Schwierigkeiten mit Bedarfsanforderung

Hallo Leute,

ich habe in meiner Wohnung einen Niedrigtemperatur-Brenner Junkers ZWR 18-5 KE, Baujahr 1999. Über diesen Brenner laufen sowohl Heizung als auch Warmwasser. Seit einiger Zeit (paar Wochen) funktioniert die Warmwasser-Bedarfsanforderung nicht mehr: Wenn ich das Warmwasser aufdrehe, reagiert der Brenner scheinbar wie gehabt (irgendein Relais oder etwas ähnliches klickt kurz und eine Pumpe beginnt zu röhren), springt aber nicht richtig an. Auch das rote Leuchtzeichen für Brennerbetrieb bleibt dunkel. Zwar kommt dann etwas warmes oder sogar heißes Wasser, aber nur, wenn zuvor die Heizung an war bzw. gerade an ist (die Warmwasserversorgung für die Heizkörper funktioniert offenbar). Während das Warmwasser aus dem Hahn kommt, zeigt die zweistellige Anzeige am Brenner relativ kontinuierlich einen zunehmend niedrigeren Wert an. Bei einem Wert von 29 kann man das Wasser dann kaum mehr als richtig warm bezeichnen, unter 25 ist es nahezu kalt. Die Sache beunruhigt mich nun doch etwas, da die letzte Wartung des Brenners schon einige Jahre her ist. Außerdem habe ich den Eindruck, dass ich den Thermostat höher stellen muss, um denselben Eindruck von Wärme zu haben als früher. Das Wasser hier ist übrigens sehr kalkhaltig (Wasserhärte 3), vielleicht hat auch das was damit zu tun.

Höchste Zeit, das Teil reparieren zu lassen. Wegen länger andauernder Renovierungsarbeiten in der Küche (in Verbindung mit einem dabei entdeckten Bauschaden, der die Renovierung stocken ließ) hat sich die Terminvereinbarung für eine Wartung/Reparatur umso länger bis jetzt rausgezogen.

Die Heizungs-, Sanitär- und Sch… :wink: Betriebe hier in der Gegend haben derzeit Hochbetrieb, da offenkundig zahlreiche Leute dieselbe glorreiche Idee wie ich hatten, vor Weihnachten bzw. dem Jahreswechsel noch eben mal die Heizung überprüfen zu lassen. Daher kann eine Wartung nach derzeitiger Terminplanung erst in der zweiten Januarhälfte stattfinden. Das erscheint mir angesichts der winterlich kalten Temperaturen bedenklich lange. Ob die Mechanik so lange durchhält und nicht irgendwie vorher hops geht?

Nun meine Fragen:
Woran könnte der Schaden liegen?
Kann ich bis zur Wartung/Reparatur Mitte Januar an der Therme etwas selbst machen (Relais zum Funzen bringen, Schraube lösen, irgendeine Nadel freisetzen, an etwas vorsichtig rütteln oder so), ohne irgendwie die Heizungsanlage zu zerschiessen?

Hallo

Kannst selber da nichts ändern. Aus Erfahrung, auch mit diesen Geräten, tippe ich auf ein defektes Vorrangumschaltventil das zwischen Heiz- und Warmwasserbetrieb schaltet.
Manchmal sind die halt im Eimer und bleiben im Heizbetrieb hängen obwohl die Warmwasseranforderung läuft, dann wälzt das Gerät das Wasser im Heizungskreislauf um, die Heizkörper werden während dem Warmwasserbetrieb warm aber das Warmwasser bleibt kalt.
Würde mal einige Betriebe durchtelefonieren, auch aus dem Grund das einige nur noch einen Notdienst haben, die sie schon im Weihnachtsurlaub sind.
Aber eine Wartung ist auch zwingend erforderlich, haste ja selber schon gut erkannt. Vor allem wenn Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden und das Gerät den ganzen Staub „fressen“ durfte. Das ist gar nicht gut. Hatte das vor einigen Wochen bei genau dem gleichen Gerät, man das sah vielleicht aus…

Aber in der Hinsicht Heizungsbtrieb kann ich dich halbwegs beruhigen, denn die sollte, wenn es denn der vermutete Defekt ist, nicht den Geist aufgeben.
Der momentane Zustand ist aber nichts für Warmduscher :wink:

Gruß
Nelsont