Hallo liebe Wissenden,
unsere Tochter hat seit neuestem (mal wieder) Paukenröhrchen und nun stellt sich die Frage beim Duschen/Haarewaschen und natürlich auch Schwimmen: Ohrstöpsel ja oder nein ?
Nun habe ich schon recherchiert und festgestellt, das die Meinungen da weit auseinandergehen. Die - ich nenne sie mal „konservative Liga“ schreibt unbedingt Schwimmschutz vor,dann gibt es da aber auch Ärzte, die auf Studien verweisen, dass Wasser durch die Miniöffnung erst ab einem bestimmten Druck (Tauchtiefe > 60 cm) bzw. erst bei Herabsetzung der Wasseroberflächenspannung (Seife) dringen kann. Sprich: Schwimmen und Tauchen/Springen dicht unter der Oberfläche ohne Ohrstöpsel ist ok.
Wenn diese Dinger besser im Ohr halten würden, würde sich mir diese Frage eigentlich garnicht stellen, da wir aber aus Erfahrung wissen, dass die nie lange im Ohr bleiben, wäre es natürlich schön zu wissen, dass man ohnehin auf sie verzichten könnte.
Meinungen à la „wir würden unsere Kinder nur mit/ohne Schwimmschutz ins Wasser lassen“ helfen uns nicht weiter, deswegen wäre es toll, wenn Ihr ein paar fundierte Infos für uns hättet.
Nix für ungut und danke für´s Lesen.
Alexa
Nun habe ich schon recherchiert und festgestellt, das die
Meinungen da weit auseinandergehen. Die - ich nenne sie mal
„konservative Liga“ schreibt unbedingt Schwimmschutz vor,dann
gibt es da aber auch Ärzte, die auf Studien verweisen, dass
Wasser durch die Miniöffnung erst ab einem bestimmten Druck
(Tauchtiefe > 60 cm) bzw. erst bei Herabsetzung der
Wasseroberflächenspannung (Seife) dringen kann. Sprich:
Schwimmen und Tauchen/Springen dicht unter der Oberfläche ohne
Ohrstöpsel ist ok.
Die vorhandenen Meinungen wurden von Ihnen sehr schön dargelegt. Nun betrachten Sie aber mal die Liga derjenigen, die ohne Schwimmschutz „arbeiten“ wollen. Diese Leute verbinden das mit einer Reihe von Bedingungen.
Und jetzt müssen Sie Sich die Frage stellen, ob diese Bedingungen dauernd einzuhalten sind.
Man betrachte nur die Forderung, daß man beim Springen nicht tiefer als 60 cm eintauchen soll. Das ist natürlich möglich, man kann so ins Wasser springen, daß der Rücken nicht naß wird. Aber kein vernünftiger Mensch tut das.
Mit anderen Worten: Die Einschränkungen sind nicht umsetzbar, und das Eindringen von Wasser in die Paukenhöhle ist - zart gesprochen - ein recht mißliches Ereignis.
Zudem gebe ich zu bedenken: Das Röhrchen bleibt ja nicht ewig. Warum also Risiken eingehen?
Wenn diese Dinger besser im Ohr halten würden, würde sich mir
diese Frage eigentlich garnicht stellen, da wir aber aus
Erfahrung wissen, dass die nie lange im Ohr bleiben, wäre es
natürlich schön zu wissen, dass man ohnehin auf sie verzichten
könnte.
Hi
Ab zum Hörgeräteakustiker, für nicht all zu viel Geld gibt es an die Hörmuschel angefertigte Ohrenstöpsel!
Ich hatte auch als Kind welche, als ich Röhrchen hatte.
Grüße
Laralinda
Hallo,
mein Bruder hat bereits mir zwei Jahren und ich mit sechs jedes Jahr wieder Paukenröhrchen bekommen. Wir haben nie einen Wasserschutz o.ä. verwendet und hatte nie Probleme.
Gruß Lulea
Die vorhandenen Meinungen wurden von Ihnen sehr schön
dargelegt. Nun betrachten Sie aber mal die Liga derjenigen,
die ohne Schwimmschutz „arbeiten“ wollen. Diese Leute
verbinden das mit einer Reihe von Bedingungen.
Und jetzt müssen Sie Sich die Frage stellen, ob diese
Bedingungen dauernd einzuhalten sind.
Man betrachte nur die Forderung, daß man beim Springen nicht
tiefer als 60 cm eintauchen soll. Das ist natürlich möglich,
man kann so ins Wasser springen, daß der Rücken nicht naß
wird. Aber kein vernünftiger Mensch tut das.
Mit anderen Worten: Die Einschränkungen sind nicht umsetzbar,
und das Eindringen von Wasser in die Paukenhöhle ist - zart
gesprochen - ein recht mißliches Ereignis.
Zudem gebe ich zu bedenken: Das Röhrchen bleibt ja nicht ewig.
Warum also Risiken eingehen?
Tja, die Sache mit dem Springen halte ich auch für nicht durchführbar.
Aber es wäre schon schön zu wissen, dass beim „normalen“ Schwimmen mit dazugehörigem „Kopf auch mal unter Wasser haben“, nicht gleich die Welt zusammenbricht.
Schwimmen gehört für uns einfach dazu, bisher haben wir Silikonstopfen verwendet, die aber über kurz oder lang herausfallen.Wir haben dadurch nie (Ohr-) Probleme gehabt, deshalb wirft sich für uns die Frage auf, ob sie denn tatsächlich notwendig sind.
Hi
Ab zum Hörgeräteakustiker, für nicht all zu viel Geld gibt es
an die Hörmuschel angefertigte Ohrenstöpsel!
Ich hatte auch als Kind welche, als ich Röhrchen hatte.
Grüße
Laralinda
Ja, das ist jetzt unser nächster Weg, mal schauen, ob´s klappt. Freunde von uns haben keine besseren Erfahrungen mit den maßgefertigten Stöpseln gemacht. Aber wir probieren es mal aus.
Übrigens: € 50,- pro Ohr finde ich nicht günstig … 