ich dachte immer Katzen können nicht schwitzen, bilde mir auch ein, dies öfter schon mal gelesen zu haben. Jetzt hör ich von einer Kollegin, daß ihre Katze bei diesen Temperaturen ganz nasse Pfoten hat… (ist eine Wohnungskatze, die nassen Pfoten können also nicht von irgendwelchen Pfützen oder was auch immer kommen). Dann erzählt mir meine Mutter heute, daß das Stuhlkissen, auf dem ihre Katze lag, ganz naß war.
Schwitzen Katzen doch??
Aber Hunde schwitzen doch nicht, oder?
Hallo Christiane,
Katzen können schwitzen! Sie vertragen hohe Temperaturen recht gut, ihre Vorfahren sind Wüsentiere. Um Körpertemperatur auszugleichen, haaren sie beispielsweise sehr stark. Also bei Fieber, Stress und hoher Aussentemperatur werfen sie ihr Fell fast büschelweise ab. Sie haben dann auch ganz heisse Ohren und Fusssohlen und fühlen sich etwas feucht an.
Hunde schwitzen auch, sie senken die Temperatur über das Hecheln.
So long
Antje
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
bei Katzen sind die Schweißdrüsen nicht wie beim Menschen über den ganzen Körper verteilt, sondern nur zwischen den Zehen und unter den Sohlenballen, im Gesäugebereich, um den After und am Kopf, und zwar im Kinnwinkel und an den Lippen. Das erklärt die nassen Pfoten und das feuchte Kissen.
Apropo’s Hunde… Auch diese Zeitgenossen schwitzen nicht in dem Sinne… Sie regulieren die Körpertemperatur durch Hecheln. Bei einer Bullenhitze kann die Atemfrequenz schon mal 400 (sic!) flache Atemzüge pro Minute erreichen.
glaub, ich hab mich etwas schlecht ausgedrückt. Was ich meinte ist: können Katzen über die Haut schwitzen wie wir Menschen?
Bild mir ein, ich hätte mal gelesen, daß sie dies eben nicht können, also schwitzen unter Schweißabsonderung der Haut oder wie man dies auch immer nennen soll.
Daß sie nichtsdestotrotz ihre Körpertemperatur bei starker Hitze irgendwie regulieren müssen ist klar.
Schwitzen sie nun nur an den Pfoten? Oder auf der ganzen Haut und durch das viele Fell merkt man dies dann i.a. nicht so?
Wie ist das bei Hunden? Sondern diese Schweiss ab?
bei Katzen sind die Schweißdrüsen nicht wie beim Menschen über
den ganzen Körper verteilt, sondern nur zwischen den Zehen und
unter den Sohlenballen, im Gesäugebereich, um den After und am
Kopf, und zwar im Kinnwinkel und an den Lippen.
Vielen Dank für die Antwort! Wie schon gesagt, hab mich blöd ausgedrückt. Hätte gleich fragen sollen: wo sitzen die Schweißdrüsen? Super - jetzt weiß ich’s genau:wink:)
Apropo’s Hunde… Auch diese Zeitgenossen schwitzen nicht in
dem Sinne… Sie regulieren die Körpertemperatur durch
Hecheln. Bei einer Bullenhitze kann die Atemfrequenz schon mal
400 (sic!) flache Atemzüge pro Minute erreichen.
Zumindest dies war mir bekannt. Nochmals vielen Dank für die Antwort!
Apropo’s Hunde… Auch diese Zeitgenossen schwitzen nicht in
dem Sinne… Sie regulieren die Körpertemperatur durch
Hecheln. Bei einer Bullenhitze kann die Atemfrequenz schon mal
400 (sic!) flache Atemzüge pro Minute erreichen.
aber sie können doch auch über die Füße schwitzen?! Bei meinem Dackel sind die Ballen dann feucht und sie hat richtige „Stinkefüsse“
aber sie können doch auch über die Füße schwitzen?!
