Guten Tag,
mein Internist sagt immer zu mir,„Mücke du mußt mehr Trinken“
ich trinke ca.so 1-2 Liter am Tag,kann es sein,das wenn ich mal 2-3 Stunden nichts Trinke,mir davon Schwindlich wird?
Herzlichen Dank
Mücke
Guten Tag,
mein Internist sagt immer zu mir,„Mücke du mußt mehr Trinken“
ich trinke ca.so 1-2 Liter am Tag,kann es sein,das wenn ich mal 2-3 Stunden nichts Trinke,mir davon Schwindlich wird?
Herzlichen Dank
Mücke
Hallo Mücke,
ich trinke ca.so 1-2 Liter am Tag
2 Liter Flüssigkeit am Tag solltest Du mindestens zu Dir nehmen, siehe auch alles weitere dazu in dem unten aufgeführten Link.
kann es sein,das wenn ich
mal 2-3 Stunden nichts Trinke,mir davon Schwindlich wird?
ja.
hier der Link:
http://www.medinfo.de/index-r-562-thema-richtige+Tri…
Gruß
Kieckie
Hallo,
ja, das kann sein, wenn du das immer, wenn du zu lange zu wenig trinkst, merkst, dass es dir schlecht geht. Es können aber auch andere Gründe ursächlich für deinen Schwindel sein.
Du bist laut Vika 62-63 Jahre alt, ansonsten wissen wir nicht viel von dir. Für eine annähernd richtige Antwort müssten wir wissen, wie gut deine Nieren und dein Herz funktionieren und ob mit deinen Gefäßen, insbesondere im Gehirn, alles soweit in Ordnung bist, ob du Medikamente einnimmst und welche Vorerkrankungen bestehen.
Die Flüssigkeitszunahme funktioniert nicht nur übers Trinken. Großteile der Nahrung sind Wasser und funktionieren fast genauso gut als Flüssigkeitslieferanten (besonders gute Beispiele sind Wassermelonen und Salatgurken).
Wenn dein Internist dir aber rät, mehr zu trinken, wird schon etwas dran sein, dass es noch etwas mehr sein könnte.
Denk bitte dran: Schwindel ist nicht normal! Insbesondere in deinem Beruf solltest du das unbedingt ärztlich abklären lassen.
Grüße
Liete
Das hat mich auch schon immer interessiert. Wieviel Wasser braucht ein normaler Mensch um die 30 in unseren gemäßigten Breiten? Manche trinken nur einen Liter, manche vier. Beide scheinen zu gesund zu überleben obwohl immer geraten wird mehr als zwei Liter zu trinken.
Was ich aber nie gefunden habe ist eine vernünftige Studie zu diesem Thema.
Ich hab das Gefühl, da schreibt jeder von jedem ab, weils so simpel nachvollziehbar ist (und der Mineralwasserindustrie nützt^^).
Was richtig belastbares hab ich aber noch nicht gefunden, hat jemand eine Infos dazu?
Grüße, Bernhard.
Hallo Bernhard,
Ich hab das Gefühl, da schreibt jeder von jedem ab, weils so
simpel nachvollziehbar ist (und der Mineralwasserindustrie
nützt^^).
ich habe das gleiche Gefühl, und ich glaube, es ist nicht nur ein Gefühl, sondern entspricht den Tatsachen.
Wem immer es nützt - keinesfalls nützt es den Alten, die man in den Heimen zwingt, sich gegen ihr Bedürfnis mit Wasser vollzupumpen und sich dann in die Hosen zu machen, weil sie nicht schnell genug zur Toilette kommen, respektive weil sie Probleme haben, den Urin zu halten.
Es nützt auch nicht den Herzschwachen, die ihr Herz mit der Flüssigkeitsmenge überfordern und dann Wasser im Gewebe ansammeln.
Mit anderen Worten: Mit solchen Empfehlungen, man müsse mindestens 2 Liter Wasser pro Tag trinken, sollte man vorsichtig umgehen.
