Schwindelgefühle, Schmerzen in den Augen, etc

Hallo ihr Lieben!

Hab mich soeben neu angemeldet hier, da ich so langsam wirklich verzeifel.
Seit letztem Jahr (ca. Juni) fühle ich mich permanent krank.
Es fing damit an, dass ich ständige Schwindelattacken und Luftnot hatte. Nach kurzer Zeit hatte ich immer wieder das Problem, dass meine Augen ganz schlimm brannten und ich sie ständig zukniff um dieses „brennende“ Gefühl auszuhalten.

Mein Hausarzt nahm mir natürlich Blut ab, EKG usw. Was aber alles soweit i.O. war.
Also dachte ich mir: Hmm, ok, ich spinne anscheinend!
Jedoch hörten die Symptome nicht auf. Sie wurden sogar immer schlimmer. Ich kann teils alleine kein Auto mehr fahren, weil mir immer schwummrig wird.
Oft habe ich Schmerzen im Nacken, in den Armen und Beinen und fühle mich einfach nur mies und zu nichts in der Lage. Ständige Stimmngsschwankungen bis hin zur Aggressivität sind schon an der Tagesordnung.

Ich war auch beim Neurologen. Der hat mich zum MRT geschickt. Dieses war auch unauffällig. EEG wurde auch gemacht. ALLES GUT!

CT von der HWS und LWS wurde auch gemacht. Auch alles in Ordnung.

Sämtliche Lungenfunktionstest und Blutgasanalyse hab ich auch hinter mir.

Darmspiegelung und Magenspiegelung auch. Bis auf eine leichte Übersäuerung des Magens war alles gut. (Ich habe ab und an das Gefühl, als würde mir das Essen im Hals stecken bleiben und wenn ich aufstoßen muss, kommt es mir wieder hoch!)
Ultraschall Schilddrüse wurde auch gemacht. Sie ist etwas größer als normal - aber nichts beunruhigendes - laut Doc!

Meine Weisheitszähne sind letztes Jahr auch rausoperiert worden. An denen kann es also auch nicht mehr liegen.
Ab und an (immer häufiger) habe ich das Gefühl von leichter Taubheit im Gesicht und denke, dass ich „verschwommen“ bzw. sehr „quakig“ spreche!
Habe das Gefühl, dass meine Zunge uns Hals anschwellen.

HNO sagt, es sei alles gut! (Ich kann’s nicht mehr hören)

Am Montag war ich nochmal beim Arzt. Habe eine Langzeit-Blutdruckmessung gemacht, einen Schellau(?)-Schwindeltest und nochmal Blut abgenommen.
Es wurde ein leichter Eisenmangel festgestellt, gegen den ich jetzt Eisentabletten nehmen muss.

Aber das kann doch nicht alles sein? Es muss doch einen Grund für meine seit nun einem 3/4 Jahr andauernde „Krankheit“ geben. Ich werde so langsam wahnsinnig weil ich das Gefühl habe, dass man meine Beschwerden nicht wirklich ernst nimmt.
Mein Leben hat total an Qualität verloren.
Ich bin noch recht jung (26) und war immer ein sehr aktiver Mensch. Aber seit letztem Jahr ist mir jede Kleinigkeit zuviel.

Falls jemandem von euch noch etwas einfällt, was ich noch nicht habe „untersuchen“ lassen, wäre ich um jeden Rat dankbar!

Und sorry für das Durcheinander. Ich hab einfach drauf los geschrieben…

Liebe Grüße und euch allen ein schönes Wochenende!!!

Hallo Goldstück,

ich bin zwar kein Arzt und habe auch nicht viel Ahnung von Medizin, aber ich kenne deine Situation nur zu gut.
Also erstmal zu deinem Text:

Seit letztem Jahr (ca. Juni) fühle ich mich permanent krank.
Meine Weisheitszähne sind letztes Jahr auch rausoperiert worden.

  1. Diese Weisheitszähne-entfernen-ist-gut-für-die-Zukunft-Masche von Zahnärzten dient eigentlich nur der Auffüllung ihres Geldbeutels.
    Ein Zahnarzt hat auch mir aufgeschwatzt Weisheitszähne zu entfernen… Nachdem der erste entfernt war, hatte ich 2 Wochen lange solche Schmerzen, dass ich es so schnell nicht wieder machen werde.
    Egal, worauf ich hinaus will: Ein Kumpel wollte sich die Weisheitszähne entfernen lassen (hat ihm wohl auch irgendein Zahnarzt aufgeschwatzt) ging aber zu einem anderen Zahnarzt und der war anständig und hat ihn eindringlich vor grundlosem Entfernen der Weisheitszähne gewarnt! Ich weiss nicht mehr, was er ihm als mögliche Folgen aufgezählt hat, aber ich weiss, dass mein Kumpel danach keine Lust mehr hatte die Weisheitszähne entfernen zu lassen.
    Es liegt wahrscheinlich nicht dran, aber trotzdem.

2tens: Bist du privat oder pflichtversichert? Es ist kein Geheimnis, dass die Ärzte sich bei Kassenpatienten nicht besonders viel Mühe geben, weil sie an jenen nicht viel verdienen. Da kannst du leiden, wie du willst, solange sie auf die Schnelle nichts finden, bist du für sie gesund.
So aber jetzt wieder zum Punkt: hast du schon mal in Betracht gezogen zu einem Naturheilpraktiker zu gehen? Diesen musst du zwar selber bezahlen (Erstbesuch ca. 200 Euro), aber dafür lassen sie sich richtig Zeit mit dir. Nachteil: es gibt schlechte und gute Heilpraktiker, am besten ist es, wenn dir jemand einen guten empfiehlt.

Ich hatte noch einen 3ten Punkt, aber nach soviel Text habe ich vergessen, was ich schreiben wollte.

Ich würde mich freuen, wenn du diesen Thread nicht bei einem Hilferuf belässt, sondern auch mal schreibst, wie es weiter gegangen ist.

mfg

paul