Nicht auch - sondern (meines Wissen) nur über die Ballen. Deswegen sollte man bei langhaarigen Hunden gerade bei Wärme darauf achten, daß die Füsse ordentlich ausgeschnitten sind, sonst gibt es wirklich Stinkefüsse. Das Hecheln ist ja kein Schwitzen sondern dient nur der Temperaturregulierung.
bei Katzen sind die Schweißdrüsen nicht wie beim Menschen über
den ganzen Körper verteilt, sondern nur zwischen den Zehen und
unter den Sohlenballen, im Gesäugebereich, um den After und am
Kopf, und zwar im Kinnwinkel und an den Lippen. Das erklärt
die nassen Pfoten und das feuchte Kissen.
also unsere beiden Racker hecheln wie Hunde … (sind aber Katzen, wohlgemerkt) Nasse Pfoten habe ich bislang noch nicht festgestellt … (soll kein Meckern, sondern eine Feststellung sein … *gg*)
bin zwar nicht Tessa, antworte Dir aber trotzdem *smile*
macht doch nichts…
Versuche es mit einem Hundefriseur, da werden die stärksten
Hunde brav wie Schmusetiger *lach*. Kostet zwar etwas - aber
spart Zeit und Nerven *gg*
Da kennst Du meine Zicke schlecht. Beim Krallenschneiden unterhält sie das ganze Watezimmer… Außerden: Wir haben hier leider nur einen Hundefrisör. Der hat trotz genauer „Schnittanweisung“ unseren Mittelschnauzer dermaßen verschandelt, das der Hund wie eine Wurst auf Stelzen aussah. Klar brauchte ich nicht zahlen, aber hatte mind. 3 Monate mitleidige Blicke meiner Umwelt zu ertragen…
hast Du vielleicht noch nen Tip, wo ich eine 8-armige Krake
herbekomme, die meinem Zappeldackel dabei die Füße fest hält
Nööö, mit so einem speziellen Tierchen kann ich leider nicht dienen… Ich hatte allerdings auch den einen oder anderen zappeligen Zeitgenossen; aber da hat sich die folgende Methode bewährt: je nach Deiner sexuellen Orientierung schnappst Du Dir Deinen Liebsten oder Deine Liebste, die/der das Zappelviecherle ablenkt, dann kannst Du in aller Ruhe Dackelfußpflege betreiben. Bei meinen Monstern - auch wenn es keine Dackel waren - hat es immer primstens funktioniert. *ggg*
also unsere beiden Racker hecheln wie Hunde … (sind aber
Katzen, wohlgemerkt) Nasse Pfoten habe ich bislang noch
nicht festgestellt …
Wenn Katzen hecheln, gibt es zwei Ursachen, entweder ihnen ist furchtbar heiß (wie viel trinken sie denn?) oder sie sind tierisch aufgeregt (einige meiner Katzen haben sich auf dem Weg zum Tierarzt - gerade einmal fünf Minuten mit dem Auto!!! - klatschnaß gemiaut). Im ersteren Fall mußt Du halt abschätzen, ob es der Katze zu heiß ist
(soll kein Meckern, sondern eine
Feststellung sein … *gg*)
Meckern? Über mich oder über die schwitzenden Katzen? *ggg*
glaub mir, alles schon probiert - keine Chance… Selbst einzelne Haarsträhnen auf dem Kopf (z.B. Klette) abschneiden wird mit Jaulen und Geschrei quittiert. Wer mich nicht kennt würde vermuten der Hund wird ständig mißhandelt… Allerdings ist Lisa ein secondhand Hund und kam erst mit 6 Jahren zu mir. Sie war vorher bis zu 14!!! Stunden täglich allein und hat sich bei mir jaulend unter den Tisch verkrochen als ich ihre Bürste auspackte… Also doch mit Stinkefüßen leben!
Ach Petra…
… ich könnte echt heulen, wenn ich höre, was manche Menschen mit Tieren anstellen… Deine Lisa hat ja - wenn auch nach sechs Jahren - ein liebevolles Zuhause bei Dir gefunden. Ich bin mit Hunden - großen Hunden, die heutzutage ‚Kampfhunde‘ heißen und Pferden - und mit Pferden aufgewachsen; ich habe ständig ausgesetzte Katzen eingesammelt.
