. haben, sich aber anmaßen
wollen, Personal zu bewerten und auszusuchen, gleich für die
Positione „Leiter/in Qualitätsmanagement/Zertifizierung“
bewerben…

Grüße
Demenzia

"Sehr geehrte Frau x,

hiermit bewerbe ich mich in Ihrem Unternehmen als Leiterin im Qualitätsmanagement.
Sie haben gar keine Wahl, Sie wissen, wie dringend nötig Sie mich haben.

Ich freue mich auf das Vorstellungsgespräch am 1. April 2009.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre zukünftige Vorgesetzte"
:wink:

lg
Kate

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Hallo!
Könnt ihr euch dort nicht bewerben als „fehlerfreier“ Schreiber(in).
Nach dem Motto:
Wenn der Besteller ihres Produktes in den Rückantworten so viele Fehler findet: Kann er dann noch ein fehlerfreies Produkt erwarten?
Wohl kaum!
mfg
Werner

ganz genau…
so oder so ähnlich lag es mir all zu oft in den Fingern! :smile:

Aber letztlich tat es mir dann um das Geld, das ich dafür verplempere, leid.

Aber anders herum muss man auch sagen, dass es sehr oft wirklich schlimme Bewerbungen gibt. Ich hatte mal 2 Postkisten voll Damen, die sich auf Stellen als persönliche Referentin eines ziemlich wichtigen Menschen beworben haben. Die Vorauswahl war einfach:

alle, die 1. eine grottenschlimme Rechtschreibung an den Tag legten, 2. ihre Bewerbung auf einem (EINEM) halbvoll beschriebenen, kaffeebefleckten Papierstück schickten, 3. zusätzlich noch hoffnungslos überqualifiziert waren, flogen sofort raus (und das war mindestens ein Drittel).

Eine davon, es war diejenige mit dem kaffeebefleckten Zettelchen als Bewerbung, hatte Jura und Sprachen studiert…

Das dazu!

Gruß
Demenzia

Hallo

die geilste Absage diese hier ist:
http://www.absageagentur.de/Berlin_MA_Media.pdf

War lustig, aber gleich in der Betreffzeile ging es auch schon mit einem Rechtschreibfehler los (Süddeuschen)…
Schade eigentlich, wenn man im Schreiben die Rechtschreibfehler des Anderen erwähnt…

Grüße
Jasmin

Deine Probleme möchte ich haben
Hallo,

Ich suche Arbeit und habe mit vielen Schikanen zu kämpfen. Am
meisten nerven mich die Personaldamen die ständig Namen
verwechseln und es das Natürlichste der Welt sehen.

Ist das wirklich das grösste Problem bei deiner Arbeitssuche?

(…)

Ich fühle mich in meiner
Würde als Bewerber verletzt und habe den Eindruck das meine
Unterlagen nicht mit der nötigen Sorgfalt bearbeitet werden.

Jetzt komm mal von deinem hohen Ross herunter!
DU willst schliesslich was von denen, und manche stellen sich dabei etwas tappig an. Na und?

Mal angenommen, so jemand Tappiges verhilft dir letztlich zu einem Job, willst du dem dann ankreiden, er hätte dich in in deiner Würde verletzt? Im prinzip tadelst du jemanden, der dir nur helfen will. Das ist doch lächerlich.

Ich denke, dein eigentliches Problem ist, dass du nichts findest bzw. deine Bewerbung nichts hergibt und du entsprechend als Eine von Hunderten behandelt wirst, mit den entsprechenden Ausrutschern als Folge. Klar kommt sowas vor, und zwar täglich.

Gruss,
TR

Nicht ganz
Hallo,

(…)

Jaja, eigentlich sollte es umgekehrt sein, denn du stellst
denen dein Können und Wissen zur Verfügung. Das interessiert
aber keinen, der einen sicheren Job hat!

das ist einzig eine Sache von Angebot und Nachfrage.
bei knappem Angebot braucht man sich nicht zu bewerben, man wird schlichtweg abgeworben.
Bei 150 Bewerbungen allerdings scheint das Angebot riesig und die Nachfrage gering zu sein.