Gruß
Montanus
Wem immer es nützt - keinesfalls nützt es den Alten, die man
in den Heimen zwingt, sich gegen ihr Bedürfnis mit Wasser
vollzupumpen und sich dann in die Hosen zu machen, weil sie
nicht schnell genug zur Toilette kommen, respektive weil sie
Probleme haben, den Urin zu halten.
Eine Inkontinenz ist keine Indikation für ein Herabsetzen der zu trinkenden Mindestmenge bei älteren Menschen. Hier ist ein Flüssigkeitsmangel besonders gefährlich. Im Alter nimmt naturgemäß der Durst (und auch Appetit) ab und genau DAS ist oft das problem! Alte exsikkieren, synkopieren, sind verwirrt aufgrund eines Flüssigkeitsmangels und kommen dann anschließend nie mehr aus dem Bett. Inkontinezn ist natürlich ebenfalls ein Problem aber aufgrund dessen einen älteren Menschen weniger trinken zu lassen entgegen deiner Vorstellung absolut falsch! Diese Leute müssen zum Trinken - nicht gezwungen, sondern angehalten werden! Inkontinenz lässt sich mich den richtigen Versorgungsmitteln und Toilettentraining in den Griff bzw. tolerierbar bekommen. Eine Exsikkose leider nicht! Übrigens kann eine verminderte Flüssigkeitsmenge besonders bei Inkontinenten zu einer deftigen Harnwegsinfekt führen, mit all seinen Konsequenzen für einen altersschwachen Körper!
Wem immer es nützt - keinesfalls nützt es den Alten, die man
in den Heimen zwingt, sich gegen ihr Bedürfnis mit Wasser
vollzupumpen und sich dann in die Hosen zu machen, weil sie
nicht schnell genug zur Toilette kommen, respektive weil sie
Probleme haben, den Urin zu halten.
Hi
Leider nimmt im Alter tatsächlich das _gesunde_ Durstgefühl ab. Dadurch entsteht ein Flüssigkeitsmangel, der sehr gefährlich sein kann.
Anderer Pflegemangel, z.b. eine Inkontinenz nicht richtig zu behandeln, hat damit nichts zu tun. Du kannst ja nicht einfach sagen, nur weil jemand nicht mehr in der Lage ist, rechtzeitig Bescheid zu sagen, dass er aufs Klo muss, kriegt er nix mehr zu Süppeln, damit er sich nicht vollpinkelt.
Ein anderer Grund, warum Alte mehr trinken, ist die herabgesetzte Darmtätigkeit. Damit es nicht zu Verstopfungen kommt, muss viel getrunken werden.
Es nützt auch nicht den Herzschwachen, die ihr Herz mit der
Flüssigkeitsmenge überfordern und dann Wasser im Gewebe
ansammeln.
Herzschwache kriegen von (vernünftigen) Ärzten zu den Herztabletten immer Entwässerungstabletten.
Was soll das außerdem heißen, „ihr Herz mit Wasser überfordern“? Wie soll das denn gehen? Wasser lagert sich nicht einfach aus Jux und Dollerei im Gewebe ab, wir sind ja schließlich keine Kamele!
Wenn jemand mit einem Herz- oder Nierenproblem nicht gut auf (Entwässerungs)Medikamente eingestellt ist, sammelt sich Gewebsflüssigkeit an.
Und um das Blut schon flüssig zu halten, muss man viel trinken, das entlastet das Herz.
Mit anderen Worten: Mit solchen Empfehlungen, man müsse
mindestens 2 Liter Wasser pro Tag trinken, sollte man
vorsichtig umgehen.
Es ist eine Empfehlung, weil mehr nicht schadet, weniger hingegen schon. Dem gesamten Nieren-Harnwegstrakt tut es auch besser, wenn es mehr durchgespült wird.
Grüße
Karana
Hallo Montanus,
Mit anderen Worten: Mit solchen Empfehlungen, man müsse
mindestens 2 Liter Wasser pro Tag trinken, sollte man
vorsichtig umgehen.
es geht ja nicht um 2 Liter WASSER, sondern generell um 2 Liter FLÜSSIGKEIT, also d.h. doch auch Tee, Kaffee,Salatgurken Wassermelonen…und wieviele Stunden hat ein Tag…
Gruß
Kieckie
Hallo,
Und diese Flüssigkeiten werden nicht ausgeschieden? Das bringt älteren Menschen die diese genannten Probleme haben genau das gleiche ein.
