Hallo allerseits
Mein Sprössling (1 3/4) ist ne richtig kleine Wasserratte. Hat im Schwimmbad immer einen Riesenspass.
Jetzt würde ich gerne wissen, wie man ihn ans Schwimmen ranführen kann.
Freue mich über Tips.
Ratz
Hallo allerseits
Mein Sprössling (1 3/4) ist ne richtig kleine Wasserratte. Hat im Schwimmbad immer einen Riesenspass.
Jetzt würde ich gerne wissen, wie man ihn ans Schwimmen ranführen kann.
Freue mich über Tips.
Ratz
Hallo,
die Schwimmbäder verfügen für ihre eigenen Schwimmkurse über Korkreifen von verschiedener Tragfähigkeit (abgestuft nach Tragfähigkeit und Farben, die letzte Stufe - ich glaube die rote - trägt kaum noch und ist *fast* nur psychologisch wirksam). Diese Ringe kann man sich bei den Schwimmbädern ausleihen, in der Regel kostenlos (ggf. für einen geringen Preis). Damit kann er dann vor Ort üben.
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Hallo Ratz,
das ist ja genau der richtige Sommer für so eine kleine Wasserratte!
Dein Sohn ist für das richtige „Babyschwimmen“ schon zu groß, und auch mit dem eigentlichen Schwimmenlernen hat es noch ein paar Jährchen Zeit.
Aber überlege Dir mal, ob es dann nicht sinnvoll sein könnte, das Kind zuerst ans Tauchen im Knietiefen heranzuführen. Man vermeidet dadurch zwei Nachteile der Schwimmgürtelmethode, nämlich die aufrechte Körperhaltung im Wasser, die den Spaß beim Schwimmen zerstört, weil sie die Fortbewegung anstrengend macht, sowie die Angstgefühle, die z.B. für ein noch nicht gut schwimmendes Kind sehr gefährlich sein können.
Mit herzlichem Gruß,
Wolfgang Berger
Hi,
also zum richtigen Schwimmen fehlt ihm einfach in diesem Alter noch die Fähigkeit Arm-und Beinbewegungen zu koordinieren.
Du kannst ihm aber zeigen, daß er nicht gleich in Panik geraten muß, wenn der Boden unter den Füßen fehlt und dann wild um sich strampelt.
Also ich sag Dir jetzt, wie das bei unserem Knirps abgelaufen ist, wobei das eher daraus resultierte, daß er keine Schwimmhilfen anziehen wollte, ich habe ihm das nicht bewußt beibringen wollen, wir als Eltern waren nur passive Helfer! Bevor hier wieder jemand auf die Idee kommt, und mir hier Drill unterstellen will 
Tauchen können die meisten Knirpse schon ganz gut und den Beinschlag vom Hundekraul (der wiederum läßt sich ziemlich schnell in den normalen Kraulbeinschlag umwandeln).
ich würde in einem Becken anfangen, das ungefähr 50-60 cm Wassertiefe hat, damit er ein Gefühl dafür bekommt kontrolliert die Luft anzuhalten und auszuatmen beim Tauchen.
Kann er das gut und hat keine Angst mehr vor Wasser im Gesicht, darf es schon ein bisschen tiefer sein. 1,00m-1,20m so in etwa. Man kann zusammen mit dem Kind bis auf den Boden Tauchen und sich am Boden dann fest abstoßen, damit man schneller nach oben kommt (Auch hilfreich, wenn man sich mal verbummelt hat
)
Das Paddeln mit den Beinen…am besten zwischen den Eltern hin und herpaddeln lassen und dabei je nach Sicherheit den Abstand langsam vergrößern…aber es muß immer irgendwo etwas sein, daß der Knirps packen kann (Arm Bein irgendwas, als Sicherheit)
Beim *Tauchschwimmpaddeln* sollte der Knirps waagerecht im Wasser liegen…den Kopf anzuheben, geht bei den Kleinen noch fast gar nicht, da er ja ohnehin im Vergleich zum restlichen Körper sehr schwer und zu groß ist.
Irgendwann ist er dann bestimmt so sicher, daß er von Punkt A nach Punkt B kommt, wie er es am Besten kann natürlich keine 20m *fg*…Strömungssprudler stellen dabei allerdings ein nahzu unüberwindbares Hindernis dar.
Vielleicht hilft ja auch so ein kleines Schwimmbrett an dem sich das kind am Anfang festhalten.
An dieser Stelle betone ich, daß das nur mit Kindern machbar ist, die absolut keine Angst vor Wasser und volles Vertrauen zu den Eltern haben und sich selbst auch was zutrauen. Die Eltern ihrerseits natürlich auch in die Fähigkeiten des Sprößlings. Und auf gar keinen Fall darf irgendetwas erzwungen werden…und 2 Adleraugen fürs Beaufsichtigen reichen in diesem Falle nicht aus…
Gruß
Maja
das mit dem Tauchen würde mich jetzt auch interessieren. Wie sieht das denn in der Praxis aus?
Gruß
Stefan
das mit dem Tauchen würde mich jetzt auch interessieren. Wie
sieht das denn in der Praxis aus?
Hallo Stefan,
ich meine das Schweben im sehr flachen Wasser, die Nase eine Handbreit über Grund, unbedingt stets mit offenen Augen.
Mit herzlichem Gruß,
Wolfgang Berger
Danke (owt)
.