Gruss,
TR

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Lieber Thomas!

1.) Ja das größte Problem bei meiner Arbeitssuche sind tatsächlich die Schikanen, denn so komme ich nie zu einen Arbeitsplatz.

2.) Auch ein Bewerber hat das Recht anständig behandelt zu werden wie jeder andere Mitmensch auch.

3.) Ich sitze ganz sicher nicht auf dem hohen Ross. Im Übrigen hast du nicht das Recht über mich zu urteilen, denn das steht dir nämlich nicht zu.

4.) Du kannst nur über Bewerbungen und Bewerbungsunterlagen urteilen, wenn du sie

a) selbst gesehen hast oder
b) mit dem Bewerber gesprochen hast.

Geholfen hat mir die Frau nicht ganz im Gegenteil. Ich weiß immer noch nicht wem sie meint. Liegt aber an ihr, weil sie nicht klar und deutlich kommuniziert. Sie schreibt meine Emailadresse und darunter steht eine völlig andere Anrede. Aber ich bin froh, dass du so schlau bist und bei einem solchen Email sofort weißt, wer gemeint ist. Leider ist das Email für mich noch immer nicht nachvollziehbar.

Meine Bewerbungen, lieber Thomas, haben mir stets Vorstellungsgespräche eingebracht und bei der einen oder anderen Absage stand sogar dabei, dass sie von meinen Qualfikationen wie von meiner Person einen guten Eindruck haben. Und noch etwas: Ich kann mich von 400 Bewerbern so abheben, dass ich unter den ersten 100 bin.

Wenn du mir also mit deinen Beitrag helfen willst dann bleib bitte das nächste Mal sachlich. Danke.

Petra H.

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Hallo Werner!

Ja deine Idee wäre gut aber wäre es die Mühe auch wirklich wert. Ich frage mich echt wie diese Firma mit den Kunden umgeht.

Gruss

Petra H.

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hallo,

Ich suche Arbeit und habe mit vielen Schikanen zu kämpfen. Am
meisten nerven mich die Personaldamen die ständig Namen
verwechseln (…)

du übersiehst eine unumstößliche tatsache:
diese personaldamen _ haben _ aber einen job.

möchtest du nun pingelig sein oder auch lieber einen haben?

fragt
ann

Hallo!

Ich bin froh, dass ich doch irgendwie verstanden werde. Passiert mir innerhalb von 2 Wochen schon zweimal.

Verletzt bin ich hauptsächlich deswegen weil man auch als Bewerber einen Datenschutz haben soll und ich nicht die Daten von einem Mitbewerb wissen möchte.

persönlich nehmen oder gar mich verletzt fühlen, das finde ich

allerdings etwas hoch gegriffen…

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr würde mich der Gedanke reizen, deinen Vorschlag tatsächlich in die Tat umzusetzen.

Im Grunde sollte man sich postwendend bei Unternehmen, die
dermaßen wenig verantwortungsbewusst mit Daten und keine
Ahnung von Rechtschreibung etc. haben, sich aber anmaßen
wollen, Personal zu bewerten und auszusuchen, gleich für die
Positione „Leiter/in Qualitätsmanagement/Zertifizierung“
bewerben

Respekt. Du bist super. Ich würde dem Mitbewerb sicher nicht die Unterlagen schicken. Es ist ja schließlich mein Geld und das weiß ich besser zu nutzen, zumal ich wenig habe. Ich würde die Unterlagen beinhart in den Papierkübel schmeißen. Wer sagt mir den ob mir der Mitbewerb auch die Wahrheit, ob er meine Unterlagen besitzt.

alles schon gesehen, auch schon die kompletten
Bewerbungsunterlagen einer anderen Bewerberin erhalten…
(die hab ich dann der Dame weiter geleitet und freundlich
angefragt, ob sie zufällig meine hat… :wink:).

Gruss

Petra H.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Einfach toll. Um eine Lebenserfahrung mehr zu machen würde ich das glatt beim mächsten Mal ausprobieren. Ob der Vorgesetzte der Firma da ein Rückantwort liefern würde.