Oder habe ich deinen Post falsch verstanden?
Gruß
1.Urinfarbe als Kontrollfaktor 2. an HWS denken
Hallo Mücke,
im Lauf der Jahre habe ich nicht nur durch unsere älteren Tanten, Schwiegermutter, Opa, usw., immer wieder die Symptome für zu wenig Trinken mitbekommen:
Schwindel und Umkippen, Konzentrationsschwierigkeiten, Infektionen der ableitenden Harnwege, schneller Puls, orthostat. Hypotonie, standen an oberster Stelle. Das ging bei manchen monatelang so, bis es entweder zum Zusammenbruch (Klinik oder abulante Rehydration) kam, oder wie bei Schwiegermutter, die plötzlich ihre Trinkmengen nach Plan einnahm (Neurologe, Kardiologe, usw. o. B.), da mangelndes Durstgefühl, und seitdem tatsächlich erscheinungsfrei ist. Und bei keinem von denen wurde bei den ersten Arztkonsultationen (auch 2x Notärzte) die Ursache dingfest gemacht, die kam immer erst nach längerer Zeit heraus.
Die Trinkmenge nach Litern anzugeben ist schwierig, weil sie sich sehr nach dem Schwitzen und nach unseren Tätigkeiten richtet. Es gibt Empfehlungen, die sagen, es reicht, wenn man von ca. 7:00 bis 17:00 stündlich ein kleines Glas/Tasse Wasser, Tee, etc. trinkt, nachts ein paar Schlucke beim Aufwachen, das kann für manch einem hifreich sein.
Ich finde, die beste Kontrolle gibt uns unsere Urinfarbe! Sie sollte stets hell bis hellgelb sein.
Bei dehydrierten Personen ist der Urin dunkelbraun ohne dass Leber/Galle die Ursache sind.
Weiterhin gibt es unzählige andere Ursachen für Schwindel. Neben manchen Medikamenten (Antikonvulsiva, Antiemetika, Antidepressiva, Anticholinergika, Aminoglykoside, Antihypertensiva, Barbiturate, Hypnotika, Muskelrelaxantien, Tranquilizer) ist neben Flüssigkeitsmangel unbedingt auch an die
Halswirbelsäule als möglichem Schwindelauslöser zu denken, wenn ich so an lange Busfahrten beim Fahrer denke, wo die HWS-Muskulatur nicht beliebig entspannt und bewegt werden kann…
Hier gibt es Übungen (in Bildern), die man während einer Pause durchführen kann: http://www.hno-loss.de/KrankOhr/SchwindelHals.htm
Gute Besserung wünscht
Renate
Hallo,
ich gebe zu, dass ich meinen unten stehenden Artikel etwas überzogen habe. Zugrunde liegt dem die persönliche Erfahrung mit meiner Schwiegermutter, die dem Lebensende ganz nahe immer noch zum Trinken angehalten wurde, obwohl sie den Urin nicht halten konnte.Ich denke, dass sie uns urinierend verlassen hat.
Es ist natürlich unbestritten, dass viele ältere Menschen mangels Durstgefühl wenig trinken und dass ein Exsikkation verhindert und, wenn eingetreten, mit allen Mitteln bekämpft werden muss.
Für fragwürdig halte ich allerdings die These, dass Männer und Frauen im höheren Alter täglich 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen sollen und müssen, um nicht krank zu werden. Mir ist neben allgemeinem Geschwafel und zweckorientierten Behauptungen keine wissenschaftlich stichhaltige Untersuchung bekannt, die das validiert.
Um auf die Mineralwasserindustrie zurückzukommen: Es wäre ungewöhnlich, wenn sie für dieses gesellschaftliche Phänomen kein Interesse hätte und es nicht marktkonform nutzen würde.
Grüße
Montanus