Bin gerade dabei eine Zusammenfassung vom Semester zuschreiben. Nun möchte ich auch die Begriffe SCM und Wertschöpfungskette beschreiben. Dabei ist mir aufgefallen, das beide Begriffe (zumindest laut einen Buch) eine unterschiedliche Definition haben, jedoch kommt es auf selbe. ich möchte nun wissen, was der Unterschied zw. den beiden ist, oder ist Wertschöpfungskette nur ein Synonym für SCM?
ich möchte nun wissen, was der Unterschied zw. den beiden ist,
oder ist Wertschöpfungskette nur ein Synonym für SCM?
Jedes Unternehmen durchläuft bei der Produktion eine Wertschöpfungskette, Beschaffung–>:stuck_out_tongue_winking_eye:roduktion—veredelung–>Absatz /Vertrieb
SCM ist der Versuch diese Kette möglichst optimal zu gestallten, eine unternehmensübergreifende Abstimmung der einzelnen Schritte, mit dem Ziel die Effektivität und Effizientes zu steigen.
Sorry Thul, aber das ist etwas zu oberflächlich und deswegen auch nicht ganz richtig.
Wertschöpfung = Umsatz minus „externe Kosten“ (gibts da einen richtigeren Begriff?). Beispiel: ein Tischler macht einen Tisch. Dazu kauft er für 100 € Holz und Nägel. Er arbeitet 2 Stunden und verkauft den Tisch für 220 €. Seine Arbeitsstunde setzen wir mit 50 € an. Der Gewinn ist also 20, die Wertschöpfung aber 120 €. Das ist nämlich der „Wert“ den er geschaffen, also dem rohen Holz zugefügt hat.
Wertschöpfung ist also der Zusatznutzen aus Sicht des Kunden zwischen rohem Holz und verarbeitetem Holz in Form eines Tisches. In dieser Art funktioniert das auch in jedem Unternehmen, nur das es a priori nicht klar ist, ob bspw. „Beschaffung“ oder „Vertrieb“ auch wirklich aus Sicht des Kunden einen Zusatznutzen erwirtschaften. Es sind notwendige Tätigkeiten zur Produktion etc. aber eben nicht zwingend wertschöpfend.
Daraus entstammt der Ansatz: Was dem Kunden nicht „nutzt“ (aus dessen Sicht keinen Aufpreis zur Vorstufe rechtfertigt) damit ist auf Dauer kein Gewinn zu machen -> outsoucen (offshoring) sofern billiger, verfügbar, Qualität und blabla… Mindestens aber muß man alle Aktivitäten (interne Transporte, Lager, Buchführung etc. etc.) die keine oder nur geringe Werte schaffen so optimieren, daß sie möglichst wenige Kosten verursachen. Und da nun kommt endlich SCM ins Spiel. SCM ist das Management der „Versorgungskette“ und das sind all die kleinen und großen innerbetrieblichen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Leistungserstellung aber meist nur gemeint in Bezug auf Produktion und Logistik. Jene werden optimiert (Zusammenfassen, Abschaffen, Kürzen, Straffen …). Dazu gibt es zig Ansätze und eine breite Literatur, auf die ich hier deswegen nicht mehr eingehe.
Jetzt verstanden oder habe ich die Verwirrung nur noch gesteigert?
Gruß aus dem Süden
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