Es wäre auf jeden Fall etwas Neues. Irgendwie wäre das zum Geldverdienen schon recht interessant.

Gruss

Petra H.

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Hallo!

Ja den Eindruck hatte ich bei mehreren Vorstellungsgesprächen auch schon als ich gefragt wurde, wie lange ich schon in Österreich sei. Der Chef hat mich doch glatt mit dem ausländischen Mitbewerb verwechselt obwohl er meinen Lebenslauf vor mir hatte. Echt peinlich. Aber der Witz kam noch als ich den Personalfragebogen in Blockschrift ausfüllte was ja formell richtig ist. Da hat er gefragt, ob ich lieber in Blockschrift schreibe. Ich habe wirklich geglaubt ich bin in einem falschen Film. Aber der absólute Hammer kam ja als er meinte ich möge Probearbeiten. Als ich diskret auf eine Anmeldung hingewiesen habe, hat er gemeint, dass er beim Probearbeiten nicht anmelden muss, etc.

Sorgfalt und Bewerbung gehören einfach nicht zusammen. Seih
froh, dass die wenigstens die ersten 10 Wörter gelesen haben
und somit deinen Nachnamen richtig schreiben.

Gruss

Petra H.

PS: Danke für deine Antwort. Hat mir sehr weiter geholfen.

Bei meinen ca. 150 Bewerbungen sind auch schon viele Sachen
vorgekommen:

  • Namen nicht richtig geschrieben
  • Herr und Frau verwechselt
  • Bewerbung auf einen Arbeitsplatz mit AUSBILDUNGSplatz
    verwechselt
  • Absagen mit über 20 Rechtschreibfehler

Da kann ich ganze Romane drüber schreiben. Die meisten lesen
die Bewerbungen gar nicht oder nur flüchtig. Es ist doch
heutzutage leider so: Du willst was von denen und zwar Arbeit.
Jaja, eigentlich sollte es umgekehrt sein, denn du stellst
denen dein Können und Wissen zur Verfügung. Das interessiert
aber keinen, der einen sicheren Job hat!

Möchtest Du einen Job…
…oder einfach nur Recht haben?

Gruß

S.J.

Hi Petra,

glaubst du, dir ist mehr geholfen indem man verständnisvoll nickt?
ich bin schliesslich nicht der Einzige, der versucht, dir den Kopf zurechtzurücken. Und 3 Sterne bedeuten sicher nicht, dass ich derart falsch liege. In deiner ganzen Überheblichkeit scheinst du nämlich Wichtiges zu übersehen.

1.) Ja das größte Problem bei meiner Arbeitssuche sind
tatsächlich die Schikanen, denn so komme ich nie zu einen
Arbeitsplatz.

Arroganz mit einem Schuss Blindheit. Wie kann man so weltfremd daherreden? Schikanen? Und mit einem Arbeitsplatz finden hat das ja garnichts zu tun.

2.) Auch ein Bewerber hat das Recht anständig behandelt zu
werden wie jeder andere Mitmensch auch.

Ja, ok.

3.) Ich sitze ganz sicher nicht auf dem hohen Ross. Im Übrigen
hast du nicht das Recht über mich zu urteilen, denn das steht
dir nämlich nicht zu.

Deine Überheblichkeit und Weltfremdheit wirst du weiter unten nochmal zur Schau stellen. Wart’s ab!

4.) Du kannst nur über Bewerbungen und Bewerbungsunterlagen
urteilen, wenn du sie

a) selbst gesehen hast oder
b) mit dem Bewerber gesprochen hast.

c) Oder wenn ich ein paar seiner Äusserungen kenne und zudem noch ziemlich bewerbungserfahren bin.

(…)

Und noch etwas: Ich kann mich von 400 Bewerbern so
abheben, dass ich unter den ersten 100 bin.

Tataaa!
Liebe WWW Gemeinde, seht her, Petra Herbst beherrscht die deutsche Rechtschreibung auf sauberem Papier!
Nichts anderes heist das nämlich.
„Unter den 100 Besten von 400“, das ist schlicht und einfach lachhaft!

