Beste Wer-Weiß-Was Experten,
ich gedenke mir in den nächsten Monaten ein neues Notebook anzuschaffen. Da dies auch für Modellierungen und multivariate Statistik herhalten soll würde ich gerne wissen, wie ich ein Notebook für solche Berechnungen Benchmarken könnte? für Spiele gibts ja so einige oder sind die auch genauso aussagekräftig für meine anwendungen die auf matlab beruhen?
danke für eure tips!
riccardo
Moien
Da dies auch für Modellierungen und multivariate
Statistik herhalten soll würde ich gerne wissen, wie ich ein
Notebook für solche Berechnungen Benchmarken könnte?
In dem Bereich gibt es verdammt viel Schrott. Die Auswertesoftware muss zumindest mit mehreren Kernen umgehen können. Wenn das der Fall ist kann man 4 Kern Laptops nehmen.
Die einzlenen Laptop-Hersteller nehmen sich nicht viel. Bei vergelichbarer Hardware (CPU, RAM, Chipset) kommt vergleichbare Leistung raus.
Bei den Auswertungen stossen wir hier meistens zuerst an die RAM-Grenze (sprich: der Datensatz past nicht in den RAM). In dem Fall entscheidet einzig und alleine die Festplatte über die Geschwindigkeit. Die normalen Platten der 0815-Laptops kann man dabei mehr oder weniger komplett in der Pfeife rauchen. Es gibt Austauschmodelle und die laufen in allen modernen Laptops. Geräte mit 2 Platten helfen hier auch enorm weiter.
cu
was bringen denn da ssd-harddrives?
derzeit ahbe ich mit meinem macbook soweit alles abarbeiten können was so anfiel: dualcore, 2*2.0 GHz, 3GB Ram 160GB HDD 5400 rds/min…
inwieweit kommt es auf bus, cahcegrößen etc. an? wenn ich nach endgeräten schaue interessiere ich mich meißt für die kerndaten, was kann man also noch ins blickfeld nehmen?
Moien
was bringen denn da ssd-harddrives?
SSD ist derzeit Spielzeug. Die Benchmarks sind die ersten paar Betriebswochen gut und brechen dann ein.
inwieweit kommt es auf bus, cahcegrößen etc. an?
Der Bus ist ziemlich egal weil die Markenhersteller da kaum sparen. Die CPUs geben den Bus so oder so vor.
Es hängt alles von den Eingangsdaten ab. Wenn du > 20GB Rohdaten hast ist der Cache völlig wurscht und selbst RAM hilft dir nicht wirklich weiter (mehr als 4GB past in die meisten nicht rein, 8GB sind teilweise unbezahlbar). Da spielt nur die Platte eine Rolle. Bei weniger grossen Datensätzen kommt es auf die Menge des RAM an (64Bit OS + 4GB = schnell). Bei ganz kleinen Sätzen (ein paar KB bis maximal 3MB) spielt dann der Cache schon eine Rolle (mehr = besser) aber keine grosse.
was kann man also noch ins blickfeld nehmen?
Um welche Datenmengen geht es und wie lange ist das Macbook damit beschäftigt? Werden dabei beide CPU-Kerne benutzt?
cu