Hi!
Ich habe beim ADAC gelesen, daß man wenn man über den Furgajoch-Pass möchte, Bergerfahrung haben sollte.
Ist jemand dort schon einmal gefahren und kann beschreiben, wo die Schwierigkeit liegt?
Dankeschön und Gruß
Marcus
Hi!
Ich habe beim ADAC gelesen, daß man wenn man über den Furgajoch-Pass möchte, Bergerfahrung haben sollte.
Ist jemand dort schon einmal gefahren und kann beschreiben, wo die Schwierigkeit liegt?
Dankeschön und Gruß
Marcus
Hi Marcus,
als erstes müssen wir mal rauskriegen ob Du das Furkajoch oder den Furkapass meinst. Das Furkajoch ist im Bregenzer Wald, der Pass jedoch in der Schweiz.
Grundsätzlich sollte das Fahrzeug vor größeren Passfahrten überprüft werden (Öl, Bremsen, Kühlwasser).
Bye
Rolf
Hi
Wenn du’s nicht weisst solltest du’s wirklich lassen. Mit Schnee rechnen, uU ketten aufziehen, fahren können unter extrem bedingungen… es gibt leute die kommen nichtmal in nem Parkhaus richtig klar… und Sachen Bergab Bremsen heiss fahren weil nicht in der Lage mit Motor zu bremsen und dann ins leere treten… eingeschränkte sicht bei steilen bergaufpassagen, uU rangieren bei starker steigung und in U-turns, rückwärts zu ausweichstelle zurück weil Bus entgegenkommt, motor geht aus, springt nicht mehr an und du stehst auf ner steilpiste… dann tut der Bremskraftverstärker nicht mehr… Strassenschäden, schotter, verschmutzungen der strasse bei so erschwerten Bedingungen wie serpentinen ohne befestigten Strassenrand. Ach, scheisskalt ists daoben auchnoch… Dann womöglich noch abgelenkt von kreischenden kindern und ner genervten Gattin… hab auf dem plöckenpass oder der Brennerpassstrasse (die eher harmlos ist) oder Bernhardino (hübsches Kloster) soviel Schrott entstehen sehen…
viel spass, machs alleine…
Helge
Hi Marcus!
Den Furka selbst bin ich noch nicht gefahren aber den Nachbarn, den Nufenen. Den kann ich auch für ungeübte Fahrer empfehlen und wäre für dich, falls der Furka doch zu unsicher scheint, eine Ausweichmöglichkeit.
Die Kriterien beim Bergfahren hat Helge schon sehr gut beschrieben, dem hab ich nichts mehr hinzuzufügen.
Meiner Meinung sollte es aber doch jeder, der einigermaßen Autofahren kann auch mit dem Gebirge fertigwerden.
Schnee kommt nicht binnen Sekunden, mit engen Kurven sollte auch der Städter zurechtkommen und das ich bergab nicht die Fünfte rollen lass und wie der Wilde bremse, sollte mir eigentlich der gesunde Hausverstand sagen. Am ehesten ein Problem könnte es werden wenn du Höhenschwindlig bist, dann ist es am besten den Blick immer starr an den Hang zu heften:wink:)
Grüße Dusan
*überquertedenhöchstenAlpenpaßmit2804meter*
Hallo Marcus!
Ich habe beim ADAC gelesen, daß man wenn man über den
Furgajoch-Pass möchte, Bergerfahrung haben sollte.
Dann mach Dich doch auch beim ADAC schlau
Zum Beispiel auf der Homepage http://www.adac.de
Dort findest Du links unter Verkehr => Ratgeber Verkehr => Passfahren bergab viele nützliche Tips.
Dann kann ich Dir noch diese Seite hier empfehlen:
http://www.gec-clan.com/ht/at/autofahr/fahren.htm
Viele Tips zu Autofahrten in den Alpen
Falls Du Dir immer noch unsicher bist, frag’ doch einfach mal in einer (guten!) Fahrschule nach, die können Dir sicher auch noch Ratschläge geben!
Viel Glück!
Frauke
Hi
Schnee kommt nicht binnen Sekunden, mit engen Kurven sollte
auch der Städter zurechtkommen und das ich bergab nicht die
Fünfte rollen lass und wie der Wilde bremse, sollte mir
eigentlich der gesunde Hausverstand sagen.
Sollte eigentlich, aber in der Realität fahren tausende von Leuten mit halbplatten Reifen rum, lassen öl bei jeder Inspektion nachschauen (Messstab? wodenn?), halten die blaugrüne sosse für Seife (nur den spender find ich nirgends…), finden Beulen an Reifen aussen oder innenseiten doch nicht so schlimm, denn er verliert ja keine Luft, lassen den wagen mit abgestelltem motor (spart sprit…) den Berg runterrollen mit leicht getretener bremse… wenns hupt von vorn fahren sie weiter und müssen dann rückwärts den Berg wieder rauf, den der Busfahrer fährt garantiertt nicht rückwärts runter.