Hast du mal über meinen Rat mit dem Stellengesuch nachgedacht?
Damit würde sich auch das Problem mit deiner Fehleinschätzung nicht so zeigen.

Ende und aus.

TR

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Hallo Petra!

1.) Ja das größte Problem bei meiner Arbeitssuche sind
tatsächlich die Schikanen, denn so komme ich nie zu einen
Arbeitsplatz.

Nein, das größte Problem bei der Jobsuche sind überhebliche Bewerber, die den Schuh der Unfähigkeit nicht bei sich selbst sondern bei den Personalern suchen.
Ich rede nicht von den beruflichen Qualifikationen sondern von denen als Bewerber.
Es geht nicht um Schikane, es geht darum, dass jemand, der 100 Bewerbungen auf den Tisch bekommt, automatisch nur die besten in die engere Wahl nimmt.
Wenn das bei Dir dauerhaft nicht passiert, gehören Deine Bewerbungen schlicht nicht dazu.

2.) Auch ein Bewerber hat das Recht anständig behandelt zu
werden wie jeder andere Mitmensch auch.

Natürlich.
Wenn einem Menschen, der in der Woche vielleicht bis zu 200 Absagen schreibt und die Unterlagen verschickt dabei Fehler unterlaufen, ist das nur menschlich.

3.) Ich sitze ganz sicher nicht auf dem hohen Ross. Im Übrigen
hast du nicht das Recht über mich zu urteilen, denn das steht
dir nämlich nicht zu.

Sorry, aber Du beschwerst Dich, dass Du „nie einen Job bekommst“.
Ich kann Deinen Frust verstehen - Deine Arroganz allerdings nicht.
Wenn es nicht klappt, obwohl Du über eine anständige Qualifikation verfügst, kann etwas mit Deinem Bewerberverhalten nicht stimmen.

Meine Bewerbungen, lieber Thomas, haben mir stets
Vorstellungsgespräche eingebracht

Es gibt so eine halbstatistische Grundregel in der (Be)Werbung generell:
3 (Be)Werbungen bringen ein (Vorstellungs)Gespräch
3 Gespräche bringen 1 (Arbeits)Vertrag

Ist das anders, liegt es an Dir.

und bei der einen oder
anderen Absage stand sogar dabei, dass sie von meinen
Qualfikationen wie von meiner Person einen guten Eindruck
haben.

Meine Güte, das sind STANDARDfloskeln, die ein netter Personalfuzzi in Absagen schreibt, damit der Bewerber nicht demotiviert ist!
Das schreibe ich sogar dann in eine Absage, wenn ich der Überzeugung bin, die GFF (größte fachliche Flasche) anzuschreiben.

Und noch etwas: Ich kann mich von 400 Bewerbern so
abheben, dass ich unter den ersten 100 bin.

WOW - 25%

Mal ein Beispiel aus dem täglichen Leben:

  • 2 Stellen - 200 Bewerber
  • 80% Absagen OHNE weitere Sichtung
  • bleiben 40 Bewerber (bei Deiner Quote wärst Du u.U. hier schon raus)
  • Rücksprache mit der Fachabteilung, welche 10 Bewerber eingeladen werden
  • weitere 30 Absagen
  • 10 Einladungen für die Vorstellungsgespräche (Genau: Ganze 5 % werden eingeladen!!!)
  • 8 Leute kommen
  • Rücksprache, welche 4 oder 5 in die zweite Runde kommen
  • endgültige Entscheidungsfindung

Ergebnis: Man muss schon unter den besten 5% der Bewerber sein, damit sie überhaupt eingeladen werden - nur der beste von 100 ( EIN PROZENT!!! ) bekommt einen Job.

Jetzt kommt es vor, dass die erste Wahl gar nicht will, und man auf die zweite Wahl zurückgreift.
Da aber 100 Bewerber für einen Job enorm niedrig kalkuliert sind, ändert das nichts am Ergebnis.

Wenn du mir also mit deinen Beitrag helfen willst dann bleib
bitte das nächste Mal sachlich. Danke.

Thomas blieb sachlich. Er hat nur gesagt, was Du nicht hören wolltest, sorry!

LG
Guido

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