Alle drei Katzen die ich habe, haben Fürchterliches hinter sich: Devil habe ich mit 11 Monaten aus dem Tierheim geholt; Angel mit ungefähr sechs Monaten aus einer Wohnung, in der sie mit 45 (sic!!!) anderen Katzen eingesperrt war (Angie ist offenbar geschlagen worden - sie hatte am Anfang panische Angst vor Händen und sie hat Angst vor Männern; einen Knall hat sie bis heute, aber die Süße hat ganz schnell gemerkt, wem sie vertrauen kann; nach drei Tagen ließ sie sich genießerisch den Bauch kraulen…) und Vinnie wurde einfach während der Urlaubszeit ausgesetzt. Wir haben wochenlang nach dem Besitzer gesucht, weil Vinnie eine so wunderschöne Katze ist, daß man sie einfach gar nicht aussetzen kann (dachte ich). Unter uns gesagt: ich hätte ihn auch nicht zurückgegeben; ich wollte nur dieses Arschloch von Besitzer zusammenstauchen…
Sach mal… Welcher Idiot läßt einen Hund 14 Stunden am Tag allein???
sich bei mir jaulend unter den Tisch verkrochen als ich ihre
Bürste auspackte…
Info: Hervorhebung durch mich
Ich will ja nix sagen, aaaaaber… Solche Reaktionen (Verstecken & Co.) kenne ich von Hunden nur, wenn sie mit dem Gegenstand Schmerz verbinden. Das hört sich so an, als ob jemand Deiner Dackel-Dame mit einer Bürste wehgetan hätte (ob nun geprügelt oder brutales Bürsten, will ich mal dahingstellt lassen)…
Alle drei Katzen die ich habe, haben Fürchterliches hinter
sich: Devil habe ich mit 11 Monaten aus dem Tierheim geholt;
Angel mit ungefähr sechs Monaten aus einer Wohnung, in der sie
mit 45 (sic!!!) anderen Katzen eingesperrt war (Angie ist
offenbar geschlagen worden - sie hatte am Anfang panische
Angst vor Händen und sie hat Angst vor Männern; einen Knall
hat sie bis heute, aber die Süße hat ganz schnell gemerkt, wem
sie vertrauen kann; nach drei Tagen ließ sie sich genießerisch
den Bauch kraulen…) und Vinnie wurde einfach während der
Urlaubszeit ausgesetzt. Wir haben wochenlang nach dem Besitzer
gesucht, weil Vinnie eine so wunderschöne Katze ist, daß man
sie einfach gar nicht aussetzen kann (dachte ich). Unter uns
gesagt: ich hätte ihn auch nicht zurückgegeben; ich wollte nur
dieses Arschloch von Besitzer zusammenstauchen…
Komisch, könnte ich sein, alle Tiere, die sich im Laufe meines Lebens bei mir tummelten sind auch mehr oder weniger „über“ gewesen.
Sach mal… Welcher Idiot läßt einen Hund 14 Stunden am Tag
allein???
alleinlebende junge Dame, die trotz Kariere einen Hund und reichlich Vergnügen (natürlich ohne Lisa) brauchte. Sie wollte dann doch tatsächlich nach 14 Monaten (erster Kontakt seit Übergabe) den Hund besuchen kommen, was wir aber dankend ablehnten…
Lisa hat fast 1 Jahr gebraucht um zu verstehen, dass sie trinken kann wenn sie durst hat und jederzeit jemand mit ihr rausgeht.
Das ich das Mädel ständig an den Hacken hatte und mich keinen Meter ohne sie bewegen konnte brauch ich ja wohl nicht zu erwähnen, oder??
sich bei mir jaulend unter den Tisch verkrochen als ich ihre
Bürste auspackte…
Info: Hervorhebung durch mich
Ich will ja nix sagen, aaaaaber… Solche Reaktionen
(Verstecken & Co.) kenne ich von Hunden nur, wenn sie mit dem
Gegenstand Schmerz verbinden. Das hört sich so an, als ob
jemand Deiner Dackel-Dame mit einer Bürste wehgetan hätte (ob
nun geprügelt oder brutales Bürsten, will ich mal dahingstellt
lassen)…
sehe ich auch so, mit einer neuen Bürste (andere Farbe) geht es jetzt nach 4 Jahren einigermaßen.
Also doch mit Stinkefüßen leben!
Dafür aber glücklich!
Es ist immer wieder schön zu sehen wie ein Tier langsam Vertrauen aufbaut. Es ist ein wundervoller kleiner Haustyrann geworden und strotzt (endlich) nur so vor Selbstbewußtsein.