Ich hab im Urlaub schon Leute mit Autos in so desolatem zustand getroffen - es ist unglaublich. Von zugesetzten Bremsschläuchen beim 62er Käfer vorn (Trommeln)… zum Glück bei nur etwa 50 kmh links blockiert… druck fiel nicht mehr ab. Ein Mädel. Auto 2 wochen vorm Urlaub gekauft, hatte Jahre Gestanden. Neue Flüssigkeit drin aber 30 Jahre alte Schläuche. Damit ist die über die Alpen. Anfänger, kennt das Auto nicht… zum Glück für sie war links in dem Moment die innenseite der Kurve. Und ich hab 2 tage am Strand mit nem Schweissdraht und benzin ihre schläuche freigebohrpopelt damit sie bis zum schrotter in Genua kommt.
HH
Nachtrag
Hallo Leute!
Das ging sehr schnell mit den Antworten, vielen Dank!
Um die Situation genauer zu erklären: Ich kenne Pässe als enge Serpentinenstraßen, auf der einen Seite rauf, auf der anderen Seite runter. Da fährt man langsam, klar! Nur: meinen letzten Pass bin ich vor 10 Jahren mitgefahren und heute habe ich beim ADAC gelesen, daß einige Pässe „problemlos“ zu fahren sind, für andere braucht man „etwas Bergerfahrung“ und eben jener Pass ist mit „sehr unübersichtlich und große Bergerfahrung“ klassifiziert.
Wie soll ich mir den vorstellen? Es gibt schöne Bilder über diese Straße (Höhenunterschied 1500 m) und ich würde sehr gerne irgendwann mal dort fahren, nur wie soll ich die Klassifizierung verstehen?
Bedeutet „etwas Bergerfahrung“: Für normale Fahrer
-die nicht 2 Parkplätze brauchen
-in der Lage sind, Strecken über 10 m rückwärts zu fahren usw.
kein Problem?
Vielen Dank für weitere Erklärungen
Gruß aus dem hügeligen Wiesbaden
Marcus
Hallo Marcus,
also wenn Du den Furkapass zwischen Andermatt und dem Rhone-Tal
meinst, den bin ich letztes Jahr gefahren.
Wenn Du schwindelfrei bist und auch mal am Abgrund stehend
einen Bus ca. 5 cm an Deinem Kotflügel vorbei fahren lassen kannst,
ohne das Du Panik bekommst ist er fahrbar.
Sehr enge Serpentinen und eine schmale Strasse.Gelegentlich Busse im Gegenverkehr. Aber landschaftlich super. Nimm Dir aber eine Menge Zeit.(und vorher Bremsen überprüfen)
Sonst kannst Du auch Autoverladung machen von Realp bis ins Rhonetal
oder umgekehrt - ist auch gar nicht so teuer - glaub ich zumindest.
Ich wünsch Dir noch einen schönen Urlaub.
Gruß Werner
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
es könnte nicht schaden, wenn Du Dich vorher erkundigst, ob dort eine Motorsportveranstaltung in diesem Zeitpunkt geplant ist. Die alte Gerlos-Bundesstraße, eine ganz enge, aber schöne Strecke, brachte mich vor vielen Jahren mal gehörig ins Schwitzen, weil mir ein Pulk „Schnellfahrer“ entgegen gekommen ist. Links die Felswand, rechts die Ausweiche mit hundert Meter Abgrund… Wer war der Schnellste in dieser Ausweiche, das war immer die Frage.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Blödsinn
Hallo Klaus!
Das was dir widerfahren ist, mögen vielleicht ein paar übermütige Jugendliche mit ihren GTIs gewesen sein, aber nie und nimmer eine Ralley!
Sogar in Österreich werden für solche Veranstaltungen die Strassen gesperrt.
Grüße Dusan
Hi!
für andere braucht man „etwas Bergerfahrung“ und eben jener
Pass ist mit „sehr unübersichtlich und große Bergerfahrung“
klassifiziert.
Da muß ich hin! Dann brauch ich das Stilfserjoch vielleicht doch nicht rückwärts zu befahren.
Ich nehme an, daß der ADAC auch die Fahrer berücksichtigt, die sich in den letzten Jahren vermehrt auf Paßfahrten „tummeln“. Da wird das neueste Mobil blankpoliert bis in die letzte Ritze fast über die entsprechenden Strecke getragen. Und wehe, es kommt einer entgegen!
Starrer Blick nach vorne; die Kiste bewegt sich keinen cm mehr und der Andere soll gefälligst aufpassen, daß es keinen Kratzer gibt!
Am schlimmsten sind dann die, die vor jeder Kurve fast anhalten, Dich aber auf übersichtlichen Geraden nicht überholen lassen, weil sie ja die entsprechende Motorleistung haben
((.
Oder Wohnmobilisten (aber über die schweig ich mich jetzt mal aus, das wäre gegen die Nettikette)
Herzliche Grüße
Und viel Spaß
HylTox
PS: Schick mal nen link!
wenn die Typen aber ihre aufgepappten Nummern haben, „offizielle“ Schilder im Auto am Fenster sind und dann sich noch aufführen, als wären sie die einzigen auf der Straße, dann war das eine, wenn auch keine Ralley vom ÖAMTC. die Straße war nicht gesperrt und, als Münchner, kennt man die österreichischen Verhältnisse „etwas“.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Klaus!
Lies mal durch:
Bei der Bewilligung können von der zuständigen Behörde Bedingungen oder Auflagen (Risiko-Versicherung etc.) erteilt und wenn die Verkehrslage es zulässt, Straßen ganz oder teilweise für den sonstigen Verkehr gesperrt werden. (Kostenersatz)
Die Anwendung von FSG, KFG sowie StVO ist für die Dauer von kraftfahrsportlichen Veranstaltungen und ihren Trainingsfahrten auf einer für den übrigen Verkehr gesperrten Straße ausgenommen.
Nicht unter den Begriff der „kraftfahrsportlichen Veranstaltung“ fallen z.B. Oldtimer-Rallyes.
STVo heisst Strassenverkehrsordnung. Das bedeutet, daß bei Veranstaltungen, bei welchen die STVo
übertreten werden soll, die Strasse gesperrt sein muss. Das ist im allgemeinen bei Rallyes so.
Was du gesehen hast war entweder eine Sternfahrt oder Oldtimerrallye(wo´s nicht um die Geschwindigkeit geht) oder Jugendliche die ihr Fahrzeug rennmäßig aufgemotzt haben.
Text übrigens gefunden bei:
http://www.ubs.sbg.ac.at/people/motoidx.htm?http://w…
Aber nachdem du den Gerlos, der teilweise breit wie eine Autobahn ist, als eng bezeichnest kann ich mir schon vorstellen, daß du bei Gegenverkehr etwas ins Schwitzen gekommen bist:wink:)
Ganz liebe Grüße
Dusan
Mein lieber Dusan,
über die rechtlichen Voraussetzungen zur Durchführung einer Ralley schreibst Du einem gelernten Juristen nichts Neues. Die ALTE Gerlosstraße kann an einigen Stellen auch geübte Fahrer zum Schwitzen bringen. Ansonsten bringt mich im Straßenverkehr nichts aus der Ruhe - nach mehr als 1,3 Mio km (die Versicherung liebt mich - SFR 30%; mehr geht nicht mehr!). Ich habe sogar den Straßenverkehr einer der angeblich schlimmsten Städte der Welt ohne Blechschaden überlebt (ein Monat lang jeden Tag mehrmals in Nairobi/Kenia herumgegurkt).
Soweit ich weiß, fahren bei Nostalgie-Ralleys Fahrzeuge, die vermutlich älter als wir beide zusammen sind. Einem „modernen“ Buckelporsche (VW-Käfer) kann ich gerade noch ausweichen, aber was ist, wenn einige Rowdies mit aufgemotzten Targas oder GTIs und einem kompletten Weihnachtsbaum als Beleuchtung entgegen rasen? Da bekommt man glatt Minderwertigkeitskomplexe…
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Die
ALTE Gerlosstraße kann an einigen Stellen auch geübte Fahrer
zum Schwitzen bringen.
Hallo Klaus!
Dann empfehl ich dir mal den Splügen, von Italien, Chiavena, in die Schweiz nach Splügen. Oder das Stilfserjoch. Das ist bei Bormio.
Wenn du diese Pässe bezwungen hast wirst du über den Gerlos nur mehr müde lächeln.
Schrottfreie Fahrt
Dusan
Die
ALTE Gerlosstraße kann an einigen Stellen auch geübte Fahrer
zum Schwitzen bringen.Hallo Klaus!
Dann empfehl ich dir mal den Splügen, von Italien, Chiavena,
in die Schweiz nach Splügen. Oder das Stilfserjoch. Das ist
bei Bormio.
Hey zusammen!
bewvor ihr euch kloppt: die Strecke von Chiavenna in die Schweiz ist wirklich geil (bin ich allerdings andersrum gefahren). Allerdings war es nicht die erste Paßstrecke an dem Tag und die Bremsen haben ordentlich gestunken und gefadet!
Stilfser Joch ist leider total „überlaufen“ mit Leuten, die nicht fahren können (gehör ich natürlich nicht dazu!
)).
Grüße
HylTox